Programm
- Journal
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- Volume
- 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 125)
- Language
- German
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— 36 — Stiftung sind in diesem Jahr einer Lehrerin überwiesen worden. Die David und Enianue 1 Höchberg-sclie Stiftung zahlte das Schulgeld für 15 Zöglinge des Phüanthropins; einige Freistellen gewährten ausserdem die Beer- Kannsche, Freiherr A. M. von ßothschildsche und die N. S. Schwabsche Stiftung. Die Adolf Samuel Maas-Stiftung zur Zahlung rückständiger Schulgelder erhielt im Laufe des Jahres folgende Zuwendungen: Zu Ehren des Stifters an dessen Todestage (13. September) von den Herren Heinrich Maas- Berlin, Julius Maas-Berlin, Heinrich Lion, hier, Frau Dr. Line], hier, je 50 Mk. Am Todestage ihrer Mutter (16. Dezember) Frau H. L. 25 Mk. Die Jacques Laute rbach- Stiftung bestritt für einen ehemaligen Schüler die Kosten des Lebensunterhalts, aus den Zinsen der Mi c h. J o s. Sp e y e r s ch e n Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Julius M a y s c h e Stiftung ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeits- und Stenographie-Unterrichts, die Zinsen der Lotmar-Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten für die Schüler und Schülerinnen-Bibliothek wie für die Unterweisung der Zöglinge in der Handelslehre. VII. Mitteilungen an die Zöglinge und deren Eltern. 1. Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer und Lehrerinnen der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger Anmeldung von Seiten der Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich gefälligt spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Ordinarien die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Zöglinge rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres durch Anschlag auf dem Flui' sowie in den Klassenzimmern des Schulgebäudes bekannt gemacht. Die Eltern werden dringend gebeten, soweit es sich nicht um Auskünfte allgemeiner Natur handelt, zunächst mit den Fachlehrern und Klassenlehrern bez. Lehrerinnen in Verbindung zu treten. Das Sprechzimmer befindet sich im ersten Stockwerk des Schulgebäudes, Zimmer No. 13. 2. Am Freitag der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, am letzten Freitag im Monat November und am zweiten Freitag im Monat Februar haben die Zöglinge aller Klassen der Real- und höheren Mädchenschule den Eltern bez. Stellvertretern sämtliche Hefte zur Unterschrift vorzulegen. Jedesmal am Beginn der darauffolgenden Woche wird von den Ordinarien — gelegentlich der Prüfung der Unterschriften — eine eingehende Revision der Bücher und Hefte vorgenommen. Ungeeignete und unsaubere Bücher und Hefte müssen sogleich durch neue ersetzt werden. 3. In den Pausen um 10 und 11 Uhr wird an die Schüler bez. Schülerinnen warme Milch verabfolgt, die von einer hiesigen Milchkur anstatt geliefert wird und der fortdauernden Prüfung durch die staatlich vereidigten Handelsehemiker Herren DDr. Reiss und Fritzmann unterliegt. Bei dem fünfstündigen und Vor-