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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1929-07-01 · 11 (7.1929) · p. Seite 405

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
11 (7.1929)
Date
1929-07-01
Page
Seite 405 (sequence 25)
Language
German
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405 Lsmstsg Sonntag Dienstag Mittwock Dienstag Mittwock Dienstag Mittwock 13. „Iii". ^rbeitsgemeinsckakt „kraust" dei Vr. tt. ttokkmann, I^ntermainanlage 7. 14. Määckenklub. ^usklug nack Vi^ilkelmsbad. ^üäiscker ^urnerdund e. V. KIiein^variclelunZ verbunclen mit I)ampker5skl't, IZnd^iel Laokarsek. ^rektpunkt: 6.15 L? kr piinktliek am Nauptpoi'tkl cle5 llaup^balmliofs. I^aluUi0sten 3.50. Ib. „Iii". (Zartenabend bei ^lörskeimer, I^Ieumannstrake 153. „^eitungssckau" 20)/. ^kr. 17. Verein Montenvre L. V. Linweikung des neuen Vereinslokals (l^äkeres sieke Tageszeitung). Musikal.-deklamatoriscke Darbietungen ^lice Kann. Dramatiscke (Zruppe: Leitung rlerbert (Zortatowski. Vortrag: „Das rleim und die fugend" /akob Jacobs (I. Vors.). ^udl8cner ^lugenddund. Voi'trsAsabencl. lieekts- .-m^vall vi'Hugo rlosfmsnn .^uZend und (Gemeinde- 21 Hin-. 23. „Iii". (Zemütlickes Beisammensein au! 6er Maininsel, 20 )H Ukr. 24. Verein Montenvre L. V. ^ussprackeabend: Volksbildung oder nickt? rlinleitendes I^ekerat: (Z.?ondervan. ^Üdiscker ^Ugendbund. VoiliaZ übei- ^liembiandl van liiijnv«n Marianne Laer» Lake Taumel», koekenkeimei' Lsndsli.. ^1 Lki'. 3V. „Iii". Aktuelle 'Lageskragen, V^estendsvnagoge. 20 Llkr. 31. Verein Monteiiore L. V. ^ussprackeabend: ^uden in der Politik. Einleitendes I^ekerat: )akob Dränier, ^üäiscner ^lugendbund. (üeiieialvelsainmIunA. 17 Bücherschau. I! Stein, Die ^ennZebote. Lin Vortrag. Londerabdruck aus dem ^akrbuck der Mdisck-Literariscken (lesellsckakt. Frankfurt a.M. (1. Xaufkmann). s1923.^ „Hält man eine Leemusckel ans Okr, so kört man das Rauscken des leeres in ikr nackklingen, aus dem sie stammt; wer die?enn (Zebote (Zottes durckdenkt, 6er kört die Ltimme ewiger ^eiskeit in iknen rauscken." (VVillmann.) Mit diesem kübscken (Zleicknis eines bekannten Pädagogen möckte ick die Lektüre des Ltein'scken Vortrags und vor allem auck seine Verbreitung in jüdiscken wie nickt-jüdiscken Kreisen reckt sekr empkeklen. XVokl steken die?ekn (Zebote im Vordergrund des keligionsunterrickts und sind daker am ekesten und sickersteu?um geistig-religiösen Besitzstand des Zivilisierten Menscken geworden, ^ber gegenüber der latsacke, dak nickt alle gedanklicken Xrälte aus der )ugend?eit in den breiten Ltrom des Lebens kinllber gerettet werden, dak vielmekr später ungeprüfte Lin- Wendungen und Angriffe den frllkeren Besitzstand sckmälern, ja Zerstören können, bedar! es dock, erst reckt bei so grundlegendem V^ertgut unserer Kultur wie bei den?ekn (Zekoten, der Lr- Neuerung und Verfestigung und vollends der Vertiekung ricktiger Erkenntnis.?ür diesen ^weck ist das rlektcken von stein beste riandreicke. In mannigkacker Letracktungsweise unter Heran-?iekung von biblisckem, talmudisckem und modern-literarisckem Beweismaterial werden Anlage und Inkalt der ^ekn (Zebote ansckaulick und eindringlick dargestellt. Mögen diese ^.uskükrungen da?u beitragen, den Ideengekalt der?ekn (Zebote vielen Menscken unserer l'age, ^uden wie Kicktjuden, wieder nake?u bringen, sie kin^ukükren?ur „I^ekre der >Vakrkeit", ^ur uralten (Quelle „ewigen Lebens". Arnold Lazarus. ^.ron l^riedmann, Lalomos ttokes Lied. Lrsckienen bei L. Loas I>Iacki., Berlin. Lin neues Opus des Altmeister der Kantoren. Oak er sick diesen von jugendlickem Liebes!euer durckwekten Libeltext?ur Vertonung erwäklt kat, beweist, welck jugendlicker (Zeist in ikm rkinic? iqare, clen k^c-intj lZer Ve5- 6suunx-S8>lte, Maxellunci NsrniSurs, äss icZesIe k'rükstücksu. . , . ^benäxetrZnk. Lckte, leinblatterixe, 1928er Wintererole nur mit odwer Lckut-msrlce. Pakete -u ^k. 045, 1.20. 