Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 8 (4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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Viicherschau M. Lehmann, -Rabbi Joseilmann von Rosheim. Eine historische Erzählung >aus ^der Zeil 'der Reformation. 595 S. Verl. H. Be-vgmann, Frankfurt a. M. 1925, geb. Mk. 8.—. Die Lebensgeschichte 'des Rabbi Joselmann kann es an Reichtum und Spannung der Geschehnisse mit manchem Abenteuerroman wohl ausnehmen. Außerdem >aber gibt sie ein ausgezeichnetes Bild von den Lebensverhältnissen der deutschen Inden und ihrer Umgebung im ausgehenden Mittelalter. Man erfährt viel Neues, und es wird manchen Loser überraschen, wenn er etwa vernimmt, daß der Jude Michael von Rheinfelden auf dem Schützenfest in Ensisheim die ersten Preise im Steinstoßen, Weit- und Hochsprung und im Fechten errang; freilich sind so erfreuliche Szenen aus dem jüdischen Mittelalter selten zu berichten. Auch Frankfurt spielt vielfach hinein, und einmal hatte 'gar Rabbi Joselmann sein Leben zu wagen, als er mitten im Winter zum Kaiser nach Brüssel ritt, um die Frankfurter Juden vor drohendem Unheil zu bewahren. Es ist nicht übertrieben, wenn man das Buch seines Inhalts, wenn auch nicht seiner Sprache wegen, den großen historischen Romanen, wie etwa de Costers Ulenspiegel, an die Seite stellt. Die Geschichte ist einfach und flüssig erzählt, der starke Band solid und lesbar gedruckt und vor allem als Geschenk für die Jugend sehr zu empfehlen. n. Jsak Unna, Rabbi Elia. Verl. H. Bergmann, Frankfurt a. M. 36 S. Mk. 1.50. Von dem berühmten Wilnaer Gaon gibt die kleine Schrift des wohlbekannten Verfassers ein.lesenswertes Lebensbild, das -bei aller Gebotenen Kürze die Gestalt eines dergrößten Lehrer Israels in neuerer Zeit lebendig vor «uns erstehen läßt. Die allgemeinen Verhältnisse der rabbiniischen Welt während eines großen Teils des 18. Jahrhunderts, das öffentliche und literarische Wirken des Gaons, und vor allen? auch sein Kampf gegen den Ehassidismus sind eindringlich dargestellt. Eine gute Lektüre für Groß und Klein. r. E. M. Dreyfuß, Die Familiennamen der Juden I. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. M., 1927, X, 143 S. brosch. M. 6.—. In seiner Arbeit gibt der Verfasser ein Gesamtbild über das Entstehen der jüdischen Familiennamen, wobei er vor allem die Veränderung des Namenbestandes zur Zeit der Emanzipation und die Neuannahme von Familiennamen behandelt. Der Wert der wissenschaftlich einwandfreien, dennoch aber für weitere Kreise gedachten Abhandlung liegt weniger darin, daß u. a. mehr als 800 verschiedene Namen erklärt werden, als in der unser ganzes Wissen über dieses Thema zusammenfassenden Art der Darstellung. Darüber hinaus hat der Verfasser an Hand bisher unveröffentlichter Akten einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Geschichte der Emanzipation und zur Familienforschung gegeben. Für eine spätere Auflage der interessanten Schrift wird die Anfügung eines alphabetischen Registers der behandelten Namen empfohlen. Veränderungen im Personenstand vom ^6. Febr. ^927 bis 45. März 4927 Barmizwa-Feiern. Synagoge am Börneplatz: Walter Faust, Rückertstr. 38 — Erich Wolf, Eysseneckstr. 34. Synagoge an der König st einer st raße: Arnold Rosenthal, Schumannstr. 23. Trauungen. Willi Falk, Köln a. Rh., mit Gertrude Hanauer, Günthersburg-Allee 39 — Felix Friedmann, Gumbinnen i. Ostpr., mit Betty Goldschmidt, Musikantenweg 80 — Alfons Levy, Konstanz a. B., mit Gertrude Hofmann, Parkstr. 59 — Julius Merl Um. iMWlWle MM. WL8M81'I^88r' 4 leleton: Nan8s 5506. 5507. 3958, 1930. LpeMion, Tolnffaknt, l.sgenung, Verzollung, Vengionei'ung, Inlcs88v SpeznsUtät: SOknettvei'ksni' nsek unci von cnglsncl, knsinuncl Usdsrssstrsnsports l-ig. ssunrpsi'Ii. l-ig. l.agkrnäu8er mit Sannu. >Va88ersn80nlulj l. äpril 2U allen K2L8LN 2uZe!g88en vr.meä. I.UV>VI0 l5ääl< ^aaha/-s/ /ü^ //aut- <?e>sah/6ah/s/:/'an/^e/?e/! Qk. (5^1.1^881^8515 16 (ZeZenüb. ä. frankfurter l^acnrickten) Lpreckstunclen: 11-2, 5—7. ^u6erdem nscn telei. Vereind. 1sunu8 577 Aas Zriedhofsamt der Zsr. Gemeinde empfiehlt sich für Gräberanlage und -Pflege jeder Art im Jahresabonnement und gegen einmalige Kapitalabfindung auf Friedhofsdauer. Fachmännische Beratung und Kostenvoranschläge gebührenfrei im Büro jdes Friedhofsamtes Fahrgasse 146, Zimmer 37, Telefon Hansa 1527 und Hansa 7085, sowie beim Friedhofsverroalter Rat Beilstraße, Telefon Taunus 1562 lpkotogrspkie ssoei. lXSniigs«sS lel. Lsrolu8 41165, sin 5sn«I«k«s?noto8 in bekannt bester ^uskünrunA?u mg88l'Zen Presen.?o8tksrten von 4.50 sn. VerZröüerunZen von 8 1Vl. an. ^ulnanmen sucn suLer 6em riau8e. 83mt!ic1ie Räume im parterre. MMWIWWMMMMWW»W»WMM^ Versteigerung Gemälde moderner und alter Meister Besichtigung 3.4.5. April Versteigerung 6. April, 4 Llhr Kunsthandlung Ludwig Schames Börfenstraße 2-4 Verlangen Sie sogleich den Katalog. VtMMMMI «^WM" F/'/ke/ne AeL/ec^!?o/^e//c7/?, öc7>^^o/?e/7. .V(7/6/^c7>5<7/?L u^c^ /.c7^/«?^ K 'lLl.. s?O/^^k? »/^^iSi^^ 15