Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 12 (1933-1934)
- Issue
- 2 (10.1933)
- Date
- 1933-10-01
- Page
- Seite 68 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 68 Die Gemeindemitflieder werden gebeten, sidi bei Bedarf an Topff» f 1 a n z e n und Schnittblumen der auf den Friedhöfen befindichen Verkaufsstellen zu bedienen. Nähere Auskunft erteilen die Pförtner. Mit Rücksicht auf das Verkaufsverbot am Sonntag werden die Friedhofsbesucher gebeten, ihre Blumenbestellungen bis spätestens Freitag nachmittag in. der Friedhofsgärtnerei aufzugeben. Auf dem neuen Friedhofan der Eckenheimer Landstraße werden laut Gemeindebeschlufi alle färtnerischen Arbeiten in eigener Regie des Friedofs&mtes der Gemeinde ausgeführt. Oeffnungszeiten der Friedhöfe Die Friedhöfe an der Rat Beil-Straße und an der Eckenheimer Landstraße sind in der Zeit vom 16. Okt. bis 15. Febr. von 7J-/2 — 17 Uhr geöffnet. — Freitags wird eine Stunde vor Beginn des Sabbats geschlossen. Samstags und an den indischen Feiertagen sind die Friedhöfe geschlossen. Gedächtnislichter Zum Andenken an Verstorbene können in den Gemeindesynagogen Gedächtnisliditer gebrannt werden. Die im Voraus zahlbaren Gebühren betragen: tür ein Licht am Jahrzeitstag Rm. 1.— für ein Lidit während des Trauerjahres (11 Monate und am ersten Jahrzeitstag) Rm. 75.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag Rm. 100.— für ein ewiges Licht am Jahrzeitstag einschließlich V e r - rieht u n g des Eaddischgehets Rm. 200.— Sprechstunden der Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann, Börneplatz 16, Fernspr. Hansa 22024, 15—16 Uhr — Dr. Horovitz, Staufenstraße 30, Fernspr. Maingau 77963, 15—16 Uhr (außer Montag) — Dr. Salzberg e r, Eschersheimer Landstr. 67, Fernspr. Zeppelin 56920, loYs—lGn Uhr — Dr. Seligmann, Böhmerstraße 9 part., Fernspr. 51184, 17—18 Uhr — Dr. Vogelstein, Altkönigstraße 10a bei Richter, Fernspr. Maingau 74018, Montag, Mittwoch, Freitag 4 bis 5 Uhr, Donnerstag 6.15 bis 7 Uhr — Raibbinatsassessor Kirschbaum, Eekenh. Ldstr. 6, Fernspr. 58281, tägl. 14—15 Uhr; ferner in' der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwa", Theobaldstraße 6, Fernspr. 45673, Donnerstags 10—12 Uhr, Freitags 9—11 Uhr. Andere Sprechzeiten können telephonisch vereinbart werden. Gemeindebibliothek Bücherausleihe: Montag bis Donnerstag 12—13 und 16—17 Uhr; Freitag 12—13 Uhr. Lesezeiten: September bis April: Samstag: 10^—13, 15^—18 Uhr; Dienstag: 19—21 Uhr; Donnerstag: 19—21 Uhr. Buchspenden für die Gemeindebibliothek Die Not der Zeit und die durch die gegenwärtige Lage verursachte Auswanderung zwingt zur Auflösung mancher Haushalte. Da wird sich öfters die Frage erheben: Was soll ich mit den mir lieb gewordenen Büchern anfangen? Kann ich sie nicht irgend einer Institution schenken, die sie nutzbar verwendet? Die Antwort hierauf sollte bei unseren Gemeindemitgliedern sein: Die Gemeindebibliothek mit ihren wertvollen Beständen ist die geeignetste Stelle für die mir so teuren Bücher. Ihr will ich sie schenken, auf daß sie zum allgemeinen Nutzen dienen. Deshalb ergeht an alle, die unsere Gemeinde verlassen müssen, der Ruf: Vergeßt bei Bücherspenden die Gemeindebibliothek nicht! Auch hiermit erfüllet Ihr eine soziale Pflicht. Auf telephonischen Anruf im Gemeindebüro (27544) werden die Bücher im Hause abgeholt. Mnseum jüdischer Altertümer und Rothsdiild-Maseum Oeffnungszeiten: Montag bis Freitag von 15 bis 16 Uhr. Führungen: Mittwoch nachmittag, 16% Uhr; Voranmeldung bei Frl. Posen, Fahrgasse 146, Tel. 27544, oder bei Frau Elli Meyer, Böhmerstrafie 13, Tel. 58813. Teilnahmegebühr pro Person Rm. 1.—. Zuwendungen Die Gemeindebibliothek erhielt Zuwendungen der Herren Dr. H. Emmerich, Dr. J. Löffler, Dr. S. B. Eschwege, Dr. S. Scheuermann und Dr. E. Blau. Fundsache. Im Friedhof an der Eckenheimer Landstraße wurde ein Fingerring gefunden. Der Ring kann .von dem Eigentümer gegen Nachweis des Eigentums im Gemeindehaus, Zimmer 37, in Empfang genommen werden. Sdiluss der amtlichen Anzeigen Deutschland Berlin. Der Reichswirtschaftsminister hat durch eine Veiv Ordnung die Möglichkeiten eines Vermögenstransfers deutscher Juden nach dem Ausland, hauptsächlich nach Palästina, geregelt. — Der Sachverständige für Rassenforschung im Innenministerium erteilte einem Gelehrten den Auftrag, die Quellen der Geschichte der Juden in Deutschland, insbesondere die des 18. und 19. Jahrhunderts, zu studieren. — Im Alter von 43 Jahren verstarb Rittergutsbesitzer Rudolf ihreSchnlie reDorierl iaebmannisch J. ROSENTHAL Schuhmachermeister Kölnerstr. 71, ben. Anruf 77854 (Strauss) Schuhe werden abgeholt und gebracht. N.Escüweae Bleichstrasse 19 am Peterstor wünscht seinen w. Kunden, Verwandt, u. Freunden nmta nimm rtrriD r k. naiö-nöw m\rij Allen unseren Kunden Metzgerei Kösterich Eschersheimer Landstraße 40 >i J Besteck-Einrichtungen in Büfettschubladen fertigt in erstklassiger Ausführung und billigster Berechnung an B. Grünebaum, Gr. 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