Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 3 (1924-1925)
- Issue
- 1-2 (9.1924)
- Date
- 1924-09-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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hineinreden, noch oersuche er, bei Nicht-Liberalen zu Wir achten die Weltanschauung anderer, verlangen 4. Teilnahme am gesamten Leben der jüdischen Gemeinschaft. Eine jüdische Bewegung darf an ^nichts Jüdischem nsbesondere ist das jüdische Gemeinschaftsleben^ nicht an des englischen, des französischen Juden ist nicht auf sein Vaterland beschränkt, alle Kundgebungen jüdischen ^'-eisks. wichtiges Beispiel Hiersur ist^ die schon oben gtstreiste Palästinafrage. Hätte sich das nichtzivnistischc Judentum von vornherein entschlossen dieser Frage angenommen, die nach Ansicht aller zum mindestens als kolonisatorische fährliche und Bedenkliche der Pulästiimvewegung. nämlich der Versuch einer Politisierung des Judentums.^ die Begeistigen Zentrum der Iudenheit zu machen, niemals durchgedrungen. Die Mehrheit der jüdischen Gesamtheit hätte Palästina als freies Gemeinwesen für heimatlose alle anderen Juden der Welt von Palästina aus geistig oder politisch abhängen sollten. Durch die Zurückhaltung der nichtzionistischen Juden von Palästina erst wurde es erreicht, daß in den Augen der Welt der Zionismus die .Iewish Agcncy^ darstellt d. h. die Vertretung^der^^e. Wird. ^Nictst in unfruchtbarer Kritik, in tätiger Mitarbeit auf allen liiebietcn liegt die ZuKunst des liberalen Judentums. ziehen, jüdisches Einzel- und Gemcinschastslebcll zu s^°sftn entsprechen, aus allen Gebieten jüdischen ^Lcbens^also Zur reZWsey Zage in Deutschland. Die Erschütterungen des Wel brachem befangen. Diese Hinnahme der gegebenen Glaubenslos^ k?it und Unwirklichkeit aber ist es gerade, die de? marrisnfchen Doktrin ihre unerhörte Ztos;krast verleiht. Ltatt den Menschen wieder hinzuweisen auf das. was über ihm ist. statt überhaupt die 5'iatwendigkeit eines oberen Eingriffs Ihre Kritik gilt daher allein dem!kapltalljtifchen Klassenstaat, dessen Wittschaslssystem ihr zum Gnmde des Unheils wird, und weil sie anderes nich: ji?ht als Wirtschaflssubjektt das Ideal der klassenlosen Gesellschaft erwirb. Eine »rotzige Nichtachtung Zes Göttlichen, das geflissentlich übersehen und zur Ideologie verf!üch:igt wird (.Religion ist Opium gelingen.^ Ut cht f ' Ob suchen sie den Weg. dcr^ zu der Wirklichkeit kreatürlichen des Vorletzten wird von mancherlei Zugangssiraken durch-! mesftn.^ K h lV.i du t ' s! den alten Besitz neu zu erwerben trachtet.' Idr Begehren ziel: darauf ad. das bis wf ins katholische Lager einge-! treten, des Prolesläntismüs (erinnert sei an den Pfarrer! Wilhelm städUn) vnd d?s ^udentums (so an Emil E^hn! s^.^ gemäß der hier wiedergegedeziert Auffasiimg dazu. Z