Programm
- Journal
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- Volume
- 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 5 (sequence 46)
- Language
- German
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- Selm 1× ep/1045700
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Verzeichnis der mit-der Anstalt verbundenen Stiftungen und der im Laufe des Jahrhunderts veröffentlichten Programni-Abhandluiigen (von Ober!. Dr. Michel) ansehlicsst. Dieser 208 Seiten Text gr. 8° .umfassende-Teil ist mit acht Tafeln geschmückt. Die erste, als Gedenkblatt den Eingang des Buches bildend, zeigt die Porträts des Gründers der Schule, Siegmund Geisenheim er, und der vier Direktoren, Hess, Stern, Baerwald, Adler, ferner je eine bildliche Darstellung des früheren*) und des jetzigen Schulgebäudes; auf sechs weiteren Tafeln sind die Porträts von 44 bereits, verstorbenen Lehrern und Lehrerinnen der Schule, auf einem achten diejenigen von sechs Stiftern—J. .Kütten, A.S.Maas, D. Höchberg, B. H. Goldsehmidr, E. Höchberg, und L. Lotmar — dem Text beigefügt. Alle diese Tafein sind von den beiden Zeichenlehrern der Anstalt, Tafel 1 und 2 von Herrn P. F. Fay.;> bis 8 von Herrn . A. Galliner, *in äusserst geschmackvollen künstlerischen Umrahmungen entworfen. Den zweiten Teil — 464 Seiten nebst illustrativen Beilagen — bildet, eine Sammlung, von sieben wissenschaftlichen Arbeiten aus verschiedenen Wissensgebieten, - ■ . ■ £ <_ / behandelt von Oberlehrern der Anstalt/uud zwar: 1. Formol als Konservierungsmittel für Selm 1 Sammlungen, von Oberlehrer Blum (gest. 1908) — 2. Theorie der Flächen mit ebenen und sphärischen Krümmungslinien von Oberlehrer Dr. H. Dobriner (gest.. 1902). — o. Die Sonnen flecke von Prof. Dr. Theob. Epstein. — 4. Der Religionsunterricht am Philanthropin im ersten Vierteljahrhundert seines Bestehens von Prof. Dr. Kuttner. — 5. Adverbien und adverbiale Redensarten im Neufranzösisehcn. Ein Beitrag zur französischen Stilistik von Prof. J. Herz. — (>. (Iber Shakespeares „Kaufmann von Venedig" von Oberlehrer Dr. Cohn. — 7. Die Geschichte der Judengasse in Frankfurt a. M. mit zahlreichen Illustrationen im Text und mehreren Lichtdruck tafeln von Prof. Dr. .1. Kraeauer. Als Einleitung zu der Jahrhundertfeier veranstaltete der ..Verein ehemaliger ■ Die Festtage, Schüler des Philanthropins" zu Beginn der Festwoche, am Abend des 9. April, eine a) Vorfeier. Vorfeier in; sämtlichen Räumen des Zoologischen Gartens. Im wall reu Sinne des Wortes vermochte der weite Saal mit seinen -Nebenräinnen kaum alle Teilnehmer zu fassen, die in gehobener Feststimmung an den Reden und den in vollendeter Weise gebotenen Veranstaltungen sich erfreuten. Besonderen Beifall fand ein von einer grossen Anzahl früherer Schülerinnen ausgeführter Tanz (Menuett, G-avotte, Empiretanz und Jubiläumswalzer), sowie ein von dem ehe-' maligen Schüler Max Herrseher verfasstes Festspiel -„Philanthropie*, in welchem neben andern ehemaligen Zöglingen (Emma Belle-, Fritz Schmitt, Siegfried Höxter) der Verfasser selbst sich als vietversprechenden Jünger der beiden Schwesterukünste, Dichtung und Schauspiel, vorstellte. Am nächsten Tag, Sonntag den 10. April wurde die Jubiläums-Ausstellung b) Ansstellnn von dem Vorsitzenden, des Ausstelhmgs-Ausschusses, Prof. Dr. Epstein, in Gegenwart einer grossen Zahl von Eingeladenen eröffnet. In fünf geräumigen Klassenzimmern des ersten Stocks des Schulgebäudes untergebracht, bot sie ein bemerkenswertes Stück hundertjähriger Kulturarbeit iii äusserst übersichtlicher Anordnung dar, die als *) im Conipöstellhofo.