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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1921-01-01 · 24 (1921-1922) · p. Seite 34

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
24 (1921-1922)
Article
Literarische Jahresrevue
Date
1921-01-01
Page
Seite 34 (sequence 18)
Language
German
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dessen jung verstorbene Autor F. M. Kaufmann unter dem Titel: „Die schönsten Lieder der Ostjuden" (Berlin, Jüdischer Verlag, M 24,00). Von einer ähnlichen Sammlung in musikalischer Bearbeitung von Arno Nadel: „Jüdische Volkslieder" liegt Band 1, Heft i vor (ebenda. M. 7,00). Zu einem schönen Buch: „Das ostjüdische Antlitz", haben sich zwei Künstler vereinigt —- Arnold Zweig, von dem der Text herrührt, und Hermann Struck, der fünfzig Steinzeichnungen beigesteuert hat (Berlin, Welt-Verlag, M. 50,00). Man wird nicht ohne tiefste Ergriffenheit die Vorrede lesen können, die in wenige Zeilen den ganzen Jammer, die erschütternde Tragik der osteuropäischen Judenheit zusammenfaßt. Beate Berwin ruft in ihrer Schrift: „Moses Mendelssohn im Urteil seiner Zeitgenossen" die Erinnerung an eine Zeit wach, in der man dem rohen Mittelalter für alle Ewigkeit den Rücken gekehrt zu haben glaubte (Berlin, Reuther & Reichard). — Zwei in eigenartigem Stil geschriebene und von religiöser Wärme getragene Broschüren Samson Raphael Hirschs sind in dankenswerter Weise durch Neudruck der Vergessenheit entrissen: „Erste und zweite Mitteilung aus einem Briefwechsel" (Frankfurt a. M, Sänger & Friedberg, M. 12,00, geb. M. 15,00). Der hebräischen Sprache und Literatur sind zwei Schriften gewidmet. E. M. Lipschütz gibt eine Sammlung von vier Essais unter dem Namen: „Vom lebendigen Hebräisch", in denen verschiedene Probleme der neueren Entwicklung der hebräischen Sprache behandelt sind (Berlin, Jüdischer Verlag, M. 15,00) und I. Klausner bietet in hebräischer Sprache ein gedrängtes Bild von der neueren hebräischen Literatur seit 1785 (seit Beginn der „Measfim“): „Toldot Ka-sifrut ha-ibrit ha-chadascha“ (Jerusalem, .Verlag tzaschiloach, 5 Sh.). Für Anfänger in der Erlernung der hebräischen Sprache hat G. Bergsträßer eine recht brauchbare Anthologie geschaffen: „Hebräische Lesestücke aus dem Alten Testament". Das vorliegende erste Heft ^enthält in guter Auswahl Sagen und Geschichten (Leipzig,

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