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Jahresbericht · 1914-01-01 · 1913/14 (1914) · page 49

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Journal
Jahresbericht
Volume
1913/14 (1914)
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 49)
Language
German
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dem warmherzigen und eifrigen Mitglied bleibt ein ehrenvolles Andenken in unserem Kreise gesichert! — An die Stelle des Heimgegangenen ist durch den Ausschuss der israel. Gemeinde Herr Julius Schopflocher in die Verwaltung getreten, so dass diese sich gegenwärtig aus folgenden Herren zusammensetzt: Raphael M. Kirchheim (Vorsitzender), Direktor Dr. Adler (stellv. Vorsitzender), August Goldschmidt (Kassierer), J. Ed. Goldschmid und Julius Schopflocher. An Geschenken sind eingegangen: 1913. 16. Febr. Von Frau Hermann St. Goar geb. Model am Todestag ihres Gatten Mk. 25.—. 28. Febr. Von August Goldschmidt am Todestag seiner Mutter Mk. 100.—. 2. März. Von Herrn Charles Kisdorf am Todestag des Herrn Adolf Kisdorf Mk. 50.—. 25. März. Von Familie Feist an-, lässlich des Hinscheidens des Herrn Kdmmerzienrät Louis Feist Mk. 100.— 27. März. Von Herrn Direktor Siegmund H. Wormser Mk. 100—. 11. April. Von Frau Benny Oppenheimer zum ehrenden Andenken an ihren sei. Gatten Mk. 100.—. 23. April. Von Herrn-August Goldschmidt am Todestag seines Vaters Mk. 100.—. 26. Juni. Von Frau Ignaz Sichel zum 31. Mai Mk. 100.—. 3. Juli. Von Herrn Baron Max von Goldschmidt-Rothschild Mk. 100.—. 1. September. Von Frau Agathe St. Goar geb. Model am Todestag ihres Sohnes Paul Mk. 25.—. 1. September. Von Herrn Charles Kisdorf zum 8. August Mk. 50.—. 16. Oktober. Von Frl. Helene Hirschhorn zum Gedächtnis ihrer am 28. Sept. 1911 verstorbenen Mutter, Frau Julie Hirschhorn geb. Gutmänn Mk. 2ö;—. 1914. 12. Januar. Von Herrn Charles Kisdorf am Todestag seines Sohnes Maximilian Mk. 25.—. 2. Die B. H. Goldschmidtsche Stipendien-Stiftung; sie hat den milden Zweck der Unterstützung befähigter und würdiger junger Leute jüdischer Religion zur Vorbereitung und Ausbildung für einen wissenschaftlichen, technischen oder sonstigen Lebensberuf, für welchen der Besuch einer Universität, eines Seminars oder einer technischen oder landwirtschaftlichen Lehranstalt erforderlich ist. Die Stiftung hatte im Studienjahr 1913/1914 47 Stipendiaten; von diesen studierten 2 Jurisprudenz, 2 Medizin, 7 Theologie, 12 Philologie, 2 technische Wissenschaften. Von 22 Seminaristen, die durch die Stiftung unterstützt wurden, besuchten 4 die Lehrerbildungsanstalt zu Hannover, 2 zu Kassel, 3 zu Würzburg, 5 zu . Berlin, 1 zu Alzey, 3 zu Münster, 2 die Präparandenanstalt Höchberg, 2 hiesige rabbinische Anstalten. An Stipendien wurden verausgabt Mk. 12000. Die Verwaltung der Stiftung bestand im Berichtsjahr aus folgenden Herren: Generalkonsul Freiherr Max von Goldschmidt-Rothschild«(Vorsitzender), Prof. Dr. Ap,qlant (Delegierter des Gemeindevorstands, stellvertr. Vorsitzender), Direktor Dr. Adler (Schriftführer und Kassierer), Max Dann (Gegenschreiber) J. Ed. Goldschmid (Delegierter des Schulrats), Rechtsanwalt Dr. R. Merzbach (Delegierter des Gemeindeausschusses), Gymnasialdii'ektor Dr. Vilmar.

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