Programm
- Journal
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- Volume
- 1908
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 32)
- Language
- German
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Von Herrn Dir. Dt. Adler: Frankf. Schulzeitmig 1905. Jüd. Volksblatt 1906. Israel. Familienblatt 1906. Von den Angehörigen des sei. Dir ektor Dr. Bäerwald:-Eine Anzahl von Werken und Broschüren, zumeist die Emancipation der Juden in Deutsehland betreffend. 2. Für die naturwissenschaftliche Sammlung. Von den Schülern Fritz Koch: Paragummi; .Felix Loeb: Eine Anzahl Abbildungen vorweltlicher Tiere; Leop. Eise mann: Kofferfisch; Seehase, einige Schwimmblasen; Ludwig Moses: Baumwolle;' Max Löwenth al: Asche und Lapilli vom letzten Vesuvausbruch; Ludw. Wickert: Federn, griech. Landschildkröte; Paul Asch: Leopardennatter; T. Frumkin: Skorpion, Steinbutt, Bernstein; J. Rosenthal I.: Salz von Berchtesgaden. Von den Schülerinneu Luise Matzdorff: Rohgummi, gereinigter Paragumiiii, Kapöck; Anna Mayer: Horn des Widders. Von den Herren Kommerzienrat Sarg: Accipenser sturio. M. Heppenheim er: Neun Aquariengläser. 3. Für Prämien an würdige Zöglinge hat wiederum Herr Henry S e 1 i g m.a n, ferner, am Todestage des sei. Herrn Oberlehrer Dr Dobr in er dessen Bruder, Herr Dr. P. Dobriner, Mittel zur Verfügung gestellt. VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern. Die im Jahre 1843 begründete Creizenaehstiftung bringt zum größten Teile die Mittel für die gesetzmäßige Versorgung der Witwen und Waisen früherer Lehrer auf, daneben dient sie — ebenso wie ihre Annexe, die ß.-H.-Goldschmidt- Stiftung und die Perez- und Auguste Sabelstiftung — der Unterstützung von im Amt befindlichen Lehrern und Lehrerinnen im Falle der Erkrankung oder bei körperlichen Leiden. Da die staatlichen Sätze für eine standesgemäße Versorgung der Witwen und Waisen namentlich in einer Stadt wie Frankfurt ganz unzureichend sind, kam unser verewigter Kollege Dr. Dobriner zu dem Gedanken, eine Pensions- Zuschusskasse, die gleichfalls der Creizenaehstiftung angeschlossen werden sollte, ins Leben zu rufen; sein Plan fand die Zustimmung der Mitglieder des Kollegiums, - leider wurde die Ausführung durch den frühen Tod des teuren Kollegen verzögert. Man begnügte sich vorläufig mit der Sammlung eines Grundfonds, der allmählich zu der Höhe von ca. 5000 M. anwuchs. Erst das gegenwärtige Schuljahr hat uns nicht blos die Verwirklichung, sondern auch eine bedeutsame weitere Ausgesta 11ung jener Absicht unseres unvergeßlichen Genossen gebracht. Bald nach dein am 9. Februar 1907 erfolgten Hinscheiden des früheren Leiters des Philanthropins, Herrn Dr. Hermann Baerwald, erklärten zahlreiche Freunde und Verehrer des Heimgegangenen ihre freudige Mitwirkung, um das Andenken an den um unsere Schule so hochverdienten Direktor und eifrigen Förderer so zahlreicher humanitärer Bestrebungen nachkommenden Geschlechtern zu erhalten. Zu diesem Zwecke sollte vor allem sein Bild, zugleich neben denen der beiden früheren Leiter, von Künstlerhand ausgeführt, eine Stätte in der Aula unseres neuen Schulgebäudes finden, sodann sollte als weiterer Annex der Creizenaehstiftung eine Direktor Hermann Baerwald-Stiftung begründet werden, deren Zinsen zum Teil jener Pensionszuschußkasse für Witwen und Waisen, zum Teil den infolge Alters oder Krankheit