Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 5 (1926-1927)
- Issue
- 6 (2.1927)
- Date
- 1927-02-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/3094266-3094312-3094317--0898-3095609- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
12 k>ettax 4. Verein rlauptsvnaxoAe, Lenrvortrag, I?adb. vr. 8sl?» derxer. »Die vicnter 6er 8pam8ck-jü6i8cken ^eit", sdencis 5^/4 Ukr. k'rettsA 4. ^almu6 »l^nora - Verein, Liäran-Vortrag l^addiner Or. rlokkmann» 8vn. Lörnepl., nscri äem ^den6- ^otte8clien8t. Lonntax 6. Vertcenr8verein,l^üdrunA 6urcd clle^Ve8ten^8vnaZoZe vorm. 11 I^nr, Treffpunkt: 10 50 vnr öockenkeimer Lanästr - Mesenau. Karten?u 60 pfß^. auf clem Oemein6edüro, l^einertraA (Zun8ten 6e8 Kranken- N3U8L8 äer kraelit^ctien (Zemeinäe. 8onntax 6. k^reie8 iülii8cne8 I^enrnau8, ^U88pracrie über: „^ulientum un6 Lnri8tentum«' Referenten: Martin Luder un6 Hermann 8cdafkt. Zcnriktlicne ^nmelciun^en 8in6 erforäerlicn an l)r. Martin Qolclner, k^rieäricN8tr.29. Sonntag 6 ^almu6-l'nora-Verein. ^enillim-VortrsA, l^adb. vr. tiottmann, 8vn. öörnepl. 6 l^nr adcl. Montag 7. freisinniger Verein für jüäiscnes (Zemeinäeleben, Oekkentlicne Versammlung: ^^U8 cier Ver>vaItunZ8ardeit cier Israelitiscnen (Zemein6e-, Referent: k?ecnt8anwalt vr. Ruäolf (Zeiger, 8^/2 Unr I-Iocli'8crle8 Konservatorium. Montag 7. Verein rlaupts^nagoge, ttedra'kcne ^rbeit8gemein- 8cnatt äes rierrn k5. Qut. Freitag l!. Verein rlaupt8vnsgoge, I^ekrvortrag. Rabb. vr. 8alxberger: „Die vicnter äer spamsen-Mäiscrien ^eit". abenä8 5^ I^nr. Sonntag l3. I'almuij-I'nora-Verein» Vortrag vr. IZrn8t 8imon ^vas er^anlenlie Clement in 6er kibel', 8vn. öörneplat?, 6 I^nr adcl. vienstag 15. ^lücl.-Iib. ^ugenägemeinscnakt, l^eimabencl über: Liberalismus u.veutscnj uäentum" .Ref.. k5r>vin Laer, (viskussion), 8vn. Königstemerstr., I_1nr. ^Zttwocn 1k Verein ^ontetiore, Vortrag über „l'nomas ^Vlann unä lias bürgerlicke ProblemRef.: Or. Naring >Vertneimer, Vereinslokal Qoetneplat^ 5. 81/2 l-ldr Montag 21. Verein riaupts^nagoge, rledräisene ^rbeit8gemeinscnaft cles klerrn L. Qut. ^ittwocn 23. Verein/V1ontefiore,Vortlag über ^ugenä und ^Iter" Rek.: Or. Kurt rlerz-Ofkendacri, Vereinslokal Qoetkeplat? 5. 81/2 Udr. Vonner8tsg24.^ü6. - lib. ^ugenogemeinscnakt, l^eimadencl Uder „Lottesäienst unä Lebet", Referent: Or. Martin Oolclner. 8vn. Königsteinerstr., 8^/2 Ukr. Freitag 25. Verein ttauptsvnsgoge, Siärab - Vortrag, Oder- Kantor 8aret2ki, 5^ lIdr. Sonntag 27. I'almuä-I'kora-Verein, (Zeneralversammlung. VüchersOau Paul Hofmann: Das religiöse Erlebnis. Seine Struktur, seine Typen und sein Wahrheitsanspruch. Pan-Verlag, Charlottenburg 1926. 