Programm
- Journal
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- Volume
- 1908
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 21)
- Language
- German
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von Vorgängen aus dem Leben der Kinder. Kleine freie Aufsätze, b. Übungen im Reehtschreiben. Einführung in die Dehnung und Schärfung, Silbentrennung. Wöchentlich ein Diktat, c. Unterscheidung von Substantiv, Adjektiv, Verbum; Zahl und Geschlecht der Substantive 5 die Hauptzeiten des Verbum. Der Artikel. Übungen im Bilden von Wörtern durch Vor- und Endsilben. Epstein. Rechnen. 3 St. Die vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreis von 1—100 mit benannten und imbenannten Zahlen. Dutzend, Mandel, Schock. Mark, Pfennig. (Becker u. Paul, 1. Heft). G all in er. Neunte Klasse. Klassenlehrerin: Frl. Henschel. Religion. 2 St. 15 Erzählungen nach mündlichem Vortrag von der Schöpfung bis zu Josephs Tod. Henschel. - / Deutsch. 11 St. Übungen im Sprechen, Lesen und Schreiben an .der Hand von Wilhelm Bangerts Fibel und von Anschauungsbildern. Niederschreiben vorgesprochener Laute, Worte und Sätze. Zerlegen und Zusammensetzen von Wörtern und ganzen jäätzen. Durch einfache Fragen wurden die Kinder zum Verständnis des Gelesenen angeleitet. Auswendiglernen kleiner Gedichte und Lieder. Artikel und Substantiv, Einzahl und Mehrzahl. Adjektiv und Verbum. Henschel. Rechnen. 3 St. Die 4 Spezies im Zahlenkreis von 1-^20. Henschel. Technischer Unterricht *1) Sehreilben. In der untersten Klasse mit dem Leseunterricht verbunden. Kl. VIII 3'St. T. Epstein. Kl. VII 2 St. Har.tmann. Kl. VI 2 St. Heimann. Kl. V 1 St. Löhren. Kl. IV 1 St. Kl. III 1 St. Kl. II comb, mit I. 1-St. Pörtner. - 2) Turnen. Der Turnunterricht wurde in der Mädchenschule von der 9. Klasse aufwärts (unter Kombination von je 2 Klassen) in 5 Abteilungen erteilt. Während der letzten 20 Minuten fanden bei gutem Wetter in der Regel Spiele im Freien statt. Die 9. Klasse turnte 1 Stunde, die übrigen je 2 Stunden wöchentlich. Kl. 9—5 Heimann, Kl. 4—1 Schulz. 3) Gesang. Klasse 9: 1 St. Stellung beim Singen. Atmungsübungen. Nachsingen eines Tones, später zweier und mehrerer Töne. Unterscheidung von langen, halblangen und kurzen, von starken, mittelstarken und schwachen Tönen, von langen und kurzen Pausen. Die lautreinen Vokale und im Anschluss daran die Einübung, einer grösseren Anzahl einstimmiger Lieder. Kl. 8: 1 St. Fortsetzung der vorhergehenden Übungen. Kl. 7:1 St. Die Tonleiter mit Bezeichnung der Tonstufen. Die leichtesten Intervalle. Einstimmige Lieder. Kl. 6 u. 5: 2 St. Kenntnis der musikalischen Zeichenschrift und der Rhythmik, Treffsicherheit innerhalb der für die Vokalmusik gezogenen Grenzen und Kenntnis der Regeln für eine gute - Textaussprache im Gesang. Vorübungen zum zweistimmigen Lied. Einübung ein- und zweistimmiger Lieder. Kl. 4 u. 3: 2 St. Die drei wichtigsten Akkorde jeder Tonleiter in ihren verschiedenen Stellungen. Die G, D, F und B Dur Tonleiter. Trioleh und Synkopen. Einübung zwei- und dreistimmiger Lieder. Kl. 2 u. 1:1 St. Der Aufbau der Molltonleiter. Erweiterung der Kenntnisse der Vortrags- und Tempobezeichnungen. Der Dominantseptimakkord und die Auflösung desselben. Einübung zwei- und mehrstimmiger Lieder. Die Klassen 1 bis 5 waren . zu einem dreistimmigen Chor vereinigt, der durch Schüler aus den Klassen I bis V der Realschule verstärkt wurde. Rothschild.