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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-05-01 · 9 (5.1926) · page 18

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
4 (1925-1926)
Issue
9 (5.1926)
Date
1926-05-01
Page
– (sequence 18)
Language
German
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t L l6 Aus drm Grslhäftsbrricht wer dir manniqiache und vielfache Arbeit zu ersehen, die der Verband in der Förderung seiner Mitglieder geleistet hat. Hur dir Neuregelung der Gcmrindevrrhaltnijsr in Prcus.cn wckdrn brsiimmtc Forderungen für ein Normal-Statut gestellt. Ii» Wesentlichen folgende: Eii.riUitunq von Vrzirks- Rabbinaten, damit es keine Gemeinde mehr gebe, die nicht von ihrem Aabbinat aus serlsorgerisii, betreut werde; Einbeziehung des Rabbiners in den Vorstand, damit der Ausland aushöre, das; d'.e religiösen Angelkgcnhritrn ahne seine Einslus.nahme erörtert und bestimmt werden; Garanticrung der mit der Pension?» psllcht verbundenen Laslrn der einzelne!! leistuügsschii'ächeren Genirinde durch die Verbünde Einen besonderen Erfolg bezeichnet die über drn Prrusnschcil Landesverband rrrr^lite Snbventivnierung überbesteuerter Gemeinden durch die von der Staatsrrgirri ng bewilligte» Mittel zur Vrsoldung der Rabbiner und zur Erleichterung der Pcnsivnslask. Angesichts der wieder hervortretende» Angrifsc gegen das rituelle Schlachten erncntrtr der Aussltusi die im Jahre 1-->!>l abgegebene Erklärung des Inhalts- .Die rituelle Schlnchtmrthode ist eine religiöse Sal.ung des Judentums, dir ini biblischen und nachbiblischcn Schrisltum ihre Vegründung hat. Dieser Satzung gemäs, dars ei» Tier nur dann geschlachtet werden, wenn es in keinem keiner wesentlichen Organe irgendwie vcrlrt'.t ist. Die Betäubung durch Gehirnschlag. Schlachtmaske. Schus'.maskr etc würde somit einem Verbote des Schlichtens gleichkomme"." Die Gemeinde V>annovr? bat den Erschienene» in grosjziigigsler Weise Gasljrrunds,liajt und Vrinirtung. Verllner Aadbtnerseminar. tSondervorlrage> Im Aabdinerseminar zu Herl,» (Arlilleriest'. tl) werden während des Sommerhalbjahres t'.«^«» „eben den rrgrl»»>s,>,irn Vor» lesungen der Herren Dozenten mehrere uU-.rn!rin zugängliche Eonderoorträge von jüdischen Grlihilrn «.rhultrn werden. Herr Prof. Aoak Morcvn (aus Leningrad) wird »« Vorlesungen über, „vtreiszügc durch unbekanntes Gelände der jt!d. Geschichte halten, ebenso der Geschäftsführer der ZentralwohlfohrtssteUe der deutsche» Juden. Herr Dr Ioki'b Legall, 5 Vorträge ilber „Jüdische Sozialfürsorge'; sie werden l4tüglg am Montag nachm. (Beginn litztr Lpriiwoche» gehalten werden, ferner wiid Herr Dr. Willi, Halbersladt. (Direktor der Volkschule der Adas: Iisroel-Gen rinde) seine i n Wintersemester begonnene Vorlesung über .Praktische Pädagogik des süd- St eltgion »Unterrichts ' fortseNen Die Teilnahme an den Vorträgen ist ledermann gestatte». Auf schriftliche Anmeldung, die unter Angabe von Name Verus und Wohnung an das Radbineiseminar zu Verlin. ArtlUrrirstt. :t> zu richten ist, werden Zutriuskartrn zugesandt nie»den. Veutsldtr Verband zur Förderung der llniderfltät Jerusalem' Im Frühling vorigen Jahres hat auf dem Skoousbcrg die feierliche Erössnung der Universität Jerusalem stattgesunden. Die Vertreter aller Staate::, darunter auch der Gcneralkousnl des Deutschen 'Reiches, sowie Delegierte zahlreicher Universitäten und Akademie» aus aller Welt wohnten dem Festakt bei. Aus Veranlassung des Prrus-.ischen .Kultusministeriums überwiesen die Preußische Staut l>biblii?ihr!'