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Programm · 1904-01-01 · 1904 · p. Seite 143

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Journal
Programm
Volume
1904
Date
1904-01-01
Page
Seite 143 (sequence 149)
Language
German
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3)ie <0ef)altsunb Heftfttenverfyättniffe. 143 Die töefyaltsunb KeliktenperfydÜniffe. Jn ber Erkenntnis, baf$ alle feine Bemühungen 3ur inneren unb äußeren Hebung ber 2lnftalt mir bann gelingen könnten, wenn bas £el)rerkollegium feine ^ange Jftraft für bas TDo^l ber 5d?ute einjufe^en in ber £age wäre, bemühte Baerwalb, bie pöllig un3uldnglid)en unb ungeregelten (Sehalts* unb Relikten* perhdltniffe ber £el)rkrdfte 3eügemdfj umjugeftalten. Die langwierigen Der* hanblungen hierüber führten 1871 ^u einer vorläufigen Regulierung, 1874 3U einer Befolbungsorbnung, bie wenigftens ben bringenbften TTCiftfidnben abf)ä% Die fo fel)r erwünfd)te fefte Regelung würbe erft 7 3a^re fpdter burd? (Einführung bes ftdbtifd?en Regulativs vom Jafyve 1873 porgenommen .unb 1892 einer Tleuorbnung unte^ogen. Der vom Staat aufgeteilte ITormal-- etat Pom 4. TtTai 1892 für bie Befolbungen ber teurer trat am Philanthropin erft 1894, bie. Perbefferungen, weld?e bie in ben Jafyxen 1897—1900 erlaffenen fogenannten „Ttad)trdge" brad)ten, erft 1901 in Jftraft. Seit bem 1. Ttpxil 1903 ift aud) ber leiste ber TTad?trdge sur (Mtung gelangt unb bamit bie pöllige (Sleichftellung ber Cef^rer mit ben an nichtftaatlid?en 2lnftalten wirkenben JMlegen burdpgeführt. Die TTTitglieber bes Sdjiulrats waren fid? jebergeit bewüßt, ba% bie Cel)rer einer forgenfreien <£pften3 bebürfen, um ifyren Beruf freubig unb erfolgreid) ausüben 3U können; bod? waren fte in ifyren £efd?tüffen von ber Suftimmung ber (Semeinbeperwaltung abhängig, bie bei ben unseren £\nncft}mtny über bie bie (Semeinbe mangels eines Steuerred)ts perfügte, jebe Tlte^rforberung peinlid)ft prüfte unb felbft bie ausbrüdtlid? Pom (Sefe^j porge* fd)riebenen Ceiftungen möglidpft lange fynausfäob. Seitbem ber (ftemembe* perwaltung *bas Red)t ber Besteuerung burd) bas (Sefe% Pom 21. iXlaxz 1899 zuerkannt ift, ^aben ihre ftTitglieber alle Sorberungen, bie an fie im ^ntereffe ber Sd?ule gerid)tet würben, in ausreid)enber TPeife erfüllt. Die teurer ber Sd)ule konnten bei ber befferen (öeftaltung ii)rer duneren £age auf bie nebenamtlid?e Cdtigkeit, 3U ber fie früher ge3wungen waren» mzfyx unb mefyr Per3id?t leiften; fo kamen insbefonbere bie ^albpenfionen, bfe no# beim Eintritt Baerwalbs von ben meiften £el)rem gehalten vouxbm, allmählich in TPegfall. Die Schule f?at biefe. Derdnberung nid?t 3U bebauexn. Die 2lrbeü ber £ef?rer 3erfplittert ftd? nid)t mel)r, wie es früher gefd?ah, 3wifchen 6d?ule unb häuslicher ltebenbefd)dftigung, bie £el?rer finb nicht mehr 3U ber übermäßigen 2inftrengung, bie mannen po^eüig 3ur Arbeitsunfähigkeit geführt \)<xt, genötigt unb können ben erhöhten 2tnforberungen, bie bie Tleu3eit mit ben neuen unter* rid)tlid)en ITTethoben an fie ftellt, geredet werben. Die Crei3enad)*Stiftung. 3n gleicher TDeife wie ber Befolbungsfrage wanbte ber neue £eiter feine 5ürforge ber Stiftung 3U, bie unter bem Hamen bes l)od?perbienten Drr TTIt^ael Creijena^ feit 1842 an ber Schule befteht unb bereu Ertrage bie TPitwen bahingefchiebener £el?rer por Ttotlage f^ü^en unb kranken JTTitgliebern bes

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