Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 24 (1921-1922)
- Article
- Alexander in Jerusalem
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 140 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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WZ WWWFMKAWM' SWSSWI18 — 140 — Zelten auszuharren und müßig zuzuschauen, wie andere kämpfen. Ephialtes: Schweig still und gieß, mein Bruder, gieß und schüre mir nicht noch die Ungeduld, die ich schon so nur mühsam noch bezwinge — Hörst Du? Sie jubeln einem Sieger zu — Beim Herkules, dazu zog ich nicht mit. Geschäfte eines Opferdieners zu verrichten — Ich will hinab, ich auch will einen Siegespreis erkämpfen — Was schiert mich dieses hier? Perdikkas: So schnell wird selbst den Knaben der Achillesdienst zum Ekel? (Adrast und Ephialtes wenden sich um.) Adrast: Achillesdienst zum Ekel? Wer, Perdikkas, wer gehört zu Alexanders Schar und wagt das nur zu denken? Perdikkas: >, Je nun, mich dünkt, dein Bruder sprach, „was schiert mich dieses?" Und dieses Opfer ist doch für Achill. Philotäs (lacht.) Ephialtes: Ihr Unvernünftigen, wisset, weil ich aufgehe im Achillesdienste, darum schiert mich dieses Opfer nichts. Wenn ich Alexanders Zeichen folgte zum Preise des Achill, so tat ich's, um wie jener in jedem Augenblicke meines Lebens nach Ruhm zu streben, und jeder Augenblick, der diesem Streben mich entzieht, ist dem Achillesdienst entzogen. Perdikkas: Du zeichnest dich mit scharfen Strichen. Ja, so seid ihr alle: Knaben, die ein leerer Schein bezaubert, die für die Tat sich Worte geben lassen. Mt Schlachten zwischen Völkern fing es an, mit Lagerspielen enden wir. Jedoch, was will ich denn von