Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 3 (1924-1925)
- Issue
- 3 (11.1924)
- Date
- 1924-11-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Auf UX) geschlossene rein jüdische Ehen entfielen Mischehen: Jahr Jahr 191 l . . . 29.2 1917 . . . 49.2 1912 . . . 20.7 19!8 . . . 33.4 19!3 . . . 28.8 1919 . . . 20.K 1914 .. . 63.5 1920 . . . 25.4 1915 ... 86.1 1921 ... 26.1 ^W16^ ^192^ ^^ch^Ke^nd^ h^ „ Die Geburtenziffer. ^au^lSW^Gesamt-Bco. auf 1000 Juden 1880 32.8 22.8 1885 28.S 18.2 1890 26.6 18.8 1895 28.5 16.6 1900 30.3 18.0 1905 28.6 15.6 1910 24.04 13.5 die Geburtenziffer bei den frankfurter Zuden vtel^ geringer Abnahme der Geburtenziffer im berechneten Zeitraum, und zwar im stärkeren Mas; bei der jüdischen Bevölkerung als bei der Gcsamtbevölkcrung. In den Kriegsjahrcn nahm nalurgcmäft die Zahl der Geburten auch bei den Juden ab. und zwar ungefähr in demselben Verhältnis wie bei der t^esamtocovlkcruna, so dost z. B. im Jahre 1'»l7 die Zahl der t .edurten ungefähr die Hälfte der Borkriegszcit betrug, dagegen ist ein relativ hohes Ansteigen der Geburtenziffer nach dem Kriege wahrzunehmen. Die Geburtenziffer bei den jüd..christl. Mischehen. Die geringe Geburtenziffer bei^den^jüdi^ch.christttchen und"soziologen erregt hat. trifft auch für Frankfurt in besonderem Mähe zu. .W^rend hierin ^den BorknegsschiÄMch 2GebuNcn'entM aus jede Mischehe noch nicht «ine Geburt. Bei der Kleinheit der absoluten Geburtenziffer tritt eine Abnahme derselben während des Kriege« kaum in Erscheinung. c) Das Seruolverhällnis. Tvf 100 jüdische Madchengeburten entfielen Knabengedurten (inklusive Tctgebuneu und uneheliche Geburten) : 1911 . . 115.0 1915 . . 100.7 1919 . . 85.7 »912 . 10?.7 1916 . . 98.2 1920 . . 102.6 1913 . . 105.L 1917 .. 97.9 1921 .. 114.9 1914 . . 83.1 19l8 . . 119.7 1922 . . 111.7 Es ergibt 5ch aus dieler Tabelle die merkwürdige Tatsache, daß in Frankfurt a. M. während des Krieges der sonst immer feststellbare Knabcrmoerschuß Zugunsten nach dem Kriege, mi! Ausnahme des Jahres 191». vie Serualproportion. wie sie vor dem Krieae bestand, nicht mehr hergestellt wurde. Erst im Jahre 1921 zeigte sich wiedn die erhöhte^Se.ualvroportion. Daß bei den Juden chnstlichen Bevölkerung, galt bisher als feststehende Tat- Die Totgeburten. bei der Ges -Bevo k ^bei der jüd. Beoölk. 19ll 3.1 3.3!9l2 3.3 13 1913 3.4 1.3 1914 3 2 2.6 l8!5 3.4 1.5!9!6 3.6 2.0 1917 3 5 2,6 19 l8 3.4 5 8 19l9 3.7 5.1 1^20 4.0 1.7!92l 3.7 1.7 l922 3.6 2.0 Aus der Tabelle ergibt sich, dag die Totgeburtenbe?"de ^^<S^'^l ^"^h^^ niedriger ist. wie sozial-hygienischer Natur. Während die Zahl ^der anstieg und dieser Anstieg auch nach Aufhöben des Krieges noch anhielt, ist ein solcher auch bei den Totgeburten^^ d^er jüdischen Bevöjker^lng während des Die unehelichen Geburten.!91l l.t.5 4.9 19 l 2 tö.l 6.3 »913 157 7.7 19:4!6.2 5.8 1915 17.4 6.2 19,6 17.4 6.5 1917 17.3 12.5 19.0 6.5!9!9 16'5 - . 7.0 1920 15.1 6.4 1921 13.2 7.4 1922 15.0 7.1 Während bei der Gesamtbeoölkerung die Zahl der unehettcben Geburten im Kriege ständig anstieg, um erst