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Programm · 1907-01-01 · 1907 · p. Seite 34

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Journal
Programm
Volume
1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 34 (sequence 55)
Language
German
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Zu Ehren des Stifters au dessen Todestag (13. Sept.) von Herrn.Heinrich Maas, Berlin,, Mk. 50.—, von Herrn Julius Maas, Berlin, Mk. 50.—. Zu Ehren des Stifters an dessen 100jähr. Geburtstag (1. Oktober) von Herrn Heinr. Lion und Frau Clementine Lion Mk; 100.—, von Herrn Dr. Albert Linel Mk. 100.—. Am Todestage ihrer Mutter (16. Dezember) von Frau H. Lion Mk. 25.—. Die Jacques Lauterbach-Stiftung bestritt für zwei Schüler einen Teil der Kosten des Lebensunterhalts, aus den Zinsen der Mich. Jos. Speyersehen Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Zinsen der neu begründeten Arthur Schwabe-Stiftung (vgl. S. 25) wurden bestimmungsgemäss am 10. März einem Schüler der ersten Klasse zuteil. Die Julius Mays che Stiftung ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeits- und Stenographie-Unterrichts, die Zinsen der Lotmar-Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten für die Schüler- und Schülerinnen-Bibliothek wie für die Unterweisung der Zöglinge in der Handelslehre, VII. Mitteilungen an die Zöglinge und deren Eltern. 1. Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer und Lehrerinnen der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger Anmeldung von Seiten der 'Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit , sind. Die Eltern wollen sich gefälligst spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Ordinarien die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Zöglinge rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres durch Anschlag auf dem Flur sowie in den Klassenzimmern des Schulgebäudes bekannt gemacht. Die Eltern werden dringend gebeten, soweit es sich nicht um Auskünfte allgemeiner Natur handelt, zunächst mit den Fachlehrern und Klassenlehrern bez. Lehrerinnen in Verbindung zu treten. Das Sprechzimmer befindet sich im ersten Stockwerk des Schulgebäudes, Zimmer No. 13. 2. Arn Freitag der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, am letzten Freitag im Monat November und am zweiten Freitag im Monat Februar haben die Zöglinge aller Klassen der Real- und höheren Mädchenschule den Eltern oder Stellvertretern sämtliche Hefte zur. Unter seh rif t vorzulegen. Jedesmal am Beginn der darauffolgenden Woche wird von den Ordinarien — gelegentlich der' Prüfung der Unterschriften — eine e i n g e h e n d e R, e v i s i o n der Bücher und Hefte vorgenommen. Ungeeignete und unsaubere Bücher und Hefte müsseh sogleich durch neue ersetzt werden. 3. Li den Pausen um 10 und 11 Uhr wird an die Schüler und Schülerinnen warme Milch verabfolgt, die von einer hiesigen Milchkuranstalt geliefert wird und fortdauernder Prüfung unterliegt. Bei dem fünfstündigen Vormittagsunterricht hat sich diese Einrichtung sehr gut bewährt und wird von dem grösseren Teil unserer Zöglinge in Anspruch genommen. Die Wochenkarte (giltig für 5 Grläser von 0,3 Liter Inhalt) kostet 50 Pfg.

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