Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Journal
- Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur
- Volume
- 2 (1899)
- Article
- Maskir
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 210 (sequence 7)
- Language
- German
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210 als ihren Stolz, genau so wie den Johann Maria Farina. Der Geruch des gesengten Fleisches ist längst in Eau de Cologne ertränkt."- „Die alte Frau Rahel, welche ertränkt wurde; Frau Ogia, welche ertränkt wurde; der Bräutigam R. Samuel, der junge, welcher geschlachtet und ertränkt wurde; R. Jacob, Sohn R. Jsaks, welcher ertränkt wurde; Mar Jechiel, Sohn N. Samuels, welcher geschlachtet und ertränkt wurde; der alte R. Samuel, welcher geschlachtet wurde; R. Menachem; Mar Eleasar, Sohn R. Levis und Frau, welche Hungers starben; R. Jacob, Sohn R. Samuels Halevi; sein Bruder R. Gerschom, Schwiegervater R. Jacobs Halevi, seine Frau, sein Sohn und seine Töchter; R. Morio; R. Gerschom, welcher geschlachtet wurde; Mar Juda, Sohn R. Abrahams, welcher geschlachtet wurde; sein Schwiegersohn R. Joseph, welcher geschlachtet wurde; R. Juda, Sohn des Rabbiners R. Samuel Halevi, welcher geschlachtet wurde; R. Peter, Sohn R. Jvez' der sich vom Thurme herabstürzte;.der Gemeindevorsteher Mar Juda, Sohn R. Abrahams; Mar Juda und seine Frau Hazecha, die Proselytin und ihre beiden Töchter . . . „Ob keine Behörde diesem blutigen Schlachten Einhalt gethan? Das war verschieden. Zum Theil veranstalteten sie selbst diese kleinen Schlächtereien als Beweis ihrer Machtstellung gegenüber den Regierungen, die solchen Greueln entgegen waren; manchesmal wurden die Juden nach städtischem Recht geschlachtet oder nach kirchlichen Vorschriften verbrannt. Wenn die Juden im Frieden soviel Kraft, soviel Opfermuth und soviel Heldenthum beweisen würden als in Zeiten äußersten Greuels . . . ." „Mar Eljakim aus Ellern, der seine Söhne schlachtete und seine Töchter; Mar Schemaja in Dortmund, der seine Frau und seine drei Kinder schlachtete und den man mit ihnen lebendig begraben hat-" „Wieviel vergeblich geflossenes Blut!" „Vergeblich sagst Du, Eduard! Ja, Du hast Recht! Wenn dieser tausendfache Opfertod uns nicht Kraft zu geben vermag, wenn dieser Fanatismus im Bekennen der Wahrheit nur ein Geschlecht von Krämern — — —" „Um unserer Sünden willen hast Du uns heimgesucht, gestraft wegen unseres Lasters-Gedenke der Todten in Bamberg: Frau Gutta mit ihrem vier Tage alten Kinde: Frau Gnennelin, die ihren Knaben Salomon und drei Kinder mit eigenen Händen