Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 13 (1934-1935)
- Issue
- 7 (3.1935)
- Date
- 1935-03-01
- Page
- Seite 271 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 271 Verlangen Sie beim Einkauf nur Apfelsinen Marke Rose ^crmo^- 4*4«** Diese Marke bietet Ihnen die unbedingte Gewähr für ausgereifte Früchte werden die unter Ritualaufsicht der Gemeinde stehenden Fleischer den allgemeinen Preis für koscheres Fleisch verbilligen, so daß durch die Aktion der Gemeinde auch der Fleisehpreis für die Masse der Konsumenten herabgesetzt werden kann. —Düsseldorf. Es ist geplant, daß die Gemeindeverwaltung von Düsseldorf zum 1. April eine jüdische Volksschule einrichtet. Die Gemeindekörperschaften haben einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst. — Seit kurzem hält der Preussische Landesverband jüdischer Gemeinden in der Provinz eine Reihe von Veranstaltungen ab. Auf einem Gemeindeabend in Düsseldorf sprach das stellvertretende Mitglied des Rates, George Goetz-Berlin, über die Arbeit des Preussischen Landesverbandes. — Frankfurt a. M. Nachdem es bisher nur in Berlin ein Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene gab, soll auch die medizinische Fakultät der Universität in Frankfurt a. M. ein solches Institut erhalten. Das Institut wird die Aufgabe haben, sich nicht nur der Forschung über Probleme der Rassenhygiene zu widmen, es soll auch in besonderem Masse der Verbreitung der rassenhygienischen Lehren dienen. — Köln. Die Leitung des Kölner Verkehrsvereins hatte seit einger Zeit Anfragen erhalten, weshalb der Verein, der eine halbamtliche Stelle sei und unter nationalsozialistischer Führung stehe, nichtarische Firmen als Mitglieder aufnehme. Bürgermeister Ebel beantwortete in der Hauptversammlung des Kölner Verkehrsvereins diese Anfrage, indem er erklärte, daß diese Angelegenheit in den Kreisen der für den heutigen Fremdenverkehr verantwortlichen Männer eingehend erörtert worden sei. Man sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß es ein Unrecht bedeuten würde, wenn man nichtarische Firmen in den Kölner Verkehrsverein nicht aufnehmen würde. Falls man die Aufnahme ablehnen würde, würden auch nichtarische Firmen aus der Arbeit des Kölner Vereins Nutzen ziehen. Die nichtarischen Firmen würden alle Vorteile gemessen, ohne zu den Kosten herangezogen zu werden. Wie die „Frankfurter Zeitung" bemerkt, ist die Frage der Aufnahme niehtarischer Firmen in den Bund deutscher Verkehrsverbände und Bäder von Zur MAKKABIAH ab Tries.e 28. 3. an Haifa 31. 3. Sonderreise mit D. „Roma (33000 BRT) Einheitsklasse RM. 260.— (nur Kabinen der I. Klasse) Rituelle Verpflegung. Sonderkabinen mäßige Zuschläge. a Bei Antritt der Rückreise innerhalb 60 Tagen, wird eine Ermässignng von 20nl0 auf den Passagepreis derl. Kl. der Palästina-Linie gewährt. Auskünfte und Buchungen durch den LLOYD TRIESTINO Kaiserstrasse 20 Telefon 23755 sowie durch die bekannten Reisebüros. fflSIIH^Hä^^S ■AWTHfinHl prankfurta.m. l3Mffl.Kffi73i | ZUVERLÄSSIG, GUT*PREISWERT SEAT 1822 IjlafBBEaaB Radio sr Ehn IQDDRuffr Her 43233 Orimmslr. 7 Alle neu«.n Marken in Ruf: 432» Grimnislr. 7 Tausch; alter Geräte IHIM»"« Mer- LUllli 43233 Grismstr. 7