Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1919-01-01 · 22 (1919) · p. Seite 110

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
22 (1919)
Article
Briefe Gotthold Salomons an Isak Noa Mannheimer
Date
1919-01-01
Page
Seite 110 (sequence 43)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
97% known words query
IRI
…/3111067-3111110-3117662--6015-3117800
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

110 XVI. Manuskript zur Bibel — Die Bibel trägt das <ahr esdatum 1837. Früher als die Berliner, unter Leitung von Zunz, übersetzt von Arnheim, Fürst und Michael Sachs. In Präg - Dr. Michael Sachs — Prediger dortselbst 1836—1844. Johlson — hatte auch Teile der Bibel übersetzt, vgl. Whilippson, Salomon S. 126. Judenzeitung — „Die Allgemeine Zeitung des Judentums" von Ludwig Philippson im Jahre 1837 begründet, veröffentlichte im Oktober d. Js. einen Aufruf zur Errichtung einer jüdischtheologischen Fakultät. XVII. Moses — Moses, der Mann Gottes. Ein heiliges Lebsnsgemälde in 21 Kanzelvorträgen, Hamburg 1835. Zum Besten der Pest er bestimmt — Bis hierher hat Gott geholfen. Eine Predigt zum Besten der durch die Donaufluten verarmten Bewohner PestS christlichen und jüdischen Glaubens. Altona 1838. ~ de Rossi — -Joh. 'Beruh, de Rosst (1742—1831), der berühmte Bibliograph. XIX. Rappaport — Salomon Yehuda Löb Rappaport, seit 1840 Oberrabbiner in Prag, starb daselbst 1867. Die Rofa'sche Demonstration — gegen die Zulassung der Juden zum medizinischen Studium vgl. M. Rosenmann : Jsak Noa Mannheimer, S. 16. Aufsatz gegen Rosa. — Dieser erschien später unter dem Titel: Einige Worte über Juden und Judentum (Beilage zur österr. medizinischen Wochenschrift, Jahrgang 1842 Nr. 34.) Der Streit über das Gebetbuch, vgl.' darüber Graetz, Geschichte, Bd. XI, S. 50 (Der zweite Hamburger Tempel-Streit). Bernays Isaak — der Chacham von Hamburg (geb. 1792, gest. 1849), der als heftiger Bekämpfer des neuen Gebetbuches im Mittelpunkt der Diskussion stand. Seine religiösen Anschauungen legte er im „Bibel'schen Orient" nieder. Steinheim — Salomon Ludwig, Arzt, Dichter und Philosoph. Frankel — Zacharias, Oberrabbiner in Dresden, später erster Direktor des jüdisch-theologischen Seminars in Breslau. Ueber Frankels Bedingung vgl. Philippson, Neueste Geschichte, Bd. I, S. 201. H. Wessely - Nastali Hartwig Wessely - Verfasser der „Mosiade", Schire Tiferet, gest. 1805. .XX. Schreiben, Gutachten über Gebetbücher und B e s ch n e i d u n g. Mannheimer nahm zu beiden damals heftig diskutierten Fragen (Graetz a. a. O.) in positivem Sinne Stellung. N ach f e i e r — am 18. Oktober 1843 hatte Salomon das Jubiläum seiner 25 jährigen Tätigkeit am Hamburger Tempel begangen. Die Frankfurter Reform — vgl. Graetz, Geschichte, m. XI, S. 510. _ .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.