85 S. M. 2.40. In Äen methodischen VovbemerkunAen lwird versprochen, den Fehler zu vermeiden, den die von einem modernen christlichen ist nicht so leicht zu halten. So ist das Schema, auf dem die verschiedenen Typen des religiösen Erlebens aufgebaut sind, selbst schon durchaus Problematisch. Dieses Schema des Uebergangs von der Not der Erlösung als des Grundtypus des religiösen Erlebens ist keineswegs allgemein, sondern trifft nur auf einen Teil der möglichen religiösen Erlebnisse zu. Es ist möglich, daß die Schwere eines Unglücks, die Qual der Sünde, die ständig drohende Tatsache des Todes, also immer einer Not, Anfang und Anlaß sein kann, in die Erlebnisweise der Religion einzutreten, die dann die Erlösung von diesen Nöten bringt. Der Weg kann aber auch anders sein. Es kann der Dank über ein Glück, die Freude am Gu.sein, die Zuversicht und die Geborgenheit ohne Angst, ohne alle Konflikte zur Religion führen. Ja, es wird in den meisten Fällen ein Uebergang von einem nicht religiösen Zustand in den religiösen gar nicht aufgezeigt werden können, und diese selbstverständliche, konfliktlose Naivität wird gerade in religiös lebendigen Zeiten sich vorfinden. Die Konfl'ik.losigkeit, die Tatsache, die, wie wi>r glauben, die häufige ist, daß im religiösen Leben gar kein Punkt aufgezeigt werden muß, wo oer eigentliche Anfang des religiös Gestimmtseins zu sehen wäre, wie dies doch beim Typus der Erlösungsreligion der Fall ist' schließt das Kämpfen nicht aus. Nur daß dann'die Kämpfe im Rahmen der Religion selbst sich abspielen und den Ablauf ihres Sichfestigens oder des drohenden Sichverflüchtigens im betreffenden religiösen Menschen darstellen. Der Typus der Erlösungsreligion ist ein Typus neben anderen, wenn auch aus geschichtlichen Gründen für viele maßgeblich. Die Religion, die uns aus dem Alten Testament entgegentritt, weiß von dieser Absolutierung des Erlösuugstypus nichts, und daran darf der Religionsphilösoph, der, wie oben zitiert, sich Unabhängigkeit von den geschichtlich gewordenen Religionen als Ziel setzen soll, nicht vorübergehen. Doch muß zugestanden werden, daß die Darlegung der verschiedenen Typen des religiösen Erlebnisses Hofmanns durchaus wertvoll bleibt, obwohl sie sich auf dem einen Typus, eben dem der Erlösung, als dem jedes religiöse Erlebnis bedingenden Typus erheben. ti».dd. vr. Na.vdL.um (Linien a. Rd.). W ,,kc>elvfsiss" <Z?vkv5ssckersS?sunusst?sk« IS Innaber: csel eisnsr?sl. «snss 1SS0/S1! Li'stklaZsige HuZsükl'ung in rikri-enZtärkk^äZenk, vsmsnu. rlausnaltung8>vä8enk ^.dnolung un6 Lieferung frei t^aus.?o8tver8an6 nacn auswärts. K W^>»^»»^»^>»^>»^>»^>»W^>»:-«>»5«4»5«>»5«>»» tzil--15 Hintes S Sohn Neue Mainzerstraße it4—46 Elektrische Anlagen jeder Art Große Ausstellungsräume und Verkauf. Besichtigung erbeten. Man kauft vorteilhaft. Tel. Hansa 698S-6990. i i 5 X ß 5 Nübsl VIic«?> sei»« e«5?K»i r>Isc)dclSM Vis sied überall bssieritigsn Lis Kitts unssre groks ^uswanl. »ßs??vi»»iimin«r, Zpsiseximmen, 5eklsk»im»»er, Kllek«», p»>sß«?n»«id«I, Kin»sIn>üt»«I WIK öll^ILtt ll-ltttllvi Qi?0SLl5 VOKI^Il.^??snl«k»i?«er »««»d«Iinsys»Sn xcnp?5vc5pek Lr. L»«I»«nk«iin«5»t?. ZSs