Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 3 (1924-1925)
- Issue
- 5 (1.1925)
- Date
- 1925-01-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Herrschaften zum Tchachspiel eingeladen wurde. Auf un^T^ das Amt sechs Kreuzer Bestellgeld zu zahlen. Da der Briefoerkehr um die Mitle^ des l«. Jahrhunderts nicht sehr Isaac Hayuni Schufte/ hatte jahrelang eine Einnahme von sl. 5.(XX1. - und galt unter seinen Glaubensgenossen als ein reicher Mann. Er war^ einer ^der ersten, der Taxis dafür Entrichten muhte, das; diese ihre"Ursprungfallen lieft. «AA - t ' ^^»Ä ^-»^U Köster war, ak das seiner christlichen Kollegen, so hatte er dafür auch mit Miglichkeilen bei der Briesbcstellung Festtagen durfte er die Briese erst nach dem Gottesdienst austragen, auch munte er. da an diesen Tagen niemand Geld anrührte, das Bestellgeld kreditieren und die eingeschriebenen Briese ohne Bescheinigung abliefern. Die rÄig^ und Schulter muhte^ das er sich ein sogenanntes Einlegeduch gemach», in dem jedes Gemeindemitglied auf einer Seite verzeichnet warunter dem Namen waren Einschnitte angebracht, welche die Pottosätze von zwei Kreuzer bis zu einem Hülben enthielten, und ein solcher Einschnitt brauchte nur einmal oder mehreremale umgebogen zu werden, damit Schuster wußte, wieviel Briese und zu welchem Porrosat; jeder einzelne am Sabbat erhalten hatte. Die meisten Schwierigkeiten brachte aber der Versöhnunqstaa mit sich, wo die Briefe vom Borabend bis zum nächsten Abend auf der Post liegen blieben. Nach Festesausaar-g drängten sich Das Verhältnis des Iuoendriejlräqers zu den christlichen Beamten verbesserte sich mit de? zunehmenden den Kluft. In der ersten Zeit mußte er sich gänzlich von untersagt, das ^»stbüro zugetreten, und er hatte die für treffen der Post im Briefirägerzimmer abzuwarten und Nen ihn^soga^zum ^vniertn der Briefe^ zu. Isaac war er doch sogar in Latein. Franzosisch und Algebra bewandert. Volle Gleichstellung wurde dem Juden- Handelshäuser^ erhielten. i°^sz. jüdischen ^aufl^ute und letzter ^HUfe verblieb zwar im Postdienst, jedoch ReligionSuntem'cht. 5 j .^'°r.7uu^4 227 S0 3 19 5 3 1 12Ä - Z7 175^1^6 3S 17 4 1 S«i3 77» Diese-^Unterricht ^wird eri-il! von^!3 Lehr-rn;Ge» Die nachfolgende Tabelle bringt die Anzahl der Religionsunterrichtsstunden^ Volksschulen 53 Mittelschule^ 11 Privmschulen^ IS Summe: 203 Stunden