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Programm · 1906-01-01 · 1906 · p. Seite 47

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Journal
Programm
Volume
1906
Date
1906-01-01
Page
Seite 47 (sequence 46)
Language
German
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VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern. Die Creizenach-Stiftung ist eine unserer Schule angehörige, unter ' Aufsicht des Schulrats stehende Stiftung. Sie ist 1) eine Witwen- und Waisenkasse für die Hinterbliebenen ihrer Mitglieder; 2) eine Hülfskasse für die Lehrer und ■■■ •Lehrerinnen der Schule im 'Falle der Erkrankung oder hei körperlichen Leiden. Leider ist die Stiftung bei dem unzureichenden Kapital nicht in der Lage, den Anforderungen, die an sie-gestellt, werden, gerecht zu werden; es mussteu bedauerlicherweise die Pensionen der Witwen, die der Wohltat des Pensionsgesetzes vom 1. Juni 1887 nicht teilhaftig sind, wiederum um 15% gekürzt werden. Allen Freunden unserer Schule sei daher die Förderung dieser Stiftung und ihrer Zuschusskasse aufs wärmste empfohlen. (Ein Verzeichnis der bei der Creizenach-Stiftimg in diesem Jahre eingegangenen Gaben siehe im Anhang). Von den übrigen Stiftungen der Schule will die Joseph Rüttensche Stiftung* der wissenschaftlichen Fortbildung; der au der Schule tätigen Lehrkräfte dienen; die Zinsen der Stiftung sind in diesem .fahr satzungsgemäss zwei Lehrern zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und zur Teilnahme an Feriencursen überwiesen worden. Die David und Emanuel Höchbergsche Stiftung zahlte das Schulgeld für 15 Zöglinge des Philanthropins; einige Freistellen gewährten ausserdem die Beer- Kannsche, Freiherr A. M. von Rothschildsch e und die N. S. Schwabsehe- Stiftung. Die Adolf Samuel Maas-Stiftung zur Zahlung rückständiger Schulgelder erhielt im Laufe des 'Jahres folgende Zuwendungen: Geschenk von Herrn und Frau H. L. zum 10. Mai Mk. 50.—. Zu Ehren des Stiftern an dessen Todestag (13. Sept.) von Herrn Dr. H. LineL hier, Mk. 50.—, von Frau H. Lion, hier, Mk. 50.—, von Herrn Heinrich Maas, Berlin, Mk. 50.—, von Herrn Stadtrat Jul. Maas» Berlin, Mk. 50.—. Am Todestag ihrer Mutter (16. Dez.) Geschenk von Frau Cl. L. Mk. 25.—. Die Jacques.-Laut erb ach-Stiftung bestritt für zwei Schüler einen Teil der Kosten des Lebensunterhalts, aus den Zinsen der Mich. Jos. Spey ersehen Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Julius May sehe Stiftung ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeits- und Stenographie-Untenichts; die Zinsen der Lotmar-Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten für die Schüler- und SchülerinneiirBibliothek wie für die Unterweisung der Zöglinge in der Handelslehre. VII. Mitteilungen an die Zöglinge und deren Eltern. 1. Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer' und Lehrerinnen der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt in denen sie, . nach v o r h e r i g e r A n m e 1 d u n g v o n S e i t e n cl e r E11 e r nr Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich

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