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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1923-10-01 · 2 (10.1923) · page 2

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
2 (1923-1924)
Issue
2 (10.1923)
Date
1923-10-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Hauptsynagoge Synagoge am Bo'rneplatz , an der Königsteinerstr. . Bockenheim Frankfurt-Loge Volksbildungsheim Loge Adler 75k 555 1314 829 472 1301 830 830 1660 152 96 248 26 14 40 307 293 605 374 251 625 79 «4 163 Zur Vervollständigung dieser Tabelle sind Angaben über Gottesdienste sehr erwünscht^ Entsprechende Mitteilungen werden an die Schriftleitung des Gemeindeblatts erbeten. Treue und Glauben. lAu» dem Brief einer vom Anfang de, wiedersprach? Schon in meiner frühsten Jugend habe ich die ganze Schwere desselben empfunden, denn in mancher triibsn Stunde des Nachdenkens und in mancher kränkenden rechten scheidet, und wie inhuman die^Grenzlinie gezogen ward, hinter die man unsere Ansprüche auf Glück und Freiheit zurückdrängt. Oft sehnte sich mein Busen nach freieren Atemzügen, mein Geist erkannte, daß mein Herz sank in Schwermut. Mein edler Vater bemerkte mein Grübeln. Er, der mit dem Blute feines Herzens meine Zufriedenheit ^kaufen uw^' ließ nicht ab, zu forschen, seinen Füßen um Beruhigung. Mein Kind, sprach er nach längerem Nachsinnen mit wehmütigem Ernst, trage gelassen das Los. das der Gott Hand oermagst Du nimmer zu entrinnen, und sie liegt mal ^— wir müssen den Hohn und?ie Verachtung stolzer sich aufgebaut Hai? Wolltest Du dich auch durch die ^aufe glücklicher sein, als jetzt. Denn^könntest D^ auch die nen müßten aus ihrem Angesicht — könntest Du den Haß und die Verfolgung Deiner jetzigen Mitbrüder und - Deiner neuen Glaubensgenossen ertragen, die Dich doch nie mit wahrer Überzeugung als eine der Ihrigen betrachten würden, so müßte dennoch innerer Zwiespalt, vielleicht Reue Dich bald ausreiben. Denn nimmermehr verals^heillg betrachtete.' so auf einmal gänzlich abzustreifen. qualvoll in Dir mit der alten verwirren, ^und fo deinen Frieden stören. Daher ^erhebe deine Seele durch^Geber wird^unsere^Wunden^ zuteilen! und unsere Schmach und So sprach mein Vater zu mir und öfterer noch kam zeitliches Wohl umfaßten. Darf der Mensch das letztere werben? Ich habe ^einsehen lernen, daß ich einsam ^durch das ^ben gehen ^wer'oe, . . ^herwar^ schon längst u^d möge^dies^rt^den^ ewigen Abschieds verfugen, den die ^ospe ^dieses him Gefühls mir nur keimen. mtt heiligem Ernst gleich mir Ihre^ Seele^zu^ Gott, der Amiliche Anzeigen. 'x^.^ '^ ^'s^ e!tt/'e^ S-rsiaa» der Zfraelinschea Sememde.

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