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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-07-01 · 11 (7.1935) · p. Seite 441

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
11 (7.1935)
Date
1935-07-01
Page
Seite 441 (sequence 27)
Language
German
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Seite 441 Nach Begrüssüngsworten von Herrn Dr. Singer, der in großen Zügen das Wesen, den Zweck und die Notwendigkeit einer Eeichsorganisation der Kulturbünde schilderte,' erläuterte Herr Staatskommissar Hinkel im Einvernehmen mit den Staatspolizeistellen die Zweckmässigkeit der Errichtung einer solchen Organisation und beantwortete im Verlauf der Sitzung Fragen, die aus dem Kreis der Delegierten an ihn gestellt wurden. Nach anschliessender eingehender Aussprache über alle in Betracht kommenden prinzipiellen Fragen beschloss die Versammlung einstimmig die Gründung des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland mit dem Sitz in Berlin Die Aufgabe dieses Verbandes besteht darin, auf Grund organisatorischen Zusammenschlusses aller jüdisch kulturellen Verbände, jedoch unter vollständiger Wahrung der Selbständigkeit der, Kulturarbeit und der Verwaltung, eine wirksamere Förderung der gemeinsamen Ziele und eine einheitliche Vertretung gegenüber den zentralen Reichsbehörden zu ermöglichen. Reichsturnier der RJF-Fechter in Frankfurt a/Main Am Sonntag, den 9. Juni 1935, fand im kleinen Saal des Vereinshauses ein Fechtturnier statt. Am Vormittag sah man Anfängerkämpfe für Jungens (1. Franz Gottlob-Offenbach) und für Mädels (1. Hanna Goldschmidt-Frankfurt a/Main). Bei den Anfängerprüfungen für Herren im Florettfechten konnte Hans Schloss-Offenbach, im Säbelfechten Peter Heller-Hannover den ersten Platz belegen. Nachmittags fand Florett- und Säbelfechten für Herren und Florettkämpfe für Damen statt. Dr. Albrecht Kronenberger-Wiesbaden ging als erster aus dem Kampf im Florett hervor, beim Säbelfechten belegte Dr. Fritz Dammann mit großem Vorsprung den ersten Platz. Im Damenflorettfechten war Lisel Koch-Offenbach Siegerin. Man sah allgemein schöne, sportlich interessante und gut geleitete Kämpfe, die die zahlreich erschienenen Zuschauer mit Aufmerksamkeit verfolgten. — Abends vereinigte eine kleine Feier die Kämpfer des Tages, die Schiedsrichter und viele Freunde in dem von der Gemeindegärtnerei festlich geschmückten Saal. Nach Ansprachen und Ehrungen von Vereinsmitgliedern zeigten Lisel Koch, Ruth Baum und Claudio Azera Akademiefechten. a. Frankfurter Sport-Sieg auf der Makkabiah Von einem Makkabiahteilnehmer geht uns folgende Mitteilung zu: Die 15jährige Schülerin des Philanthropins Lore Meyer, die die jüngste Teilnehmerin der Makkabiah war, gewann ausser den 2 Preisen, die das Gemeindeblatt in seiner letzten Nummer erwähnte, noch einen ersten Preis in der 4x100 m Staffel gegen stärkste amerikanische und europäische Konkurrenz. Jüdischer Turnerbund e. V. Sommerprogramm 1935 Herenabteilung Sonntag vorm. Sport- und Leichtathletik kleine Ostparkwiese, Donnerstag, 8^-10 Uhr, Turnen und Gymnastik, S. R. Hirsch-Schule. Jugendabteilung