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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-07-01 · 11 (7.1926) · page 16

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
4 (1925-1926)
Issue
11 (7.1926)
Date
1926-07-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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le Mischer Zrauenvereln. Weibliche Weibliche Weibliche Weibliche Weibliche Weibliche Weibliche WeibUche Weibliche Weibliche Weibliche Fiirsorg-: Mr orge: Fiirsorge: Fürsorge, ^ilrsnene- Flirsorge: Fürsorge: Fürsorge: Fürsorge: Filrsorcr: Fürsorge: Haushilfe Stellenvermittlung Berufsberatung Kiriderschutj Nähstude Kra «kenhausbefuche GefanonissUrsorge Grschästsslellr Pusi-Scheck 5!»»r) Langcstrasje M Mischer Zürn- und Sportverein »Var Kochba-. Veretnskalender. konntag-, ab.!» Uhr Sport aus der Nicderwaldwiese. Montag: Jugend von «! -7 Uhr Sport auf dem neuen Sportplatz im Ojlpark. Herren und Damen ab 7 Uhr Sport auf dem neuen Sportplatz im Ostpark. Damenabteilung II von tt'/x-lO Uhr Turnen: Herderschule Wittclsbacher Allee tt. , Herrenableilung von «' ln Uhr Turnen: Ostendmittelschule Hanaurrlnndstrasie Ä». Dienstag: Borabteilung ab. »"« Uhr Dcutschhcrrenmittelschule FrankenstriiierplaN Mittwoch: Handball ab. 7 Uhr Tiicdenvaldivirse. . SUnvimmabtciluiig ob. <» Uhr bei Mosler. . Heimabeiid ab. Uhr Unterlindau ^l. Donnerstag: MädUirnabteilung von 5» 7 Uhr Turnen Hcrderschule Witte lsbacher Ailrr «.. , Damenabteilung l von »' l0 Uhr Turnen Herderschule Wittclsbacher Allee «. , Herren ab. 7 Uhr Sport aus dem neuen Sportplatz im Östpark. . ^!lte Herren von «' i—ll) Uhr Turnen Ostendmittelschule Hanaurrlaiidslrasic 2«». Samstag. Hrimnachmittag ab. 7 Uhr Unterlindau Samsonschnle in Wolsenbüttel. (Staatlich anerkannte Äralschule mit Schlllerhcim) Die Eamso»schule ist im Jahre l7^<> von dein Hosbankier Philipp Samson gegründet. Sie mar ansangs eine Lehranstalt, die sich ausschließlich aus die religiösen Fächer deschrankte und der 55 55 55 55 55 «5 5» z 55 55 55 e. 6. VL^VLK o.rn. d. «. goai-. IS?0 L?t^Iöl_f«/^5 m^i 5Li^tI Kolonialwaren u. l.an6espro6uk<s Konserven lXsffvv-Import unU SrossrSsterol KI. L^llasss .t. ^> niipr-. t^. 775 u. 6673 l.i«is>-ung irsi ttsus. V?f-I»«NU5 «/^«^ vtlsner Urquell v.?255. Nu55l!iznkloe!nö 6ese!!sl!lätt5!'3ume. Erziehung armer Kinder diente. Im Jahre ltt05 traten zu dem Unterricht in der Religionslehre auch weltliche ,;äcker, und die Schule wurde eine deutsche Lehr- und Erziehungsanstalt. Leit dem )ahre l»l? wurden auf Wunsch vieler Eltern auch zahlende Pensionäre aufgenommen. Die Anstalt steht unter der Oberaufsicht und Leitung des Landesschulamtes für das höhere Schulwesen in Braunschweig. Sie oerfolgt die Ausgabe, jüdische Knaben durch eine aus religiöser Grundlage beruhende Erziehung, durch eine zweckmäßige, geistige und leibliche Ausbildung für einen bürgerlichen Beruf vorzubereiten. Die mit der Anstalt verbundene Schule ist eine sechsklassige Aealfchule. jede Klasse von einjähriger Lehroauer. Di» Abschlußprüfung, die an der Schule abgelegt wird, berechtigt zum Eintritt in die Obersckunda einer Odcrrealschule (ohne weitere Aufnahmeprüfung». Die Schule gewährt für den kammänni chen und gewerblichen Beruf, ivic für alle technischen Lehranstalten eine zweckmäßige Borbildung. Die Schülcrzahl der einzelnen Klassen ist klein. Die Höchstzahl für jede Klasse ist V Schüler, die aber im allgemeinen nicht erreicht wird, so da» jeder einzelne eingehend berücksichtigt und gefördert werden dann. Diesem Umstand vor allem verdankt die Schule ihre guten Enolge, die sowohl bei der Bcrsehuna zu Oüern, als auch bei der Ablegung des Avschlusieramens erzielt werden. Hunderte jüdische? Knaben sowohl aus Deutschland, wie auch aus de». Auslände sind in ihr zu tüchtigen Menschen herangebildet worden: bedeutende Männer der Wissenschaft, der Kunst, der Industrie, des Kau'niannstaiides sind aus ihr hervorgegangen. Das Leben in der Anstalt ruht durchaus auf jüdisch-religiöser Grundlage. Die Verpflegung ist rituell. An Sud aten und Festtagen findet kein Unterricht statt. Jeden Marge» ist Andacht. Insbesondere werden Eingang und Ausgang des Sabbats in althergcbr chter Wrise lictialigen. Im Unlcrncht sowohi. wie auch außerhalb desselben geschieht alles, um den Schülern den jüdischen Charakter der Schule zum Bewuj.iiein zu .'ringen. Oerade in der jel'.igcn Zeit, wo so vielen KinLern der Oenuf; de? Jugend dadurch getrübt wird, das; die Schulen, die sie besuchen, von dem Geiste des Antisemitismus durchweht sind, dürste vielen Eltern eine Stätte willkommen sein, wo ihr Sohn wenigstens in dieser Beziehung seine Schulzeit als Jude ungestört und ungetrübt verleben kann. Die pädagogische Leitung der Anstalt ist in den Händen des Herrn stellvertretenden Studiendirektors Dr Wilhelm Wol'sdorf, die kausmännische Leitung ist in den Händen des Herrn Wirtschaftsoirektors Artur Baran. . H K5 V«,<j,-c»»» l.«6»t--ckt?r»S--«t»t V«tt«e--»»t SaUu»»^Nlag« » rslalon lrßsn»« »v»s K«r»«»«>>,«»,?eiH ^püiijalir'Z-i^eukeiten rellw Io-L»otkrei»t«,el»l-t«r Wasekkleiöer-Stoffe t» r-ilcd»r -n, «ItE«-i»»«« »,«»?t-:W»»tt«» Illltantlirei! Kgii5?rank!i!r! 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