Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 16 (1937-1938)
- Issue
- 12 (9.1938)
- Date
- 1938-09-01
- Page
- Seite 20 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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^^I^^^^^^^i^^ Seite 20 „Jüdisches Gemeindeblatt für Frankfurt" Nr. 12 September 1938 Oeiinungszeiten der Friedhofe Die Friedhöfe an der Rat Beilsfraße und an der Eckenheimerlandstraße sind in der Zeit vom 1. April bis 15. September 1938 von 7-19 Uhr geöffnet. Freitags wird eine Stunde vor Beginn des Sabbats geschlossen. Samstag und an den jüdischen Feiertagen sind die Friedhöfe geschlossen. « Grabsteine Auf unseren Friedhöfen,, insbesondere auf den Friedhöfen an der Raf-Beil-Straße und in Bockenheim, befinden sich eine Anzahl Grabsteine, die nicht mehr standsicher sind, so daß £e umzustürzen drohen. Die Verfügungsberechtigten sind naftpflichrig und -werden aufgefordert, die Standsicherheit der Denksteine einer Nachprüfung zu unterziehen und die erforderlichen Maßnahmen schnellstens in die Wege zu leiten. Soweit dieser Aufforderung nicht entsprochen wird, müssen die nicht standfesten Grabsteine durch das Friedhofsamt umgelegt werden. . Gedächtnislichter Zum An de nken an Verstorbene können in den Gemeindesynagogen Gedächrnislichier gebrannt werden. Die im Voraus zahlbaren Gebühren betragen: für ein Licht am Jahrzeiislag RM 1.-, für ein Licht während des Trauerjahres (11 Monate und am ersten Jahrzeitstag) RM 60.-, für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag RM 100. —, für ein ewiges Licht am J a h r z e i i s t a g einschließlich Verrichtung des Kaddisch gebet s RM 200. -. Zuwendungen Die Gemeindebibliothek erhielt Buchspenden von Frau Cornelie Wolfgang und Frau Professor Neisser (Falkenstein). | Bekanntmachungen des Steueramts J | Betrifft Kultussteuer 1937/38 ^Es wird dringend ersucht,, die .noch besiehenden rückstandigen Steuern und Gemeindegeld unverzüglich zu entrichten. V; Betrifft Kultussteuer 1938/39 Die ersteh Raten der Veranlagten und , der Nurlohnsteuerpflichtigen sind, längst fällig gewesen. - Die zweite Rate: der Steuer der Veranlagten wird am 10. September fällig. Sofern eine Veranlagung zur Kuliussteuer mangels^der Veranlagung zur Seichseinkommensteuer noch nicht erfolgt ist, sind die vorgeschriebenen Vorauszahlungen zu leisten, die auf die endgültige Veranlagung angerechnet werden. Wir ersuchen die GemeinderoügUeder liringend, die noch bestehenden Rückstände unverzüglich zu entrichten. 'Nach vergeblicher Mahnung erfolgt die Beitreibung zuzuglich der Kosten im üblichen .Verfahren. Alle Kultussteuer- und Gemeiridegeldzahlungen sind an die Steuerkasse der Israelitischen Gemeinde, Fahrgasse 146, (Postscheckkonto Nri' 800 Pfrit.) zu leisten. 