Programm
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- Volume
- 1904
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 159)
- Language
- German
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Die Xel)rerbtbUotl)ek. (önirtöims eines 5<$ulfonbs. 153 gewibmet, nad? ihm übernahm Jakob Auerbach bie Derwaltuug, pon bem fte an t>en gegenwärtigen Bibliothekar, Prof. Dr. (Epftein, überging. (örünbung eines Sd?ulfonbs. Das lebhafte -Jntereffe, bas fld) in ben Järeifen ber ©emetnbe um btefe Seit für bie 2tnftaXt kunbgab, peranlaßte ben Direktor,bie Begrünbung eines Sd)ulfonbs in bie TDege 3U leiten, ber nicht bloß bie (Eriften3 ber Schule unter allen Umftdrtben fid?em, fonbern il)r aud? bie TTCittel gewahren foKte, ihre Aufgaben in möglichfter Vollkommenheit, unbeirrt pon ftnanjietten (Erwägungen, 3U erfüllen. Der Jahresbericht ber Sd)ule von 1872 braute eine 2lufforberung 3U Beiträgen für biefen Sonbs; mehrere Schüler 3eid)neten baraiifhin ben Betrag von 14000 Bulben, freilich unter ber Dorausfe^ung, baßüie (ftemetnbeperwattung ftd) an bie Spitze ber Agitation, für ben Schulfonbs ftelle. £eiber traf btefe <Er= Wartung nid)t ein, unb bie Betrage würben bemjufolge nid)t eingesogen. (Einen Einlaß, bie Anregung bes Direktors weiter 3U perfölgenA bot bie Seier bes l)unbertjdl)rtgen Geburtstages bes Begrünbers ber Sd)ule, bie am 12. De3ember 1875 feftlid) begangen würbe. Bei ben Vorbereitungen für bie Seier befchtoß bie hierfür eingefe^te Jftommiffton im feinblick auf bie früher gemachten <txfahrungen, 3undchft von ben (Semeinbebefyörben bie Bewilligung einer größeren Summe als (örunblage 3U erbitten unb bem 3U begrünbenben Sonbs ben TTamen bes, Stifters bes Philanthropins 3U geben; nach Bilbung bes (örunbkapitals follte an afle früheren Sd)üler ein Aufruf 3U Beitragen erlaffen werben. Bebauerlid)erweife lehnten bie (ffcmeinbebehörben wegen ber wirtfehafilichen Depreffion, bie gerabe bamals beftanb unb bie auch bie (Einnahmen ber (Semeinbe beeinflußte, ifyre Beteiligung an ber geplanten Begrünbung bes Sonbs wieberum ab; auch ein Appell, ben ber Schulrat an bie (öemeinbeperwaltung richtete, unb in bem er barauf hinwies, baß ber TPohltdtigkeitsftnn ber (ftemeinbe niemals burd? nod? fo.wibrige Der^dltniffe unterbrückt worben fei, verhallte wirkungslos. So mußten alle Bemühungen, größere Betrage 3U bef^affen, ohne wefentlid?en €rfolg bleiben; bis 3um Jahre 1884 hatte ber Sonbs nur ben verhältnismäßig win^igm Beftanb pon 3500 TITark auf3uweifen. 2lls fid? 3U biefer Seit bie TTotwenbigkeit herausfteHte, neue Schulbänke an3ufd)affen, befd)loß ber Schulrat im (Einperftdnbnis mit bem (öemeinbeporftanb, ben Sdpulfonbs 3U biefem Sweck 3U perwenben. (Ein weiterer Perfud?, ben für bie Sicherung unb gebeihliche (Entwickelung ber Schule fo wichtigen unb notwenbigen Sonbs neu begrünben, ift fettig nti^t unternommen worben. (Sebenkfeiern für (Seifenheimer unb TTIenbelsfohn. Die (öebenkfeier für Siegmunb (Seifenh^imer perlief im übrigen würbig bes unvergeßlichen Begrünbers ber Schule. Jn 2lnwefenheit ber einigen Coc^ter Geifenheimers wie ber nachkommen ber TTÜdnner, bie mit jenem 1804 3ufammengekommen waren, um mehrere arme Jftinber „in benen in unferen je^jen Seiten nötigen Dingen 3U unterrichten", enthüllte ber präfibent bes Schulrats, tlbraham