Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 9 (5.1927)
- Date
- 1927-05-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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16 LonntaA, 16. ^rdeitsAemeinsckskt 6er ^eilnekmer an llen ^ünrunALN 6es Verkenrsvereins. LesicbtigunZ 6e8 neuen jücZiscnen f>ieän<>f5. k^ünrunA: ^rieäkotsverkalter Linnemann, VortrsZ 6. H. Lmil Münster über „vss )ü6i8cne öestattunAs^vesen". Treffpunkt: 9.50 Unr I-iaupteinZanA I^at LeNstraLe, LeteiliAunZ kostenZ os. /Vtittvocn, 18. Verein Alontekiore: Nusikall8cn-6eklamatvri8cner ^denä. Ooetneplat^ 5. Ubr. A/tM^vock» 25. ^lüäiscner ^rauenbunä, ^ben62u5gmmenkunft mit Vortrag über „l'ZAÜcne f'rauenkrsAen" von t^rau r!arrl8-kranäes dei?rZU Lincllreimer, Lrentgno8tr.4, «1/2 Ubr. IVUtt^vocn, 25. Verein ^ontekiore: Vortrag über „>leu?eitlicne KörperscnulunL"von1urn-uno'8portIebrer8cnrö6er, OoetbepIalT 5. 81/-. I_sbr. vonnerst. 26. ^lülZiscner I^rsuendunch ^rbeit58itTUNA, vorm. IM/^ Ukr, I.2NAe8tr2Le 3V. ^Vllttvocn» I.^uni Verein ^ontefl'ore.^VortrgA über „vie Gullenirage alg Kla88enfraAe" von dar! Lonen, Ooeine- 5. Ubr. Sücherschau P a u l - Na t han - Ged e n k n umm e r der C. - V. - Zeitung, Organ des Zentralvereins Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Berlin 1927. Die zum 7l). Geburtstag Paul Nathans geplante Festnummer hat sich leider in eine Gedenknummer verwandeln müssen. Der Heimgegangene Politiker und Philanthrop erfährt in zahlreichen Beiträgen eine liebevolle und eingehende Würdigung, die noch einmal das Bild dieser hervorragenden und vielseitigen Persönlichkeit lebendig erstehen läßt. Quellenlesebuch für j ü d. Geschichte u. Literatur, bearbeitet von Dr. Julius Höxter. 3. Teil: Deutschland, Frankreich und Italien im Mittelalter. I. Kauffmann Verlag, Ffm. 1927. Das Interesse, das die Gemeindeverwaltung am Erscheinen dieses Buches nimmt, ehrt die Leiter unserer Gemeinde, denn gerne sieht man in ihnen die Persönlichkeiten, die ,als wahre „Par- .nosim" nicht nur für die materiellen, sondern -auch für die geistigen Bedürfnisse ihrer Gemeinde sorgen. Und dies Buch ist ein Buch für die Mitglieder der Gemeinde und der Gemeinden nicht nur für Lehrer und Schüler im engeren Sinne. An Hand dieser Quellenberichte erlebt man die Zeiten, wo man als Jude „brauchbar" war und daher gern „geduldet" wurde, trotzdem man durch die Vernunftmacht der jüdischen Lehre propagandistisch wirkte. Es waren die Zeiten von Karl dem Großen bis zu Heinrich IV. Wie hell war doch die Nacht dieses Exils erleuchtet, in dessen Mitte der „Meor Hagola" Rab. Gerschom stand, um dann einem Naschi und seinem Schülerkreis den Platz einzuräumen. Rab. Gerschom leitet schon in jene Zeit über, die uns in diesem Quellenbuch so plastisch vor Augen gestellt wird, wo gegen den Aberglauben und den einmal geweckten Fanatismus auch wohlwollende Päpste umsonst sprechen. Die Blutbeschuldigung, die 1171 wieder auftauchte, und die seit dem Jahre 400, wo Heiden sie den Christen zur Last legten, worüber Eusebius und Tertullian bittere Klagen führen, verstummt war, will von jetzt ab nicht mehr aufhören, war doch inzwischen von Jnnocenz III. auf dem Konzil von 1215 das Sakrament der Transsübstantiation ausgesprochen worden, das die Anklage der „Hostienschändung" zur unmittelbaren Folge hatte. Was Wunder, daß das 14. Jahrhundert, in dessen Mitte der schwarze Tod auftritt, für die Juden zu einer Hölle auf Erden wird. Es ist Wohl diese Zeit selten prägnanter beurteilst worden, wie in den Schlußworten der Urkunde XXII unseres Buches: Das bare Geld, das sie hatten, das nahm der Rat und teilte es unter die Handwerte (Zünfte) nach Markzahl. Das war auch das Gift, das die Juden tötete. Die Juden wnrden von den edlen Fürsten und Königen dieser Zeit als Schwamm benutzt, die Steuern aufzusaugen. Sie waren Mittel zum Zweck, keine Menschen, sondern Ware. Der Jude mußte moralisch sinken, aber er versank nicht; <Ssg^. 17S6 SlSictsristrslZS 2S ^Ql<s «<striarir,Sr-»szf<zrts ^^V/V^I_^k^ SlI_S^5e-S^S1^(2K^ ^ricl S!l_St^??S^r-IlVI!^K /^iVZS^d-I O!^» i-« k^l>i gene ien nin, um meinen Lnkikvpk mocZern?n erkalten 2U OSK^K ^idlOLk OoetkextrsKe 28, Lntreio! / Telefon ^lemxa 4757 Oekler'5 Libliotkek ssi-ankfurt a. ßSIain lel. Hansa 9365 o. wo 000 kanäe ä!Ie weukeiten 3l?atksnaup!at23 Inesterplat? Eintritt tadlet, H,bonnern. per I^onst Nk. 1.50 ^bon. iür I^euneiten p. Non.3— llsstiWNkMiil dkmdtigt!U killMligkin kllitmeli sllWm fggk. Ali8gkll.8onll-li.IHIertsg8 SUNXldlS Oe)tz/? ^7757Q-s/, ^öH/s/?H6/^6 vo/? " LS.- "?/7?s/7/.As5^6/-c/s t<o/? // HS UM WUFSR?e Fkätt c5cneu»eittek Im» IHFUHIZLc^ VI0K3(5^VI6^7M Llvict?'. l.iekt-,l(i-aft-u.8ekvvaet,8tl-om Anlagen Keleuektung8l<ö!'p6p / keclapfsaptilckl alisp^rt lldsi-v/aeliung slsktr. ^nlagsn im <Iati«'ssÄdonnsmSr,t 1.1(.ö. MlliMNro K!mgkl"8^?8 I.K8KP llieser /^nnonvv ^rkalton »uf atte pne>8S ^xtra-kiabatt.