2 — u, Z20 in slleii Oroxerien unä ^potnelcen ernSllIicn.WW»WM ^Isn bsitene suk psckunxen mit odizer Lcnulsms ke selbst nock lebt. Lein ausgeprägter kistoriscker Linn, der ikn?um Zuverlässigen und getreuten V^äckter auk dem (Zebiet des Kantorats werden liek, dem kein Datum entgekt, das irgendwie bedeutungsvoll kür das Kantorat und seine Vertreter ist, kat ikn auck bei der ^.uswak! des Textes?u seiner neuesten Komposition geleitet: Oer 200. (Zeburtstag Moses Mendelssokns gab Friedman n Veranlassung, nack der Mendelssoknscken I_Ieberset?ung das I. Kapitel des rioken Liedes ^u vertonen. Ls will mir sekr ricktig ersckeinen, dak sick selbst Zitierend, dabei Motive aus seinem kantoralen Vi^erk: Lckir Lisck'lomo benutzt. I^nser Komponist ist kreilick dem I^amen wie der Lkarakteranlage nack mekr ein „^.ron" (Priester) als ein lebensüppiger Lalomo, und darum ist seine Musik nickt brünstig wie die königlicken Liebssworte, sondern mekr sakral gekalten; was ja auck der traditionellen H-ukkassung von dem Inkalt des rloken Liedes entsprickt. ledock kindert ikn die >Vakl seiner Motive, die dem Lvnagogengesang entleknt sind, nickt, lebkakte l'empi und besonders bewegungsreicke Kegleitung ^u bieten, ^uck dem Liebebevvegten wird in einem ^ndantino con amore wiederkolt Ausdruck gegeben. Bedeutungsvoll kür die ^artsinnige Auffassung des Komponisten der Mannesliebe?u dem geliebten und verekrten Vi^eibe dünkt mick die Ltelle, wo er den verliebten rlirten im warten pianissimo „O, du der krauen Lckönste" singen läßt, weniger bin ick damit einverstanden, wenn der Komponist, der bilderreicken orientaliscken Lpracke folgend, die >Vorte: „Mit Kok an paroks wracktgespann vergleick ick dick", in der Klavierbegleitung das galoppierende Kok untermalt; das ist ein bilZcken ^u viel kür unser modernes Lmpkinden, das solck drastiscke Vergleicke nickt mekr anerkennt. Im ganzen genommen aber bedeutet das neue V^erk eine neue Blume voll sinniger Poesie in dem reicken Ltrauk der musikaliscken (Zaben kriedmanns. kabisck. Oer jüdiscke Angestellte, l^nter diesem T'itel wird von dem ^ngestelltenbund „^gudas lisroel" neuerdings eine eigene ^eitsckrift kerausgegeben, die sick vor allem mit den Berukskragen der den Labbat beobacktenden jüdiscken Angestellten bekamt. Verein ^ur Förderung ritueller Lpeisekäuser. Die neueste Kummer des von dem Verein kerausgegebenen Ver?eicknisses wird Interessenten kür die Reisezeit willkommen sein. >Vestermanns Monatskekte. ^uck die luni- Kummer dieser bekannten ^eitsckrikt ^eicknet sick durck ikren reickkaltigen Inkalt und vor?üglicke Bilder aus. «/e^ V0^/e^le»^e/7 Süc^e^t^au Se^p^oa'ks^s/? 50W,e a//e «//a^r/^e^ ^Vsus^^e//?tt/kFe» //ne/t'n L>'e s/^/<5 t/e^ ^05. Sttc/r/ta/ec//tt/eF St'eSe^Fa^- /Z /^>a/!^/ll^^ a. //an^a 56/0 Persönliche Nachrichten. Allersjubilar. Herr I u st i z r a t Dr. Fr i tz M e y e r, Rechtsanwalt und Notar (Reuterweg 79), vollendete am Montag, 17. Juni, in vollster körperlicher und geistiger Frische sein achtzigstes Lebensjahr. Veränderungen im Personenstand vom 15. Mai 1929 bis 13. Juni 1829. Barmizwa-Feiern. Berthold Markowitsch, Alte Gasse 6 ßbaum, Hanauer Landstraße 113. Westendsynagoge: Fritz Kulb, Eschersheimer Landstraße 130 — Kurt Nathan, Grüneburgweg 141 — Erich Max Katz, Cronberger Straße 46. H a u p t sh n a g o g e - Willy Nus ' Koktlie-Lafe COi^lDIT-O^^j?s>> 57, <. e». nsbsn Sonics? c>5 5?ci 5 r n in gi^ohsf Huswskl. 5ps!islitst: 0 v § 7 5^ Suk ^15 gsKüKIt.

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