. und die prensu!.«!.» Universität«-:» der Universität Irrusalein eine sehr wertvolle Vucherschcnkung. Auch die Regierungen Svanirris. Frankreichs. Italiens und Polens uns die Universitäten Englands. Amerikas. Hollands. Skandinaviens und anderer Stauten lief;?» der Uni'.'-.ri'iiä^sbidliotdkK in Ier^szirn-. kostbare Vücher» und ^c-t'christensaminlungen zugehen. Das qrone Intereiie. das die für die kulturelle Entwicklung ganz Vorderasiens bedeutsame, von Juden cUer Lander und aUei Partei»n zu schaffende Universität Jerusalem in der nnitjüdu'chen Grlehrtri.welt gesunden ha», legt uns als Deutzen und Juden in gleicher Weise die Vcrvslichtung au?, nach Krä'ten an dem Ausbau und der Erhaltung dieser Universität mitzuarbeiten. Durch den in kurzer Zeit zu rrwaNrntcn VcikMt Deutschlarvs um Völkerbund und seine?.'u'nat?mc in den Völkerbundsrat gehört Drutschland zu den Staaten die über das Schicksal des Mandats landes Palästina mitza^csiimmcn daben. Es iiegi im deutschen Interesse, das-, die Ergebnisse deutscher Forschung und die deutschen rbensmelhodcn an der Universität Jerusalem gebührend berücksichtigt n erden. Auch für die notwendig werdende Inneneinrichtung mit Ins rumentcn. Präzisionsmaschinen usin. ist d e deutsche Mitarbeit crnrcbenswert. Dir Förderung der Universität Jerusalem iit iur jeden de tschen Juden, insbesondere den Akademiker, eine Ehr-nioiln'.'t. Si» iit keine Parteiangclegrn heil. Eine sich durch wissensU aitiiche .Nvchsileisluncen auszeichnende Universität Jerusalem wird dem gesamten Judentum zur Eh'c ge'riltirn. Eine durch »langclba'le UntersiütiU»,' in ihrer Lcisluiigs?anu.kcit bemndcrtr >>oct schule n ird allen Jude» nicht mit Unrecht zum Vurwurs gemacht ivcrden. Der Deutscht Verband zur Forderung der UnivernNü Jerusalem bittet daher, drm Verbände beizutreten und durch ciirige Mitarbeit, sowie durch einen »ach eigenem Ermessen <u bestiinnienden Jahresbeitrag seine ,^ielc zu s^rder... iPöi:i..>cchk!Z:.:!Z: Vcinkkommandite Gebrüder Opoler. Vcr'.in Nr.!'.!>.^> UssM^fssM, Aawruf Nach lanoein. schncreni Leiden isi Herr Sally Solomon heute verschieden. Mit feinen Angehörigen, dem großen Kreis seiner Freunte trauern auch wir. Gehörte doch der Heim» gegangene Miseren, Vorstand seit seiner Vc^ründung an und war seit Iahren dessen Vorsil-ender. In all diesen Jahren arbeitete er in Treue an unserem Werk der Nächstenliebe Er war ein Mann von Würde und von Klugheit, durch Herzensgüte und ireundliches Wesen ausgezeichnet. Wir werden seiner in Dankbarkeit und Verehrung immerdar gedenken. Aranlfurt a. M. den l" April Israel. Mnnerbeim Sad Aauheim. Ser Vorstand. erste frankfurter vaMpf^SSeK" U. plätt-/^NStSit?„n.pr«<:»,«r «»n»» 6. If^SlkL^K. fk^^l>»t<fUk?I /-X t^.. 0u,,eu,»,r»-i»« ,S »tau-atttte». unrj «ingerßc»,«««-?'' 0eoa-Svtei«t» »n, wr: >x«^oc»i. >«»»<sc«lL^ll-»« uncz <zack«cl-»4oc?« s»?«ng p0nk«NerH« UN«. r«g«s«n,»?.»ig« 0eOi«nu->g kesi «»u,. W-Z'Me! Prs-Bszckinin Pro-Artiliil Xszzellzckrsnlie VlildNßelltt »..<!. /X. rV!et2ser frsniXkurt sm I^Isin i ^..-.».revi^r ^i^-^!2"' keinkm l'ili^ut^'N Xut Maet»cntU<t>« >«,tt»tr»«t»? i I r? . .^ «M. -^l!!«^.

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