'Ausgenommen sind lediglich Zahlungen auf Rückstände, die sich in Vollsfrekkung^ befinden. Solche Rückstände sind an die Finanzkasse zu leisten, von der sie vollstreckt worden sind. Die Steuerkasse der Israelitischen Gemeinde ist werktäglich von 81/2 bis I2V2 Uhr geöffnet. Die Sprechstunden linden 3zugleicher Zeit statt. \ $$d& gewünschte Auskunft wird bereitwilligst erteilt. Für ältere und gebrechliche Personen steht der Personenaufzug-zur Benutzung frei. ~ Frankfurt a. M., im August 1938.; \ Vontand der Israelitischen Gemeinde ' Steueramt Reparaturen in eig. Werkstätte Marken-Uhren In groBer Auewahl Bezieher des Gemeindeblattes! Gemäß behördlicher Bestimmung darf eine kostenlose Lieferung des Gemeihdeblattes nicht stattfinden. Wir richten daher an alle Mitglieder der Gemeinde die dringende Bitte, das Bezugsgeld von RM 0.45 pro Vierteljahr pünktlich beim Vorzeigen der Quittung zu entrichten, damit in der regelmäßigen Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Inhaber von Postscheckkonten können sich das Bezugsgeld vierteljährlich von ihrem Konto abbuchen lassen. Hierzu ist eine einfache, diesbezügliche an uns zu richtende Willenserklärung erforderlich. Die Erhebung des Bezugsgeldes wird auf behördliche Veranlassung im Voraus durchgeführt, demgemäß für die Monate Oktober bis Dezember 1938, Ende August und im September 1938. Wir ersuchen die Bezieher dringend, die noch bestehenden Rückstände unverzüglich zu entrichten. F r a n k f u r t a. M., 20. August 1938, Fahrg. 146 Vorstand der Israelitischen Gemeinde Verwaltung des Jüdischen Gemeindeblattes An die Gemeindemitglieder! Hierdurch ersuchen wir wiederholt, uns umgehend, zwecks Veranlagung zuden Kultusbeiirägen (Gemeindeumlagen) 1938/39 den Einkommensteuerbescheid 1937 und den. letzten Vermögensteuerbescheid werktäglich zwischen 81/2: und i21ß Uhr oder zwischen 15Vs und 18 Uhr im Gemeindehaus, Fahrgasse 146, Zimmer 40 II. Stock (SteUerami) vorzulegen. Die Bescheide können auch gegen sofortige Rückgabe zu treuen Händen per Post oder per Boten übermittelt werden. Sollten die Bescheide noch nicht im Besitze der Pflichtigen sein, so bitten wir, uns dies kurz mitzuteilen. Wer die Uebersendung der Bescheide unterläßt, hat die Veranlagung zu den Gemeindeumlagen im Wege der Schätzung zu erwarten. Frankfurt a. M., im August 193Ö Vorstand der Israelitischen Gemeinde I 80. Geburtstag 5. 9. 1938: Louis Hahn, Böhmerstraße. 15. , 1 ' 75. Geburtstag r 12. 8.^1938: Frieda Stein, Bergerstraße 15. . 15. 8. 1938: Markus Schimjawitz;.Rechneigrabensfraße 18^ 1SD"9. 1938: Theodor Steinheim;rBornwiesenweg 53. ■• 70. Geburtstag -V 14. 8. 1938: Nathan Scheuer, Gaußsfraße 36.: 20. 8. 1938: Betty Kahn geb. Wilmersdorf er, Musikantenweg 4~ 12. 9.K1938: Sofie Mansbach geb. Löwensiein, Mainzerlandstraße 38. ' Jüdischer Sport im August Die jüdischen Vereine in Frankfurt haben die Leichtathletik kaum je so gepflegt wie in diesem Sommer. Der~ letzte Monat brachte unseren Sportlern große Erfolge, durchglänzende Leistungenviele Meistertitel und -Ehren. Der Bai Koc-hba FranJefurt errang bei den westdeutschen. Makkabimeisferschäften in Köln 31 Preise/ davon 14 erste, ' 9 zweite und 8 achte Plätze. In der Hauptsache waren Ju-- gendliche an "diesen Erfolgen beteiligt, aber auch bei dert. Senioren waren. Makkabim aus Frankfurt siegreich. : ZumL „Tag der Besten" in Berlin entsandte der Bär Kochba seinem siegreiche Mädchenstaffel, die auch bei den. Jugendmeisterschaften des Deutschen Makkabikreises. Aussichten auf Mei-, j-roi-