Programm
- Journal
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- Volume
- 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 97)
- Language
- German
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— 8 — b. Hebräisch. 2 St. Einige Abschnitte aus dem Pentateuck; Gebete übersetzt und erklärt. Kai und Niphal der regelmässigen Konjugation, Deklination, Fürwörter und Zahlwörter. Kraeauer. Deutsch. 3 St. a. Grammatik. Zusammenfassender Überblick über die wichtigsten grammatischen Gesetze unter besonderer Berücksichtigung der Unregelmässigkeiten und Schwankungen des Sprachgebrauchs. b. Lektüre. Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke (germanische Sagen, allgemein Geschichtliches, Kulturgeschichtliches, Geographisches, Naturgeschichtliches, Episches, insbesondere Balladen). Belehrungen über die persönlichen Verhältnisse der Dichter sowie über die poetischen Formen und Gattungen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen erforderlich. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Deutsches Lesebuch für Untertertia von Muff. c. Häusliche Aufsätze. Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen. Alle 4 Wochen ein käuslieker oder Klassenaufsatz. Kraeauer. Französisck. 6 St. a. Rossmann und Sckmidt, Lekrbuck der französischen Sprache: S. 59 bis Ende und gelegentliche Wiederholung des Pensums der Quarta. b. Grammatik. Wiederholung und Beendigung der Formenlehre, § 23 bis § 101; sodann die wichtigsten syntaktischen Regeln über das Imperfekt und historische Perfekt, über den Indikativ und Konjunktiv, über das Partizip und über die Fragekonstruktion; § 102—109. c. Schriftliche Übersetzungen aus dem Deutschen ins Französische. Extemporalien und Diktate. Im Sommer: Herz, im Winter: Michel. Englisch. 5 St. Schmidt, Lehrbuch der englischen Sprache, Stück I—XXVIII. Einübung der Laute, die regelmässige und das Wichtigste aus der unregelmässigen Formenlehre unter Berücksichtigung der Syntax, insoweit sie zur Erklärung der Formen sowie zum Verständnis der Lektüre dient. Diktate, Übersetzungen und stilistische Übungen. F er wer. Geschichte. 2 St. Die Blütezeit des Römischen Reiches unter den grossen Kaisern. Deutsche Geschichte von dem ersten Zusammenstosse der Deutschen mit den Römern bis zum Ausgang des Mittelalters. (Eckertz, Hilfsbuch). Kraeauer. Erdkunde. 2 St. Länderkunde der aussereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien. Kartenskizzen. Kraeauer. Mathematik. 6 St. a. Arithmetik. 2 St. Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten. Quadratwurzeln. Zerlegung in Factoren, Addition und Subtraction der Brüche. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen. (Bardey, Aufgabensammlung und Fölsing, Rechenbuch Teil II). b. Planim e t r ie. 4St. Lehre von den Parallelogrammen. Kreislehre. Sätze über die Flächengleickkeit der Figuren. Berechnung der Fläcke geradliniger Figuren, .Pythagoreischer Lehrsatz. Konstruktionsaufgaben. (Kambly, Planimetrie). L e v y. Naturbeschreibung. 2 St. Im S o in m e r: Wiederholung und Erweiterung des botanischen Lehrstoffes der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natürlichen Systems der Phanerogamen. Getreidearten. Gymnospermen. Das Wichtigste über Bau, Wachstum und Ernährung der Pflanzen. Im Winter: GHedertiere, besonders Insekten. Übungen im schematischen Zeichnen. Levy. Zeichnen, a. Freihandzeichnen. 2 St. Einführung in das Zeichnen von Gegenständen mit drei Dimensionen. Kisten, Kasten, Bücher, Flaschen, Krüge, Töpfe; Früchte. Technik: Zumeist Bleistift, auch Pastell und Tonung mit Aquarellfarben. Skizzieren, Pinselzeichnen, b. Linearzeichnen. Zur Teilnahme meldete sieh kein Schüler. Gallin er. Turnen. & St. a. Frei- und Ordnungsübungen: Schwenkungen und Staffeln. Hantel- und Stabübungen im Wechsel mit Gehübuhgen.