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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1928-11-01 · 3 (11.1928) · p. Seite 76

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
7 (1928-1929)
Issue
3 (11.1928)
Date
1928-11-01
Page
Seite 76 (sequence 28)
Language
German
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76 90. Geburtstag. Am 10. Oktober vollendete Geheimer Sanitätsrat vi-, msä. Gabriel Gustav Altschul, der Nestor der hiesigen Aerzte, der bis vor wenigen Jahren seine umfangreiche Praxis in unermüdlicher Pflichttreue ausüben konnte, sein 9V. Lebensjahr. Geboren zu Landau, ließ er sich 1864, nachdem ihm der Senat der Freien Stadt Frankfurt das Patent zur Ausübung der Praxis erteilt hatte, als Arzt hier nieder. Das Frankfurter Staatshandbuch vom Jahre 1866, das 117 Aerzte aufzählt, erwähnt ihn an letzter Stelle als den jüngsten Medicus. In der 'langen, seitdem verstrichenen Zeit hat der Jubilar ganze Familiengenerationen behandelt. Auch die älteren Mitglieder der „Israelitischen Männer-Krankenkasse" und der „Israelitischen Frauen-Krankenkasse" erinnern sich sicherlich dankbar dieses menschenfreundlichen, humorvollen Mannes und hilfsbereiten Arztes. Möge dem greisen Jubilar in seinem Ruhesitz in Wiesbaden, wohin er sich im vergangenen Frühjahr zurückzog, ein glücklicher Lebensabend beschieden sein! Silberne Hochzeit. Der in weiten Kreisen der Gemeinde bekannte und geschätzte Schreinermeister Herr Max Schlesinger feiert am 24. November mit seiner Ehefrau'Rika geb. Friedmann, Musikantenweg 35, das Fest der silbernen Hochzeit. Geschäftsjubiläum. Am 15. Oktober feierte Herr E. Falkenberg, Druckereileiter und Einzelprokurist bei der Firma M. Lehrberger & Co.. sein 25jähriges Gefchäftsjubiläum bei dieser Firma, nachdem er bereits im Februar dieses Jahres auf 50 Jahre Berufstätigkeit zurückblicken konnte. Dank seiner hervorragenden Kenntnisse ans typographischem Gebiet und seiner unermüdlichen Tatkraft hat sich der Jubilar in weitesten Kreisen Verehrung und Anerkennung erworben.! Henry Budge.! Aus Hamburg kam die Trauerkunde, daß dort.am 2V. Oktober,! wenige Wochen vor Vollendung seines 83. Lebensjahres, Henry j B n d g e in die Ewigkeit eingegangen ist. Der verstorbene große! Wohltäter wurde am 20. November 1840 zu Frankfurt a. M. in dem Hause au der Rechneistraße (Ecke der Mainstraße), das jetzt! die Nummer 13 trägt, als sechstes Kind des aus Wetzlar ein-! gewanderten Moritz Budge und seiner Ehefrau Hitzel (Henriette), > Tochter des damaligen Dajans der hiesigen Gemeinde, Rabbi Bär Marcus Adler, geboren, entstammte somit mütterlicherseits einem 5 der ältesten und angesehensten Judengeschlechter Frankfurts. Was z er, der in jüngeren Jahren mit großem Erfolg in New Jork! geschäftlich tätig war, nicht nnr seinen. Glaubensgenossen, sondern > der gesamten Menschheit, im Bunde mit seiner edlen Gattin, Emma, geb. Lazarus, geleistet hat, ist iu den Tageszeitungen aus- > führlich berichtet worden. Ein dankbares Andenken wird seinen Namen'für alle Zeit erhalten. vom ^. September bis ilS. Okt. i!S2S Barmizwa-Feiern. H a u P t s y n a g og e: Rolf SeIigmann, Eschenbachstr. 32 — Wolfgang Breidenbach, Laubestr. 29. Synagoge am Börneplatz: Heinrich Buchbinder, Mainstr. 24 — Kurt Fuld, Langestr. 37 — Arthur MereIsländer, Obermain-Anlage 16 — Adolf M a r a m, Waldschmidtstraße 7 — Oskar Lind - Ruelber g, Berger Straße III. Synagoge an der König st einer Straße: Heinz S ch m i d t, Beethooenstr. 16 — Ernst Hermann Bloch, Viktoria- Allee 22 — Ferdinand Lissa, Reinhardstr. 8 — Manfred Herrmann, Freiherr-Vom-Stein-Straße 14 — Werner Sonnenberg, Feuerbachstr. 45. nein unsau 157 ocenoe?! Sll"!^ l^I-V! 1!-1k^«^ W^^^I V^S^»<2!>1 i. c. 5c»!.u!Ä0 SOl_lD. O^lXI SI'??. 23 k>6Ul. 8ettU!V!KNN Untsrlinclau 62 ^OkS ^PPStsmSi'Stk'SSSS l'slskon lVIaingau 76726 vvsvncl sensit z SsrnSsrts Pisttvn »-iQi's-cj'cZSluvS, SsIi-n»-«X/Is^Qimsiss, ^uss. ^lsi', gef. l'OMsiSli. Sps^.: t-lSrings-Sslsi l< 0!_ 0 I ä l_ W/X k? N ^sinkost sow. ff. I'afslodst 5tLU! Konku^sn-Ios dillig! »>II-Ul Zeküksokivrsi - Untsr>in«>su 4S Lcke Lronberxerstrsüe?ur Verarbeitung Aelgnxt nur Is kerrileäer bei sor^- kZitigster ^usküb^unx. Nerren-Loblen A/tk. 3.40. Nerren-^leck IVtk. l.30 an vsmen-8ot,len «k. 2.30, vsmen-k^Ieck ^tk. 0.9l) an K>n6er-8otilen ur>6 k^leck je nsck OrölZe / Lnepe- Sesonlun? lconicurrenzilos dillix / ttsncixenäkt ocZer geklebt SV Pix. mebr. ttocbsclitunxsvoll klsupteesckStt: Lckenbeimer l.sn0stnaüe <N Knsttdondsn» ^> Tsslsekmuok Lirlsnrjen k^sknen <Zsbeis-iVIM-eksn ^7«, Philipp Senneisud gegn.1862 NU? KI. Korninsrkt 5?el N2nss 63?8. klUixste preise. rlnLros-Verssncl uncZ ^rsnco 5»5 - ^k?O^i>j^»»(Z Qc>ric>i^c>^si lln»ci Oafs ^.l.^<l_Ik>IQ^I_^ Vildsisnsinssss 3

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