Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 15 (1936-1937)
- Issue
- 10 (7.1937)
- Date
- 1937-07-01
- Page
- Seite 10 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 No. 10 Juli 1937 I^IASABUS PÖSUM Wf TRAURINGE, BESTECKE JUWELEN - GOLD - SILBER KAISERSTRASSE 23 An- und Verkauf aus Privatbesitz I zu werden. Mit der täglichen Standortveränderung, die Du an der Schiffskarte ablesen kannst, verändert sich auch Dein Standort in der Betrachtung Deiner Welt. Da man so etwas nicht überstürzen kann, habe ich es als sehr angenehm empfunden, mit einem langsamen Dampfer zu fahren. Auswanderer in USA haben mir bestätigt, daß eine solche langsame Umstellung ihnen die Einordnung drüben erleichtert bat. Ja, - lieber Freund, um eine Einordnung geht es drüben, wenn Du Dir eine neue Heimat schaffen willst. USA ist ein Land für sich mit seiner eigenen inneren Art und Gesetzlichkeit, deshalb muß jeder Besucher zunächst versuchen, den Amerikaner und seine Lebensart zu verstehen. Man tue dies, ohne Vergleiche zu ziehen. Bei längerer Beobachtung wird man finden, daß vieles, was uns merkwürdig und fremd erseheint, in sieh logisch und selbstverständlich ist. Deshalb ist es gut, sich v o r der Reise mit der Geschichte, den wirtschaftlichen Verhältnissen und der Landkarte vertraut zu machen. Die Beurteilung der Preisgestaltung, die Inbeziehungsetzung der einzelnen Posten der Lebenshaltungskosten, Wohnung und tägliches Mahl, Arbeitszeit und Zeiteinteilung, Arbeit und Bildung — dies ■ alles, so wie es der Amerikaner treibt, muss aus sich heraus beobachtet und verstanden werden. Ich möchte sagen: „Studiere" das amerikanische Leben, nicht kritisiere es; denn nicht das kann die Aufgabe eines Besuchers oder Einwanderers sein. Ziehe keine Vergleiche, nicht um Deinetwillen und nicht um Deiner neuen Umgebung willen. Ich versuchte, das Land kennen zu lernen und fand, daß es keinen Sinn hat, festzustellen, ob die Berge in der Nähe von New York weniger schön sind als der Taunus, oder ob der Hudson schöner ist als der Rhein. Die Eltern von Michael, die oft so denken und sprechen, machen sich dadurch das Leben recht schwer. Ich weiss, daß es verständlich ist, aber man muß dagegen ankämpfen, Für die Reise nach Nord-Amerika D ANZ AS & C9 aiT FRÜHER ALBERT HERZ Frankfurt-M., Gutieutstr. 31 Tel. 30041 t eilung für Auslands-Umzüge Transporte n^ch allen Ländern in Lifts U.Sammelladungen. Erstkl. Referenzen IQr Nord-Amerika Verpackung, Lagerung, Versicherung 1 Doppelbett* Patentkautsch ■ ständig grofjes Lager bewährter Modell» ■ BS7» ISl Spezial-Werkstätfe für feine Polstermöbel 1 HERNANN SC KLO SS 1 ^BÜlB^ Breitegasse 29, Ecke Zeil Tel. 29734 Schlafzii Schreibs nmer mit Herrenkommoden chränke In allen Holzarten Bettcouchs M/nNP r 1 kau^en 3ie%reis:-; ItICIJJHL I" I werf , im jüdischen; ■wÜt "Fachgeschäft ■ü H.ZIMMER WSmMW HANAU ERLANDSTR.44 WmMvMyzMp/. auch für auswanoerer II 1CTETRI Kisteniatirik David lDlFOliflölor rV|^5 1 1 l^fl Offenbach am Main ■ ^"^^ ■ ■■■■ Glockengasse 26 liefert günstig Telef<« 84223 Auch zu erreichen in Frankfurt a. M. Sandwee 9, H. II. WERKSTÄTTE für LEDERWAREN Anfertigungen und Prüft ftrilnKjMliUV KI. Eichenh.Str. 10 Reparaturen jed. Art »■■■»■ Wl Tel> 2M6I Praktische Klappbellen, moderne Bettcouches — Leinen-Schonbe lüg e für Polstermöbel — „Riloga" Schleuderschienen für Dekorationen — — alles preiswert aus einer Hand Werkftätten Julius Schott SSr. 79} R u f 91384 H Speziell für Amerika \ ■ Amerikanische Bettwäsche Bridge-Gedecke + Luncheon-Seis Elegante Herren-, Wickel-ajour Decken,Taschentücher Damenii. Kinder- W 'ASC H E Kl, DB" E. FULDA CO. Wäsche-Spezialhaus Goethesir. 26