Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 17 (1914)
- Article
- Literarische Jahresrevue
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 7)
- Language
- German
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26 Wilke (Das Skythenproblem im Jeremiabuch). Zur Frage der modernen Bibelkritik nimmt W. Moeller in einer Schrift „Wider den Bann der Quellenscheidung" Stellung. Die umfangreiche Literatur über die keilschriftliche Forschung in ihrem Verhältnis zur Bibel erfährt eine Bereicherung in der Schrift „Die Keilschriftforschung im Dienste der Schriftforschung" von G. Nagel. Eine volkstümliche Schrift „Der Text des Alten Testaments und seine Geschichte" von N. Peters zeichnet sich durch Gemeinverständlichkeit und gute Anordnung des Stoffes aus. Eine ähnliche für weitere Kreise bestimmte kleinere Schrift lieferte E. Sellin: „Altes Testament". Wir wollen noch ferner die in fremden Sprachen erschienenen größeren und kleineren neuen Erscheinungen zur Bibelkunde erwähnen: I. A. Beet, „The Old Testament, its contents, truth and worth“; H. C. O. Lanchester, „The Old Testament"; W. B. Renkema, „Handboek voor de bijbelkunde“; A. Troelstra, „De organische eenheid van het Oude Testament“; R. B. Girdlestone, „The bnilding up of the Old Testament“; G. T- Sadler, A short introduction to the Bible“; G. B. Gray, „A critical introduction to the - Old Testament“; F. E. Spencer, „A short introduction to the Old Testament“; H. Trabaud, „L’introduction ä l’Ancient Testament dans sa phase actuelle.“ — Die anziehend geschriebene „Einleitung in die kanonischen Bücher des Alten Testaments" von C. H. Cornill ist in 7. umgearbeiteter Auflage erschienen. Die assyriologische Forschung, die seit Jahrzehnten die Bibelkunde bedeutungsvoll fördert, hat auch im letzten Jahre neue Anregungen gezeitigt. In lateinischer Sprache liegt ein Buch von A. Deimel vor: „Yeteris testamenti chronologia monumentis babylonicoassyriis illustrata“. A. Sarsowski, der sich seit Jahren bemüht, die Assyrologie für die Bibelforschung und die hebräische Philologie zu verwerten, hat den 1. Teil eines großen Werkes „Keilschriftliches Urkundenbuch zum Alten Testament" - in Urschrift zusammengestellt, veröffentlicht. Dieser Teil enthält historische Texte. In englischer