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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1935-05-01 · 9 (5.1935) · p. Seite 362

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
13 (1934-1935)
Issue
9 (5.1935)
Date
1935-05-01
Page
Seite 362 (sequence 24)
Language
German
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Seite 362 Tagesheim der erwerbslosen Jüdischen Jugend. Königswarterstraße 24. — Postscheckkonto Ffm. 39338. Leiter: Dr. Fritz Mayer, Hegelstraße 6, part., Telephon 48709. Tagesprogramm: Mo. 2—8 Schreinerlehrwerkstatt (Ltg. Rosenthal), 3—1 Stenographie (Frau Postawelski), 4—5 Stenographie (Frau Postawelski), 5.15—6 Schreibmaschinenkurs (Freund), 6.15—7 Französisch f. Anf. (Dr. Mayer). Di. 10—12 Aussprache, Sprechchorüben, Plakatschriftübungen, 2—8 Schreinerlehrwerkstatt, 3.30—4 Besprechung v. Tagesfragen (Dr. Mayer), 4.30—5.45 Handfertigkeitskurs (Oempelhof). 5.15—6.15 Französisch f. Fortg. (Dr. F. Mayer), 6,15—7 Englisch f. Anf. (Dr. Fr. Mayer). Mi. 2—8 Schreinerlehrwerkstatt, 3.30—4 Besprechung von Tagesfragen, 4.30—5.45 Handfertigkeitskurs, 5.15—7 Neuhebräisch (Ltg. Kaczalski), 5.15—6 Französisch f. Anf., 6.15—7 Deutsche Konversation und Grammatik (Ltg.Dr. Mayer) 7.15—8 Sehreibmaschinenkurs f. Anf., 8—9 Lesestunde. Do. 2—8 Schreinerwerkstatt, 2—r4 Plakatschriftkurs (Ltg. Frl. M. Lerner), 415—5 Allgemeine Heimpropaganda (alle 14 Tage Aushang der neuen Wandzeitung), 5.15—6 Englisch f. Anf., 6.15—7 Englisch f. Fortgeschr. (Ltg. Dr. Mayer). So. 3.15—4 Rezitationskurs (Ltg. Alfred Auerbach), 4—6 Tischtenniswettspiele, ev. Proben zur Aufführung. Täglich um 4 Uhr Verköstigung. Bibliothekstunden Mo. — Do. v. 4—5 Uhr- Sprechstunden des Heimleiters: Mo.—Do. v. 4—5 Uhr im Heim. Stenographie-Kursus für Anfänger Ein neuer Anfänger-Kursus beginnt Anfang Mai. Sofortige Anmeldungen an den Heimwart des Jüdischen Jugendheimes, Eschersheimerlandstrasse 65, werktags von 16 bis 22 Uhr erbeten. Hebräische Sprachgesellschaft Ein neuer Anfängerkursus beginnt Anfang Mai. Sofortige Anmeldungen an den Heimwart des Jüdischen Jugendheims, Eschersheimerlandstrasse 65, werktags von 16 bis 22 Uhr erbeten. Flügel gesucht Die grossen Erfolge der von den jüdischen Tonkünstlern in Frankfurt veranstalteten Mittwöchkonzerte in der Arnold Lazarus- Halle haben den Plan reifen lassen, ähnliche Veranstaltungen im Trausaal der Westendsynagoge durchzuführen. Hierzu wird ein konzertfähiger Flügel benötigt. Wer gewillt ist, ein konzertfähiges Instrument, für dessen pflegliche Behandlung die jüdischen Tonkünstler Gewähr bieten, geschenk- oder leihweise zur Verfügung zu stellen, wird um Mitteilung gebeten an Max Wolff, Schumannstrasse 48, Tel. 79579. Hausfrauen-Lehrkurse Auf vielfachen Wunsch veranstaltet die Hausfrauengruppe Lehrkurse für Hausfrauen, Hausangestellte, andere Berufstätige und Haustöchter in Diätküche und gutbürgerlichem Kochen unter Leitung einer geprüften Gewerbelehrerin im Israelitischen Mädchenheim, Taunusplatz 17. Die Kurse finden statt: Kochkurs: Dienstag von 19%—22% Uhr. Dauer 6 Abende. Beginn 14. Mai. Preis M. 8.