Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 14 (1935-1936)
- Issue
- 7 (4.1936)
- Date
- 1936-04-01
- Page
- Seite 265 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 265 Für das Frühjahr NEUE WOLLu. SEIDENSTOFFE Neue Farben, moderne Gewebe für Kostüme, Complets, Kleider und Mäntel grosse Auswahl, gute Qualitäten vorteilhafte Preislagen! toewmtbul Segr. 1870 An der Hauptwache Die Medaille auf die Jahrhundertfeier des Philanthrop i n s, die, 1903 entstand, ist in vielen Exemplaren verbereitet, die Plakette auf seinen Vater, 1911 entstanden, hat das Antliz diesen grossen Mannes dem Wissen der Allgemeinheit eingegraben. Die in verschiedenen Grössen entstandene Bildnisplakette auf Hermann Cohen darf beanspruchen, unter die psychologisch eindringlichsten, formgereehtesten und künstlerisch wichtigsten Medaillen des beginnenden 20. Jahrhunderts gerechnet zu werden. Es bleibt Leo Horovitz' besonderes Verdienst, neben der Entwicklung seiner bildkünstlerischen Begabung dem jüdischen K u 1 t"g e r ä t entscheidende Anregungen gegeben zu haben. Er hat Cbanukkahleuchter und Sederschüsseln geschaffen, die in glücklichster Weise die alte Aufgabe durch neue Formen lösen, er hat Messusoth entworfen und ausgeführt, die durch die Originalität der Form und die spürbare Liebe ihrer Herstellung dem jüdischen Brauch neue Kraft zugeführt haben. Dies und vieles andere, nicht zuletzt seine geschmacklich kultivierten Grabdenkmäler haben diesen Künstler zu einem belebenden. Faktor im geistig-künstlerischen Leben unserer Gemeinde werden lassen. Er hat sich durch seine Verdienste um das Zustandekommen der alljährlichen Chantikkah-Kunstschau der Frankfurter Bne-Brith-Logen auch um die künsterische und wirtschaftiche Förderung seiner Berufsgenossen mit dankenswertem Erfolg bemüht und bei dieser, wie bei vielen anderen Gelegenheiten und in zahlreichen Institutionen seine vornehme Menschlichkeit, seine jüdische Herzenswärme immer wieder bewiesen. Mögen dem gütigen Menschen, dem lauteren Künstler noch viele Jahre schöpferischer Tätigkeit beschieden sein! Ghr. 60. Geburtstag 10. April 1936: Adolf E11 i n g e r, Gärtnerweg 9 Camilla Burstyn-Tauber Vom Vorstand des Israelitischen Mädchenheims und Mädchenstifts erfahren wir: Frau Camilla Burstyn -Tauber, Leiterin des Israelitischen Mädchenheims E. V. und Mädchenstifts, Taunusplatz 17, wird demnächst krankheitshalber in den Ruhestand treten. Seit 27 Jahren hat sie, aus kleinen Anfängen heraus, dieses stattliche Heim aufbauen und in Bezug auf seine Zwecke und Ziele entsprechend erweitern und vergrössern helfen. Ihre unermüdliche Schaffenskraft und ihr ausserordentlicher Wissensdrang wirkten sich in der Führung des Heims und in der Leitung der Insassinnen aus. Ihre leichte Anpassungsfähigkeit hat ihr dazu verholfen, alle zeitgemässen Bedürfnisse und Anforderungen sofort aufzugreifen und sie in die Tat umzusetzen. Durch ihr religiöses Wissen hat sie die Freitage und Feiertage im Heim auf das Würdigste ausgestaltet. Mit warmem Herzen verstand es die Leiterin, den Zöglingen das Elternhaus in der Fremde zu ersetzen. Sie, die heute in aller Welt zerstreut leben, stehen meist noch mit ihr in engster Verbindung und Fühlung. Sie suchen das mütterliche Herz und den klaren Verstand ihrer früheren Vorgesetzten. J. B. Levy zum 40jährigen Dienstjubiläum Am 1. April sind 40 Jahre verflossen, seit Herr J. B. Levy sein Amt als Lehrer und Vorbeter in unserer Gemeinde angetreten hat. In diesen Jahren ist er zu einer der anerkannten Persönlichkeiten seines ganzen Standes und unserer Gemeinde geworden. Seine grosse Bescheidenheit machte es uns zur Pflicht, an dieser Stelle seinen Verdiensten nicht die gebührende Würdigung zuteil werden zu. lassen. Wir hoffen, bei späterem Anlass den Jubilar feiern zu können und sprechen ihm heute unsere innigsten Wünsche für noch viele Jahre erfolgreicher Tätigkeit aus. 50 Jahre Emma Blum Im März 1936 konnte die Firma EmmaBlum, Woll- und Weißwaren, Reineckstrasse 3, auf ein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Im Jahre 1886 hat Fräulein Emmai Blum im Baugraben 14 das Geschäft gegründet, das bereits im folgenden Jahr an die Stelle verlegt wurde, an der es sich noch heute befindet. Aus ursprünglich sehr bescheidenem Rahmen ist das angesehene Geschäft geworden, dessen Inhaber Frau Emma Trier geb. Blum und ihre beiden Söhne sind. Die Firma Emma Blum hat in den 50 Jahren ihres Bestehens sich in Frankfurt a/Main und der weiteren Umgebung einen sehr angesehenen Namen geschaffen. ^^^L«is ..«sörW* a\a* Mvrc,\a* "^f> wO^*> «^1**0* vgs&P^&fr* , PerserTeppi che An- und Verkauf Josef Misch FeuerbachstraBe 11 Telefon 76125 E lektro-Arbeiten führt aus LEO ISAAK Inhaber der Firma „ELAN O" Lle'erung sämtl. elektr. Geräte GlUhlampen — Kühlschränke x RADIO x Seit mehr als 20 Jahren prakt. Tätigkeit. — Prima Referenzen. Savignystrasse 35 Tel. 73087 $öklhre Blumen Wj® nur von B. AVRAM Markthalle Hasengasse Stand 525/26 m Prompte Besorgung Tel. 22375 V Einzigster jüd. Stand in der Halle. Tapeziererarbelten u. Dekoration Polstermöbel, sow. Aufu. Umarbeit. v.Matrateen nebstRollädenreparat. H. WETZLER Zeissetstraße 13 Telefon 56°68 Bitte empfehlen Sie unser Gemeindeblatt bei Ihren Einkäufen! Handarbeiten Kurz-, Weissu. 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