wie Herren. Damenabteilung Mittwoch, 8%-10 Uhr, Turnen und Gymnastik, Isr. Volksschule. Frauenabteilung Montag, 8K-10 Uhr, Gesundheitsgymnästik, Isr. Volksschule, Turnsaal. Mädchenabteilung Mittwoch, 4-5 Uhr, Gruppe I, Gymnastik und Turnen, 5-6 Uhr, Gruppe II, dto., 6-7 Uhr, Gruppe III, dto., S. R, Hirsch-Schule. Knabenabteilung Montag, 5-7 Uhr, Gymnastik und Turnen, S. R. Hirsch-Schule, Mittwoch, 5J4-7 Uhr, Leichtathlethik, Kl. Ostparkwiese (bei schlechtem Wetter in der Turnhalle der Isr. Volksschule). Fussballabteilung, Schülermannschaft A. und B. Sonntag nachmittag nach jeweiliger Bekanntgabe. | \ Vereinsnnd Versammlnngskalender | | (Mitteilungen für die nächste Nummer müssen bis spätestens 18. Juli 1935 bei der Schriftleitung vorliegen.) Montag, 8. Juli Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Lesegemeinschaft. Hans Handwerkstrasse 3, 18 Uhr. Dientag, 9. Juli Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Arbeitsgemeinschaft Frau Dr. Edinger: „Wie treibt man jüdische Geschichte?" Konditorei Falk, 20% Uhr. Dienstag, 16. Juli Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Zwangloses Beisammensein für die Ortsgruppenmitglieder. Israelitisches Mädchenheim, Taunusplatz 17, 20%. Montag, 22. Juli Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Lesegemeinschaft. Hans Handwerkstrasse 3, 18 Uhr. Donnerstag, 25. Juli Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes. Arbeitssitzung. Hans Handwerkstrasse 3, 16% Uhr. Veränderungen im Peraoiieuataiid vom 15. Mai bis 15. Juni 192*5 Barmizwa: Synagoge am Dominikanerplatz: Julius Oppenheimer, Eckenheimerlandstr. 301 — Gerhard Stein, Saar-Allee 44 — Siegmund Oleschner, Allerheiligenstr. 38. Hauptsynagoge: Heinz Lothar Goldschmidt, Schumannstr. 10 — Edgar Saretzki, Klüberstr. 13. Westendsynagoge: Kurt Löh, Königstr. 43 — Albert Berenz, Mainzerlandstr. 68 — Helmuth Karbe, Wolfsgangstr. 56 — Lothar Nachmann, Lersnerstr. 3a — Helmuth S t r a s sb u r g e r, Marbachweg 319 — Alfred J. Meyers, Hammanstr. 3. Synagoge Bockenheim: Walter Hecht, Am Weingarten 17. Mädcheneinsegnungen Westendsynagoge: Elsbeth Bodenheimer, Sophienstr. 12 — Hertha Caan, Bockenheimer Landstr. 49 — Ruth H e i - mann, Auf der Körnerwiese 9 — Berti Kaufmann, Myliusstr. 42 — Ilse Lewinski, Grüneburgweg 87a — Hilde Oppenheimer, Freiherr vom Steinstr. 14 — Karola Rheinstein, Unterlindau 87 — Annie Richter, Holzhausenstr. 56 — Lotte Rosenthal, Paul Ehrlichstr. 28 — Ruth Salzberger, Eschersheimerlandstr. 67 — Eva Maria Simon, Fellnerstr. 11 — Gerda Simon, Fellnerstr. 11 — Hilde Stern, Kettenhof weg 101 — Hildegard Strauss, Schumannstr. 22 — Ruth Weichbrodt, Mainzerlandstr. 21 — Dorrit Weichbrodt, Mainzerlandstr. 21. Trauungen: Roman Luftig, Köln a/Rhein mit Irene Ansbacher, Schwanenstr. 13 — Heinrich Hirsch, Schumannstr. 69 mit Ilse Levy, Westendstr. 50 — Paul Reichenberg, Leerbachstr. Kaufen Sie Ihre Zigarren bei: Versuchen Sie unsere Zigarre 1 „Klasse" ««10 w* in Größe und Qualität unerreicht 7lfl9yr AH _ U atgan V£# Zigarrenhaus Meyer Tpp1^^ Inh. Dr. J. 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