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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1936-11-01 · 2 (11.1936) · p. Seite 26

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
15 (1936-1937)
Issue
2 (11.1936)
Date
1936-11-01
Page
Seite 26 (sequence 28)
Language
German
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Seite 26 AchtungI Auswanderer! Verwaltungen für zurückbleibendes Vermögen und Grundbesitz übernimmt im Feltler Wolfsgangstr, 49 / Fernspr. 58670 aus, begrüsste sie als Ehrenmitglied und Fräulein Sophie Baum als Geschäftsführerin. Irma Dresdner erstattete den Geschäftsbericht, der die sozialen Beihilfen in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Wohlfahrtspflege (für Prothesen, orthopädische Schuhe, Hörapparate etc.)' sonstige Vergünstigungen und die kulturellen Arbeiten darlegte. An den Vereinsabenden wirkten Vortragende und Künstler mit, wofür der Hörerkreis sehr dankbar war. Die hohen Feste konnten durch gemeinsame Feierstunden und durch Gaben verschönt werden.— Der Kassenwart, Walter Grünstein, belegte durch eindringliche Zahlen die Wirksamkeit der Ortsgruppe Frankfurt und Umgebung (der zweitgrössten im Reich) und berichtete über die Berliner Generalversammlung und Gruppentagung. Die Planung eines Heims für Körperbehinderte, mit dem eine Werkstätte für Näharbeiten und deren Vertrieb verbunden werden soll, findet lebhaftes Interesse da auch die Heimunterbringung einiger Frankfurter Schwerbehinderter, infolge Auswanderung der Angehörigen bald unerlässlieh sein wird. — Der anregende Abend wurde durch Musikvorträge und Rezitation von Ilse Ganz-Morgenstern und Rudolf Ganz schön beschlossen. (Sprechstunde und Büchertausch Donnerstag von 12—13 Uhr, Quinckestrasse 24 I.) Jüdische Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe Infolge von Umbauarbeiten in unserem Büro fällt während des Monats November die Sprechstunde am Dienstag-Nachmittag und Mittwoch-Vormittag "aus. In eiligen Fällen stehen wir nach vorheriger Vereinbarung zu Rücksprachen zur Verfügung. Jüdischer Arbeitsnachweis Männlich Telefon 46164 Quinckestrasse 24 DRINGENDER DENN JE ERGEHT AN ALLE ARBEITGE¬ BER UND HAUSFRAUEN DIE BITTE, STELLEN, DIE PER SOFORT ODER SPÄTER ZU BESETZEN SIND, UNVERZÜG¬ LICH UNS ZU MELDEN. Unter den uns am 31. Juli 1936 bekannten Stellensuchenden findet jeder Arbeitgeber die für seinen Betrieb notwendigen Fachkräfte, jede Hausfrau geschulte Hausgehilfen, auch Ehepaare, Heizer ete. für Dauer- und Stundenarbeit, Krankenpfleger für Einzelpflege und Nachtwache. Wegen baulicher Veränderungen Sprechstunden für gewerbliche Arbeitsuchende nur Montags von 10—12 Uhr, kaufmännische Arbeitsuchende nur Donnerstag von 10—12 Uhr. Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung: Dienstags von 16—18 Uhr. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden e. V. Quinckestrasse 24 I, Tel. 46164, Postscheck Nr. 40348 Unentgeltlicher Arbeitsnachweis der Weiblichen Fürsorge für jüdische Frauen und Mädchen jetzt: Quinckestr. 24 pt., Telefon 45464 Sprechstunden werktäglich 3-6 Uhr ausser Freitag. Wir empfehlen: Tüchtiges Geschäftspersonal: Buchhalterinnen, Kontoristinnen, Stenotypistinnen (auch mit eigener Maschine), Verkäuferinnen, sowie Näherinnen und Flickerinnen für Privathaushalte. 