Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- 9 (1925-1927)
- Issue
- 3 (1926) Sonderheft Judentum und Deutschtum
- Date
- 1926-01-01
- Page
- 1 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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JberjTüÖe EINE VIERTEL JAHRESSCHRIFT Begründet von MARTIN BUBER Die Zeitschrift „Der Jude" ist ein unabhängiges Organ für Erkenntnis und Förderung des lebendigen Judentums. Ihre Beiträge sind nicht Kundgebungen einer Gruppe, sondern Äußerungen der persönlichen Meinung des Verfassers. Alle Sendungen redaktioneller Art sind zu richten an : Redaktion „Der Jude", Berlin NW 7, Dorotheenstr. 35 Nachdruck verboten. — Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Übersetzung: Copyright 1926 by Jüdischer Verlag G. m. b. H,, Berlin Die Zeitschrift ist zu beziehen durch sämtliche Buchhandlungen sowie direkt vom Verlag: Jüdischer Verlag G. m. b. H., Berlin NW 7, Dorotheenstraße 35 Drittes Heft ig 2 6 — Preis M. 2.So Soeben erschienen: DIE SAGEN DES JUDEN ZUK BIBEL Gesammelt von Micha Josef bin Gorion MOSE Übersetzt und herausgegeben von Rahel und Emanuel bin Gorion Geheftet RM. 8.—, in Halbleinen RM 11.— Das Sagenmaterial zu diesemBande hatte der verstorbene Verfasser noch zu seinen Lebzeiten gesammelt und geordnet. Den Anfang bildet die einheitliche Chronik vom Leben Moses. Die weiteren vier Teile schildern die Begebenheiten dieses Heldenlebens unter besonderer Betonung des Sinnigen und Gleichnishaften. Martin Beradt schreibt im Berliner Börsen-Courier über die Sagen der Juden: Hier ist die bunteste orientalische Kunst, ist die so oft vermißte urwüchsige, sinnlich naive Lust und unmittelbar daneben skurrile Verschrobenheit. Gott geht als unsichtbarer Riese durch das Buch, alle Elemente: Feuer, Wasser, Wind und Luft haben noch ihre Sprache, die Buchstaben brechen auf und reden, die Flüsse haben einen Mund und dieBerge Lippen. RÜTTES? & VERLA«, FRANKFURT a.M,