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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1923-12-01 · 4 (12.1923) · page 2

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
2 (1923-1924)
Issue
4 (12.1923)
Date
1923-12-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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2 auf biblische beschränkt werden sollten — die Beschränkung! ^ourde bald wieder aufgehoben — schrieb Leopold Zunz,! der Mmeis^ Judentums, seine! ihnen ^mL^st die iiberc^ Loch Milchen ^Vornamen bid-! lischer^ett (Isal^ Joseph), z. T. mit de? Endung .söhn" - ^e/r - - Meier, Glicht ^Mater - major domus) oder deutl sche Namen, die früher ebensowohl Christen trugen (Selig, : Mann, in Verkleinerungstorm Mendel, auch mit der Endung .söhn*), vielfach Tiernamen (Adler. Baer) oder 5 Berufsnamen (Schuster. Kaufmann. Geiger, dagegen! jüdisch: Ballin Bademeister, Schames. Rabbin). Vieli mehr den Juden eigentümlich sind die Namen nach der! Herkunft der Familie von Ländern (Deutsch. Preuß. > Frank, Engländer), von Städten (Frankfurter. Mainz, i Worms, Dreyfuß oder Trösouste verdorben aus Treves! Trier) oder von Häusem der Iukengosse und ihren Tür-! zeichen (Rothschild. Schiff. Eichel. StiebeN. auch Phantasie- > namen (Rosenzweig, Feilchenfeld). Abkürzungen, die die! jüdische Sprache und Schrift seit Jahrhunderten liebt. Ben' RaM"°Nachmann^ BrM^'^Äen^R^Ie^ ' Katz klohenzedek, Segall segan lakohen> j (schinnui haschem) ist wohl als Mittel zur Abwehr des Todesengels in gewissen mystisch gerichteten Kreisen üblich, im übrigen aber hält der Jude mit der ihm eigenen Treue entlehnten treuer als diese selber. Um^ wieviel mehr Ursache haben wir. die ursprünglich jüdischen Namen in Ehren zu halten (darunter Namen vom ältesten Adel der Welt Gemeingut der gebildeten Völker geworden ist. Im christlichen^England und Amerika gelten noch heute Abra. <Aans von Johannes^ Joachim. Emanuel. Mathias. Thomas, Anna von Iohunna, Elisabeth mit allen Ableitungen, Marie^von ^Mirjam. Martha und^ Susanne) , Verdienst an. daß sie inmitten ägyptischer Kultur sich ihre ' Sitte der Ahnen erhalten blieb. Die Geschichte der j Makkabäer. die im Glänze der Chanukka-Lichter! wieder vor uns aussteigt, mahnt uns daran, nm^helden Vertretern restloser Assimilation.^kam unserem Volke und unserer Religion die Rettung, sondern von Mattatias heilige Srbe der Väter bewahrt hatten. Vergessen wir. uns allen der hohe Name Israel? Kämpfer siir^Gott. genannt wird, und wenn wir neue Namen nicht mehr! schaffen, so schöpfen wir alte aus dem Brunnen, aus - dem wir geschöpft sind- _!, * Amtliche Anzeigen. HÄkzGnm. . nachstehend den ^onwut ^der^^^ der Dezember und Januar Mörz) -vi????. Frankfurt a. M. 27. November 1923. See Ge»e«»e»«rß«». Sie «lrcheo(Kultus).Steuer wird für die beiden letzten Vierteljahre des Rechnungsjahres 19^3 24 in Goldmard berechnet. Sie beträgt für jedes der beiden legten Vierteljahre! d K ch s b^sch^ Kommenfteue?^ für 1922? in LoZiZmsr». für das 5 Vierteljahr des Rechnungsjahres bis zum 3». November 1923. Frankfurt a. M.. den ^3. November 1923. Israelitischer Aeiiziollssmerricht ia städt. Simaltanschules. Vorläufige Senutzungsordnong für die SemeiadeviSliothel.

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