Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- 2 (1917-1918)
- Issue
- Heft 1-2
- Article
- Die Zahl der Juden
- Date
- 1917-01-01
- Page
- 144 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3101111-3101126-3101128-3101839--1389-3102014- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
144 Daten und Materialien Die Zahl der Juden betrug: Land Niederländisch Indien (Java und anderen Kolonien) *) China und Japan..... In ganz Asien: IV. Afrika: Marokko......... Algier.......... Tunis.......... Natal**)......... Orange River Kolonie**) . Transvaal**)....... Kap-Kolonie**)..... Ägypten***)....... Tripolis f)........ In ganz Afrika: V. Australien: Australische Staaten . . . Neuseeland........ In der ganzen Welt: oder unter Berücksichtigung der in bis zum Jahre 1915 rund 13750000. Jahr 1905 1911 1912 1911 1911 1901 1904 1904 1904 1907 1904 1911 1911 In absoluten Zahlen Unter 10 000 der Gesamtbevölkerung Quelle für die Angabe 8605 2143 530335 300000 70271 50383 1496 "3 15481 19537 38635 18660 17286 2128 5*4463j I94I5 2 0,04 220 126 270 3 3 HS 80 34 186 39 21 Volkszählung 1905 Eng. JewishYearbook 1912/13 Kolon. Rundschau Okt. 1913 Volkszählung 1911 Annuaire Statistique 1911 Volkszählung 1901 1904 1904 1904 1907 Bericht d. All. Isr. Universelle 1905 Volkszählung 1911 1911 13666464 den Anmerkungen angegebenen Ergänzungsschätzungen *) Bis 1915 keine nennenswerte Veränderung. **) Unter Berücksichtigung der natürlichen Zunahme und der Zuwanderung ist die Zahl der Juden in ganz Südafrika für 1915 auf 50000 zu schätzen. ***) Für 1915 ist die Zahl der Juden in Ägypten auf 45000 zu schätzen. f) Bis 1915 keine nennenswerte Veränderung. Arthur Ruppin Erwiderung In Heft 11 des Juden S. 716 zitiert Herr Kurt Blumenfeld zwei Sätze aus meinem Artikel in Heft 9 S. 590 ff. Diese Sätze sind aus dem Zusammenhang gerissen, das zweite Zitat ist zudem willkürlich abgeändert. Der erste Satz wird durch die vorausgehenden Ausführungen meines Aufsatzes so klargestellt, daß ein Mißverständnis kaum denkbar ist: Nach der Auffassung ihrer gutgläubigen Anhänger „soll auch sie der Erhaltung und Förderung des jüdischen Volkes dienen". Daß dies nicht meine Ansicht ist, geht daraus hervor, daß ich vorausschicke, diese Partei gehe an ihrem inneren Widerspruch zugrunde. Noch bedenklicher ist die unrichtige Wiedergabe des zweiten Satzes. Ich schicke ihm folgenden Satz voraus: „Diese Einkapselung des Zionismus wäre nicht denkbar, wenn der jüdische Nationalismus richtig erkannt und gewertet würde, der eine wesentliche Grundlage des Zionismus bildet." Indem ich dann den Nationalismus charakterisiere, fahre ich fort: „Ein Zionismus, der diese Grundsätze verleugnet und einseitig Palästinapolitik treibt, kann schließlich einen kleinen Teil des jüdischen Volkes vom Untergang retten. Die große Masse bliebe der Auflösung überlassen, wenn sie sich nicht selbst helfen würde." Es ist ersichtlich, daß Herr Blumenfeld den Sinn meiner Worte in ihr Gegenteil verkehrt hat. Weshalb er dabei noch den Anschein einer wörtlichen Wiedergabe dadurch erweckt, daß er sie zwischen Anführungszeichen setzt, ist mir ganz unverständlich. Wenn Herr Blumenfeld anderer Ansicht ist als ich, soll er sich mit mir sachlich auseinandersetzen, die gewählte Methode kann ich nicht als loyal betrachten. Dr. M. J. Bodenheimer Berichtigung In dem 3. Kapitel von Klatzkins „Grundlagen des Nationaljudentums" ist S. 827 Z. 4 v. u. statt „Vermischungen" zu lesen „Verwischungen" und S. 830 Z. 21 statt „Werdens": „Weckens". Für die Redaktion verantwortlich: Dr. Max Mayer, Berlin W 15, Düsseldorfer Straße 23. — Für Österreich - Ungarn Dr. M. Präger, Wien I, Rotenturmstraße 22. — Verlag von R. Löwit, Berlin und Wien. -— Druck von Oscar Brandstetter in Leipzig