Programm
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- Volume
- 1904
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 125)
- Language
- German
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Begiehunaert öer 2tnftalt gu öer ftdbtifc^en 5c^uh>ern>athmg. Stellung öes 5d?utrats. 119 gefellfcfyaft in einer längeren „vevwafyxenben <txMämn$li, in ber er bie Vertretung ber von if)m. unterhaltenen Schule burd? ein TTTitglieb ber ifraetitifdpen ©emeinbe ablehnte, bd ber (öegenfaig, ber gwifd?enbem Bekenntnis ber ifraetitifd?en (Semeinbe unb ber Heligionsgefellf$(|ft fd?eibe, ein „viel tieferer unb pofitwerer" als ber* jentge fei, ber irgenb einer jaonfeffionsr>erf<^ieben1)eit innerhalb ber d)riflftd)en Jftird?e gugrunbe liege; bie Sd)ulintereffen ber TtTitglieber. ber HeligionsgefeEfd?aft ber Vertretung burd) bie (öemeinbe anvertrauen l)ief$e „fie i\)xen ausgeflogenen Gegnern unb Seinben in bie Mnbe geben." 3n einem weiteren (Entwurf vom (Dktober 1869 würben bie ifraelitifd?en Saiden unb bie prit>atfd)ulen gang ausgefd)altet unb für biefe Sd)ulen „befonbers 5^1 treffenbe 2lnorbnungen" verbeißen; ber Eintrag eines Stdbtperorbneten ge* legentlid) ber Beratungen über biefen Entwurf, unter bie TITitglieber ber Sd?utbeputation aud? einen Kabbiner aufgune1)men, würbe mit ber TTlothrierung ab* gelernt, bajg bie ifraelittfd)e (Bemeinbe ja gar keine Sugielnmg eines Habbiners in bie Deputation perlange. Die Verfyanblungen, bie $nnäd)$ nod) innerhalb ber Stabtverwaltung, fpdter gwifdpen Stobt unb Staat geführt würben, fanben erft im 3al)re 18Z1 mit ber Begrünbung bes Jauratoriums für bas <I>i?mnaftum unb fdmtlid)e ftdbtifd)e 1)öl)ere Sd)ulen unb ber <£rrid)tung ber ftdbtifd)en Sd?ulbeputation für bie mittleren unb Bürgerfd)ulen il?ren 2lbfd)luf$; eine 2lnglieberung bes Philantf?ropins an bas Kuratorium erfolgte nid)t, wenngteid) ber (Sebanke einer näheren Verbinbung mit ber ftdbtifcfym Sd^ulverwaltung nod) in ben ndd?ften Jahren beftefyen blieb. Stellung bes Sd)ulrats. Durd? ben ergebntslofen Ausgang ber Verfyanblungen mit ber ftabrtfd?en Verwaltung blieb bie bisherige (Drganifation bes pfyilartffyropins weiter beftel)en; nur mußte eine Verdnberung in ber Stellung ber unmittelbar t)orgefe$en Be-- l)örbe, bes Sdjmlrats, gu ber Sd)ule infoweit eintreten, als bie preuf$tfd?en Be* ftimmungen über bas iere Sd)ulwefen aucfy an unferer 2CnftaIt gur Geltung gelangten. So würben 5. B. bie Disgtplinarred)te, bie ber Sd)utrat nad) ber (Drbnung vom 3<x\)xe 1822 ben £el)rem gegenüber befaß, mmmefyr in ber TVeife abqeänbext, wie fie ben übrigen patronatsbefyörben in preußen ^tanben; ber amtli^e Verkehr gwifd?en bem Direktor unb ber ftaatlid)en 2luffid}tsbefyörbe, als weld?e feit bem 4. (Dktober 1868 bas Jftönigtid?e provingialfcfyidkollegium gu Caffel erfdpehtt, würbe nid)t mel)r burd) ben Sd)ulrat vermittelt, fonbern gefd)al) auf birektem TVege. Tlur in einem. Punkte bewahrte ftd) ber Sd)ulrat au$ weiter eine eigenartige Stellung, bafj ndmlid) ein von ii)m beputiertes ftTitglieb in ben Cefyrerkonferengen ben Vorft^ führte. Die £el)rerkonferengen. Diefe Jftonferengen bilbeten nid?t Vereinigungen bes gefamten £el?rerköllegiüms, fie waren vielmehr nad? fyxex Sufammenfeipng wie nad? il)ren