Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 16 (1913)
- Article
- Barkochba
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 12)
- Language
- German
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131 Ist das Geschlecht nicht reis, so harrt er auf Ein spätres. Unsre Kraft weckt den Erlöser! So will es Gott, der uns die Kräfte gibt. Jose. Du meinst doch nicht, daß wir uns einen Mann Beliebig wählen könnten zum Messias? Akiba. Der große Mann tritt auf, ist da und wirkt. Zur Anerkennung zwingt uns sein Verdienst. Wars etwa anders bei dem Makkabäer? Die Dankbarkeit erhob ihn auf den Thron. Jo ch an an. Auf Deinem Grab, Akiba, wird das Gras Schon lange sprießen, aber Dein Messias, Er wird noch immer nicht erschienen sein. Akiba. Halt ein! Mehr Vorsicht mit den Worten, Freund Ein unbedachtes Wort vereitelt leicht Die Forderung, die unabweisbar drängt. A k y l a s (zu Josua). Du gabst mir stets die Richtschnur, güt'ger Meister Doch diesmal, mein ich, ist Akibas Rede Das Wort zu rechter Zeit. Josua. Ich kann nur mahnen; Geht ruhig heim! Ich will nach Rom mich wenden. Der Kaiser ist nicht hart und nicht unbeugsam. Und' wenn ich es noch sagen darf, er ist Mir wohlgeneigt. Bedenk ichs jetzt in Ruhe — Der Plan kam sicher nicht aus seinem Herzen. (Ab mit Jose und Jochanan.) Elisa. Wenn ich euch einen Rat noch geben dürfte — Das Beste wärs, ihr folgtet Hadrian. M.)