1 Wissenschaftliche und kunstgewerbliche Zeichnerinnen, Sprechstundenhilfen, Studentinnen für Unterricht und Nachhilfestunden. Gemeldet sind ferner: Wirtschafterinnen, Gesellschafterinnen, Hausdamen und Haushälterinnen für frauenlose Haushaltungen, Kinderfräulein, Monats¬ und Putzfrauen. Spanischer Sprachkurs Der neue spanische Anfängerkurs beginnt am Mittwoch, den 4. November 1936, 20.30 Uhr, im Jüdischen Jugendheim, Eschersheimer Landstrasse 65. Briefmarkentausch Im jüdischen Jugendheim findet alle 14 Tage Montag Nachmittag von 17V2 bis 19 Uhr ein Briefmarkentausch für jüdische Jugendliche statt. Im November am 9. und 23. Teilnahme kostenlos. Altersheim des Provinzialverbands Der Provinzialverband für Jüdische Wohlfahrtspflege für Hessen-Nassau und der Provinzialverband des Jüdischen Frauenbundes in Hessen und Hessen-Nassau beabsichtigen am 1. Dezember ein kleines Altersheim in Frankfurt zu eröffnen. Wir verweisen unsere Leser auf das Inserat in dieser Nummer. Gesucht Das Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde sucht eine gebrauchte Fernsprechkabine. Offerten an das Pflegamt des Krankenhauses, Gagernstrasse 36, erbeten. Wer stiftet? Wir benötigen für unser Bundesheim dringend gut erhaltene Stühle und Tische, sowie für den Leseraum Bücher jüdischen Inhalts und jüdische Zeitschriften. Brith Chaluzim Datiim Quinckestrasse 24, Tel. 41424 Jüdischer Photowettbewerb Mit Genehmigung und Unterstützung des Reichsverbandes Jüdischer Kulturbünde in Deutschland veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Jüdischer Amateurfotographen, Frankfurt a. Main, einen Wettbewerb für die jüdischen Photo-Amateure in Deutschland. Aus den Bedingungen entnehmen wir: Teilnahmeberechtigt ist jeder jüdische Amateur mit bis zu 6 Arbeiten. Die Wahl der Motive ist völlig frei gestellt, doch wird es begrüsst, wenn besonders jüdische Motive intensiv bearbeitet werden. Die besten Arbeiten werden durch Preise und Diplome ausgezeichnet; auch ist in Aussicht genommen, die prämierten und sonstigen guten Arbeiten in einer Ausstellung der jüdischen Oeffentlichkeit zugängig zu machen. Aeusserster Einsendungstermin ist der 15. Januar 1937.. Die näheren Bedingungen sind erhältlich bei der Arbeitsgemeinschaft Jüdischer Amateur-Photographen, Frankfurt a. M., Savignystrasse 6 p. | | Vereins^ und Versammlnngskalender | | (Mitteilungen für die nächste Nummer müssen bis spätestens 25. November bei der Schriftleitung vorliegen.) Samstag. 7. November Jüdischer Kulturbund. Einführungsvortrag von Frau Mitia Mayer-Lismann „Die Zauberflöte". Kleiner Saal des Saalbaus. 19 Uhr. Mittwoch, 11. November Jüdischer Kulturbund. „Die Zauberflöte".- Grosser Saal des Saalbaus. 20 Uhr. Brith Jehtidim Zeirim. Vortrag Dr. Hertha Lieber „Auswirkungen der Unruhen in Palästina". Jugendheim 21 Uhr. Donnerstag, 12. November Arbeitsgmeinschaft jüdischer Amateurphotographen (Vors. Emil Wertheim, Savignystrasse 6, Tel. 78761) Vortrag von Herrn Cahnmann über das Fernsehen. 2OV2 Uhr. Samstag, 14. November Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Religiöse Feierstunde. Rabb. Dr. Dienemann „Autorität und Freiheit". Trausaal. Westendsynagoge. 20.45 Uhr. Brith Jchudim Zeirim „Stunde des Bundes" Jugendheim 21 Uhr. Donnerstag, 19. November Ortsgruppe Frankfurt a/Main des Jüdischen Frauenbundes. Lichtbildervortrag Dr. Hermann Gundersheimer „Das jüdi- - sehe Antlitz". Israelitisches Mädchenheim, Taunusplatz 17. 20.30 Uhr. Donnerstag. 26. November Arbeitsgemeinschaft jüdischer Amateurphotographen (Vors. Emil Wertheim, Savignystrasse 6, Tel. 78761) Lichtbildervor^ trag Carl Sander „Hinter Leica und Lenkrad". 2OV2 Uhr., Ortsgruppe Frankfurt a/Main des Jüdischen Frauenbundes: Arbeitssitzung. Israelitisches Mädchenheim, Taunusplatz 17, 16.30 Uhr.

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