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Programm · 1904-01-01 · 1904 · p. Seite 83

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Journal
Programm
Volume
1904
Date
1904-01-01
Page
Seite 83 (sequence 89)
Language
German
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"D'w Mtafteri. TCach 3weijdhrtgem, eiibtgretchem Befud) einer Jätaffe ruckten bie Schüler in bie nddpftfolgenbe auf. Der normale Perfe^ungstermin war 3U (Dftern, am Cnbe bes Schuljahres. Bei befonbers befähigten Schülern ober bei mittelmäßig begabten Schülern, bie bas Durchfchnittsalter ber klaffe fd?on erheblich über* fd)rttten hatten, war eine Perfeigung nad) einjährigem Befud) einer Jalaffe ober auf ben 1. (Öktober ausnahmsweife 3utdffig. Die Tüamen ber Staffen waren pon unten nach oben I.-V. be$w. 1.-4. (ITldbchenfchule). 3u (Öftem 1841 würbe bie Benennung umgekehrt, unb feitbem bezeichnen bie niebrigen Ziffern h^here Jßfoffen; bie oberfte klaffe hieß fortan erfte, wie fd?on 3ur Seit bes alten Philanthrornns. Die Cehrerkonferens pom 9. (Dktober 1840 führte als (Srunbe für biefe Ilmanberung an : ber allgemeine Brauch am ^iefigen 0rte fei fo, auch fyabe bie Änberung ben Porteil, baß bei eintretenben Perdnberungen bie unteren (bamals fchon mehrfad) geteilten) klaffen fo wieber pereinigt werben könnten, ohne bie Reihenfolge 3U unterbrechen, femer werbe fie bie 5olge h<*ben, baß bie jCehr* herren aus ber Jalaffe bes 2lusfcheibenben fogteid) wüßten, ob er ben gangen Schulkurfus burchgemacht h<*be ober nicht. Befonbers ftarke Jälaffen teilte man manchmal in eingelnen Unterrichtsgegenftdnben, wdhrenb man fd)wach befugte Jälaffen, 3umat bie beiben oberften Janabenktaffen unb ebenfo bie oberften XTTdbchen* klaffen, in ben meiften 5achem gemeinfam unterrichtete-. So würbe 3. B. erft 183i> bie bis bahnt in ben meiften Cehrgegenftdnben mit ber vierten pereinigte fünfte (oberfte) Janabenklaffe in faft alten 5dd)ern pon ihr getrennt, 1836 waren bie beiben klaffen nur noch im Schreiben teitweife pereinigt Bei folgen Jaombinationen mußte natürlich bie eine klaffe in bas tokcdbev anberen umziehen. 3n berfelben TPeife h<*tf man fid? oft bei Perfdumniffen erneuter £el)rer. <f)elegentlich fmben wir auch einmal, baß ber Schulrat in ben 3wan3iger Jahren ben gar 3Ü fchwach geworbenen oberften klaffen burd? eine außerorbentliche Perfe^üng 3U TtTichaetis auf3u1)elfen fud)te. Cro^bem bie 5requen3 ber Schule ftets 3unahm unb bie Jälaffen pielfach überfüllt waren, fchritt bocfy erft Direktor Stern 3ur Bilbung pon pollkommen getrennten Parallelklaffen; bie erften bezaubert im Schuljahr 1856/57. 3m Schul* jähre 1864/65 würbe ber Befdptuß burchgefe^t, baß keine klaffe über 50 Schüler haben foHte. Jm (Dktober 1827 würbe für bie neu in bie Sdpute kommenben Jkndben unb ITldbchen eine gemeinfame Porbereitungsklaffe (auch Ma\\e Tä genannt) mit einjährigem Jaurfus gebilbet. Sweck biefer Jalaffe war nicht nur bie Erlernung. bes Cefens unb Schreibens, wie in ben Siigfchuten, fonbern auch bie erften 3afyU begriffe ben Janaben beizubringen, befonbers aber fie im richtigen 2lusbruck über bie fie umgebenben Dinge unb ihre finnlichen TPahrnehmungen 3U üben. 2lus ihr kamen bie Jainber in bie „erfte eigentliche Jalaffe", bi h bie unterfte/ Jalaffe ber Jknaben^ be3W. TTTabchenfchute. 1840 würbe 3wifd?en bie Porbereitungs* klaffe unb bie I. Jalaffe nod} eine Jalaffe (Ia genannt) eingefroren, in ber aud) Mnabenunb TTTdbchen 3ufammenfaßen. 1841 würben bie TTamen umgekehrt, unb bie Jälaffen hießen nun Porbereitungsklaffe xmb VI, V, IV, III, II, I. 6*

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