— einschl. Lebensmitteln. Diätkurs: Mittwoch von 15%—I8V2 Uhr. Dauer 6 Nachmittage. Beginn 15. Mai. Preis M. 8.— einschl Lebensmitteln. Anmeldungen schriftlich bis spätestens 10. Mai an Frau St. Forchheimer, Feldbergstrasse 31. Ausgabe der~ Teilnehmerkarten im Israelitischen Mädchenheim, Taunusplatz 17. Frankfurter Seminargemeinschaft In der staatlich anerkannten „Frankfurter'Seminargem einschalt" (Leitung Artur Holde) unterrichten im Hauptfach Klavier: Lilly S ch w a r z-M ay e r h 0 f e r, im Hauptfach Violine: Annie Steige r-B e t z a k. Die theore- " tischen Fächer Musikgeschichte, Harmonielehre, Gehörbildung erteilt Artur Holde. Von der Arnold Lazarus-Halle Die Veranstaltung vom 2. März war der „Antik e" gewidmet. Dr. Marbach entwarf von der griechischen Kultur ein farbiges Bild, das Leni Steinberg durch Rezitation aus der Ilias und aus Goethes Iphigenie noch ergänzte. Den musikalischen Teil bestritten Theo Ratner (Geige), Annelise Bender (Gesang) und Dr. Willy S a 1 0 m 0 n (Klavier). — Am 9. März hielt Dr. Gundersheimer einen Lichtbildervortrag über „Jüdisches Antlitz, jüdisches Schicksal". Benno Z i e g 1 e r trug synagogale Melodien vor, Alice Kassel sang ostjüdische Volkslieder, und Erich Toeplitz blies Flötensonaten. Die Klavierbegleitung hatte Marthel Sommer. — Am 16. März fand eine Purimfeier statt. Frau Cilly N e u h a u s hielt die Festansprache. Jakob Herzog sang ostjüdische Purimlieder, eine Schülerin sprach und sang Jargondichtungeri, ein Kinderchor gab Sabbatgesänge zum Besten. Im 2. Teil betätigte sich Josef M a i e r („Börsenwilly".) als Ansager und Vortragskünstler, Schülerinnen von Erna J a k 0 b i und Greil H a u c k führten Tänze vor. Ferner wirkten Lissy S c h 10 s s und Edith E1 m e r (Gesang) und Sofie Seligmann (Rezitation) mit. Am Klavier begleiteten Martha Eisenberg,«Leni Morgenstern-Lorch, Lehrer Silberpfennig, Marthel S om m e r und Julius W 01 f f s - b e r g. — Die Veranstaltung vom 23. März war eine Gedenkstunde für Bach und Händel. Den einleitenden Vortrag hielt Dr. Willy S a 1 0 m 0 n. Es folgten musikalische Darbietungen von Paula Levi (Gesang), Alice Rosen bäum (Klavier), Frenne Schmuckler (Geige), Herr Rüde 11 (Flöte). — In der Maimonides-Feier vom 30. März schilderte Dr. Henry Philipp Leben und Wirken des großen Denkers. Jakob Herzog sang, von Max Firnberg begleitet, Adaun aulom und Jigdal. Lilly S c h w a r z-M ayerhofer, Theo R a t n e r und Rudolf D ö b 1 i n spielten ein Trio von Mendelssohn. — Am 6. April veran- „AäSBS*^ Pf**** -"""^ In grössler Auswahl Silberfüchse Blaufüchse H Fuchscapes Mongolfüchse B Wj^r Pelzcapes ' ■ Paletots r. lachany 10 Frfedensstr. 10, neben dem Frankfurter Hof Feinste Maßarbeit & E. KRIEGER FRIEDBERGERLANDSTR. 25 am Philanthropin Sehulartlkel-Schulbücher fUrdaePhllanthropln Papiei. Schreibwaren, Kurz-, Merceriewaren Koner-MüüerKÄr10 Anzeigen im Gemeindeblatt bringen neue Kunden ■ Dauerndes Lager sowie Anfertigung ■ sämtl. 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