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Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur · 1900-01-01 · 3 (1900) · p. Seite 41

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Journal
Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
Volume
3 (1900)
Article
Die Episode des jüdischen Hellenismus in der nachexilischen Entwickelung des Judenthums
Date
1900-01-01
Page
Seite 41 (sequence 1)
Language
German
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Kie Hxisoöe Mischen KelleniSwnS in kx nachemlischen Antwickelnng öes Von Karl Kiegfrieö. ^For dem Exil ist es niemals völlig und dauernd gelungen die israelitische Religion aus ihrer Verflechtung mit dem kanaanitischen Baaltum und aus ihrer Vermischung mit andern asiatischen Religionen zu lösen. Die großen Propheten, welche dieser Ausgabe ihr Leben weihten, wie Hosea, Jesaja und Jeremia, hatten nur einen kleinen ״Rest" auf den sie zahlen konnten oder es waren gar nur einzelne Schüler, die ihre Worte ausschrieben. Noch im Exil kämpfte Ezechiel lange Zeit vergebens; schweigend und gebunden lag er in seinem Hause (Ez. 3, 24—27) und wenn ihn die Aeltesten der Exulantengemeinde aufsuchten, war es zur Unterhaltung (33,32). Erst der zermalmende Schlag der Zerstörung Jerusalems brach den Trotz „des Hauses der Widerspenstigkeit" (Ez. 33, 22). Erst jetzt gelang es den großen Propheten des Exils eine Gemeinde zu sammeln. Darauf richteten sie ihr Streben, aber auch nur darauf. Nicht die Wiederherstellung des jüdischen Staats, des Königreichs Israel, war chr Absehen. Die Gemeinde (eda, qahal) war es, die sie errichten wollten und der Kult (die caboda) sollte die Aufgabe dieser Gemeinde sein. Der Ausführung dieses Kultes widmet deshalb auch Ezechiel den größten Raum in der Beschreibung

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