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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1923-07-01 · 6 (7.1923) · page 2

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
1 (1922-1923)
Issue
6 (7.1923)
Date
1923-07-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Udr,sxübergebenworden. Dnumdie Erforschung jüdischer wertvollen jüdischen Kultusgegenstände der Synagoge zu Warschau, und Herr Gieldzinsko hat seine mehr als Dan zig zur dauernden Aufbewahrung überwiesen. ^Das historische Museum in Frankfurt (die Gegenstände sind jetzt im Museum jüdischer Altertümer untergebracht) schöne Stücke besitzt das Hamburg^ische Museum für Kunst und Gewerbe, und vereinzelt fast jedes Museum den einen oder den anderen jüdischen Gegenstand. Besondas neben ein oa^r sich ^efther mit größerem Eifer de/Sammlung und Er- Illustrierte Handschriften ^besitien das Britische die kl»t!ieiim t.ikrsry in Oxford, die Rossiana in Wien, Stadtbi^ Frankfurt a. M ^und Hamburg. Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler. Neben dem Sammeln von Abbildungen wurde da^ nicht^Sglich. weil sie keine passenden Räume fand. Verschiedentlich stellte sie Einzelobjckte bei Ausstellungen aus, und 1906 konnte aus der dritten deutschen Kunstgewerbeausstellung einmal ein ganzer Raum gezeigt werden. Eine eigene Ausstellung ersolgte 1908 im Kunstgewerbemuseum zu Düsseldorf, wo die wertvollen Bestände bis Anfänglich^ bestand die Absicht, den ganzen Besitz im historischen Museum zu Frankfurt auszustellen und dafür entsprechende Räume in dem damals geplanten großen Erweiterungsbau bereitzustellen. Die durch den Krieg veres war nur Freuden zu begrüßen, daß sich endlich der Sammlung ein würdiges Unterkommen in dem ehemaligen Geschäftshaus? de? von Rvlhschiid'schen Familie — dem jetzigen jüdischen Gemeindehaus — die Sammlung, bereichert um die bisher im historischen Museum befindlichen jüdischen Kunstdenkmäler, die vom Magistrat als Leihgabe überlassen wurden, von Herrn Museumsdirektor Prof. Dr. Bernard Müller aufgestellt selber, die stiftungsgemäß in ihrer alten Einrichtung erbMen bleiben und mit zahlreichen wertvollen Bildnijjen von Angehöngen der Familie Rothschild geschmückt sind. Aur Eröffnung stiftete Freisrau Mathilde von Rothschild «tue Reih« interessanter jüdischer Kunftaegenstände aus Ären» Besch und die Israelitische Gemeinde einige schöne AultusgerSte und eine Anzahl wertvoller Rechtsaltertümer. Reden anderen Leihgaden verdient die von Frau Hermarm Eramer zur Verfügung gestellte Maimonide»- Handschrift aus dem!3. Jahrhundert i^rer zahlreichen wesentlicher Bestandteil der Ausstellungsgegenstände gehört. der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler. I aufgestellt hat. Die^letztere ist Fachleuten und Inieresienten jederzeit zuganglich. Doch wird versucht werden, durch in! Allgemeinheit^nutzbar zu machen. Als Ausstellungen sind! hebräisch/Buchstaben. 4) die Entwicklungsgeschichte der hebräischen Buch^ un^d^rW ein^ j der AllgemeinheiNugänglich zu machen. Von der unrm'ing.! sct^nen^ Publikalione.» der Gesellschaft am deutlichsten Gesellschaft und damit der wiisenschnstUchsn Arbeit im! um 'ihrer selbst willen und als einen wichngen Teil der jüdis^ d^e Gemeindeetai und KulLusfieuer 1923.! Berwaltungsjahr l'^3 beschäftigt. Der den Beratungen l nähme und Ausgabe mit M. ^417735108 ab. Eine seit! der Feststellung des En-wurss eingetretene Besoloungs-! mindestens l^Milliar^en. sodaß aus dem Smnd von! hauptsächlichsten Posten: Besoldungen^! etwa 2 Mil» > liardcn Mark. Realschule und Lyzeum (Philanthropin)! 400 Millionen Mark. Die Brennstoffoersorgung ist großen TeU ungeklärt und bleibt teilweise einem Nach- Di- Entwicklung de? Sememdefinanzen im Zusammenhang ..ttt dem Verfall der deutschem Währung wird durch die nachfolgende Tabelle veranschaulicht, in welcher die Abschlußziffern der Iahresetats seit 1910 enthalten sind: 1910: M. 695424 1917: M. 1117322 1911: 711049 1918: 1335602 1912: 78784« 1919: 1497254 1913: 735 248 1920: 4572530!9!4. 9S3109 1921: 7899517 1915: 921870 1922: 17828749 19lk: 985630 1923: 4000000000 Die Milliardenziffer des diesjährigen Etats wird auf ihre wahre Bedeutung zurückgeführt, wenn man sie in Friedensmark überträgt. Es ergibt sich dann, daß bei einem Dollarstand von 100000 die 4 Milliarden Mark des Etats 1923 einem Bettag von 160000 Goldmark entsprechen, d. h. noch nicht ein Viertel des Etats für 1910. Die Deckungsfrage macht unter den gegenwärtigen Verhältnissen besondere Schwierigkeiten. Die Kultus»

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