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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-05-01 · 9 (5.1926) · page 15

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
4 (1925-1926)
Issue
9 (5.1926)
Date
1926-05-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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SällSliSe Lebre. Die Orlsgro?vc des I.di'chcn Frauenbundes möchte die Hausfrauen au' die Ncuein'utzrung der häuslichen Vchrc aufinerksam machen, welche der Frankfurter Hausirauenvercin gcschancn bat and deren? aklischcr An'ang Lüern I'-^'i gemalt wurde. Bis jene galt die Hauswirlichaft als ungelernter Beruf und wurde der H-^--:nzes:eü:cndcru' demrütsprechend gcringsu^ig gc» achtel. In der Zeil der g^oficn Beruisnot. in ivelcher sich gerade die weidliche Jugend dl?in0cl. ist es nicht nur eine erzieherische, sondern aucd eine wirtschaftliche Notwendigkeit, den häuslichen Berus zu einem vollwertigen zu gestalten. Und dazu soll die häusliche Vehre. welche zwei Jak c n.it einer Abschlußprüfung umiasil. die I?ege ebnen 5cr Aeiu-verband Deutscher Haussraucnvereine dal mit den ^pitzenorgannalionen der Hausangenclllen und Hausbean.lin!.» nvcrc: :e c:nen Vcdrvertraq adacschloiien, n>clcher der häuslichen ^chrc;u Grunde liegt Niich diciem Vc'.,rvcrrrag werden die Lcrminlui'.gc.: adgcsch„o''cn )!ach zwei-akriaer Vehrc in einem .Haushalt und g!'?i-e!iandencr Brüsung erhall der Lclirlin den Titel .Igcvrü'lc Hausgchilsin ' und bat damit eine Höhcrc Auwarlschast aui die weitere Ausübung seines Berufe?. Nach la.icen Berka idlungen und eingehenden Borbcreitungen iü es nun dem .xranknirter Haussrauenvercin aelungcn. die enisprechende Grundlage;u schznen. sodaß; - Oi'ern ü'-'i bereits die ersten Vehrnellen vermittelt wurden. Per dem städtischen Bcru'samt werden die Lehrlinge gemeldet, die Anineldungen von Vehr« Tinc oicrw^ chcnlliche Brodczcil aedt dem Al schlug des Veh» Vertrages voran. <ls liegt an den Hausirauen, hier dahnbrechend voranzugehen und sich nnt ,^u!cm Villen der Ausbildung eines Lehrlings zu unterreden Auch die jüdi'chen Haussrauen solle» hier »i.lit uirüchitehen und ihre Intcres'e an dieser neuen sozialen ,xraac bekunden. Unsere jüdische weibliche ,^uacnd ioUl>- immr? mehr dem oüu^iichcn Beruie zuaciud l iveröe». und io werden sich iwifentiich auch unter 5-en jüdischen Hausfrauen bcrcilivillige Vehr-Hausfrauen finden. Nähere Auskunft in all diesen ,xra>'en cncilt der F anksurlcr Haussraucnvcrein Hoch?:raf.c doch in die Ortsgruppe Frank' surt a. des jüdischen Frauenbundes, ^eschaitssleUe. Vangcstr "<«» gerne bereit. Anmeldungen entgegen zu nehmen, um sie an die entsprechende stelle wellcr;uleiten. Jüdische Saaghaltungsschule 6. V. Arn 15>. und April ds. I. so»id in den Näumen der Iü> dischen Haushaltungsschulc. hier. .<iviijgsivarlerstraf/,e '^>>. die Abichlusiprü'urig der dort ausgebildeten Anslaltsdeamtinncn statt- Den Bornr. der Brüsungskominiisron sühnen Herr ^tadlschuiral?r Barth und ,xrau Direktorin Pertuch der städtischen bewerbe- und Hanshallunasnimlc hier, sämtliche zur Prümiig;ugclanenc:i ^Müllerinnen bestanden das Dramen, uno Herr ^:adtschuiral?r Barrd fruchte in einer deionderrn Ansprache seine Be»riediaui-.g über die geleisteten Arbeiten ausl Nachdem die Jüdische Haushaltungsschule die staatliche Anerkcnnuna erivoröen bat. in?ür den V drolai» des im Mai ds. neben ^r;iehungslch5e auch v'ane-idauilttlerrichl vorgesehen. Neuerdings dal die Iudi'che Haushallungsschulc auch einen haldjähriaen Hausivinschairskuries für tne junaen Mädchen eingcrichtel. die das Kindergärtnerinnen-^em»»,«- >><>uch:n ZvoUc-:. A^? diese unrö auch den rungen Mädchen, oie aus rituelle Vinschailss tzrung 21'erl legen, die .'Nöglichkcil geboten, das sür jiindergärlncrinnen neuerdliigs eingesührle bauswinschastlienr Pillchlhalbjahr abzuleisten. 14 a? Laie bckefieleck, ^^l!.^;^^. ke!<ansite ^isspe^ialitäten. ZU'nztsg, »den^» vieäer z«öttnet ^nz«n. f»m,Ii«n,ulentri»It I^r usr- In!,.id^r-: Wilk. Xiszslbacr'. LsiS Scksttolock. (?o/?M<?^e/ i/s/ck Fc^mc/e <I^,^,5„^55- ^/ .. .-. ^«-/./t'/z //unza ^^/usxi'^e ^ll5/ll/?/-u,t^ ^üm/Z/c/ke/- 5^e^/t////t?/: ^'t'//ksi't? 5t.//t'^t?/t/t/e,t Oe^Le^/- ei/,^. ^-V.7Wff!lM»! lafekervice ltattec5crvi5<:?ri»lL5ervice Vc55crt5crvicc aIe»Lr«t«:i»?rt /»Il ,t, Mcolaus?r«nx!»0.t.t. krMakturt ». 5teinveg L eorzellsn / 5leinsut / iinstall Kfrankfurter Lankverein A Virektion unä ttsuplslelle: V6r5enp!at^ 5 5McI»»«>k»uz«a. 2 ^^i,? 4^ l?e«unge»keim. n^^xur;s'^n6»<7. 175 ^escküitsstellen: Od«er»ti, Of'?^s»?iker!z'><j»!,«zz« 545 feckeatielm. l.» zi«ssz»e 67 Viidei. ff»i-.ttus!ef;,r,»e 107 S kleu l»«ndiirz. rr»n»^?:».;»sZ!»e 6Z ^uswksung sNes bankmälZigen (Zesc^äfle Vorteiltiafle Kecjingungen Spsrkssse S E 6?M»»,s«tsr-2vn«rs>s 5p<^iall<cx^Stt äe» tar>renä<?n U«?u»»«nen fa»l>.,I»«-e, »»r»»« .. ^e^/xs-Auc^s/^t'en Zelt»,»nat»en^«?. au»ve<t»»elkare vu<j»tat»«n Ul>tl ^»klen «keift. kirmer»«kil»!cr. licltlarne u?r?i» 5ctu»usen,terrc!tlam<7. kein? ksiliLl' krsnkiwrt sm Main Koelkeplat? n leleloa: 7iiunll5 2505

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