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Programm · 1904-01-01 · 1904 · p. Seite 62

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Programm
Volume
1904
Date
1904-01-01
Page
Seite 62 (sequence 68)
Language
German
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62 Der Sd)ulvrtt. unb ber tdqxpian, alles unterlag feiner (Genehmigung, unb er l?at ftrenge barauf gehalten, ba§ aud) bei artfd)eirtertb Meinlid)en (Segenftdnben biefe eingeholt mürbe. Durd) ben Porf^enben ber jCehrerkonferen3 unb 'ben (Dberlehrer, ber, wo erforberlid), ju feinen Beratungen 3uge3ogen würbe, fyatte ber Sdmlrat jeber3eit jRenntnis von ben Vorgängen in ber Schule. (Es kam in früheren Seiten mo!)! •vor, ba% er einen £el)rer, beffen Unterricht keine günftigen (Erfolge aufmies, 3ur Hebe ftellte unbifym bas Perfpred)en größeren (Eifers abnahm. Mein Schul* Programm burfte erfcheinen, ofyne ba% es bem Sdmlrate vorgelegt unb von il)m genehmigt mar*). Jm 2tnbad?tfaale burfte niemanb ofme feine (Genehmigung fpred)en, frembe Hebner nur, nac^bem er il)re Tieben gebilligt fyatte. TDenn einmal einer ber ftdnbigen Prebiger einen ertremen religiöfen Stanbpunkt eim nahm ober gar politifche 2lnfpietungen machte, fo perfiel er unnad)fid)tlich fd)arfer #üge. ■ Die Zugehörigkeit 3um Sd)ulrat galt immer als fyofye (El)re, unb jebes einzelne Schulratsmüglieb mar Dorn (öeful)! ber T)exantwoxtlid)Mt feines Gimtes burd)brungen unb freute bafür kein (Dpfer. Hur fo mar es möglich, in ber Seit von 1813 bis 1868, mo bie ftaatlicfye 0berauffid?t — wenn man von ber perforieren, mohlmollenben Ceilna^me ber Senatskommiffare Jfmt unb Souchai? ab\ie\)t — fid? mefentTid) auf einige dunere Sormalitäten bei ber Betätigung-ber Schulratsmitglieber unb ber neu anäufteftenben teurer befd)ränkte, bie Schule. 3um (Sebeihen unb 3ur Hüte 3U bringen. Das Beifpiel (Seifenheimers unb feiner Jftollegen im Porftanbe bes, Philanthropins übte ftets unb übt bis auf btefen Cag feine fegensreid)e TDirkung. TPie in ben Anfangen ber Schule, fo h<*t es im gan3en Perlauf bes vorigen 3ahrl)unbert5 in ber fyieftgen (Semeinbe immer ]TIdnner gegeben, bie fiel) für bie Zfugenbbilbung befonbers intereffierten. 2lus bem Jareife fold)er ITTamter ergdn3te fid) ber Schulrat. Vdii Porliebe richtete er bei ber TPaf?! fein Augenmerk auf fold)e, bie ilpre 23ilbung felbft in ber Schule erhalten ha^en; unb gerabe bie Cdtigkeit biefer TTTdnner tragt ben Stempel bankbaxex (Erkenntlichkeit. 2llle bie 3um 2lmte eines Schulrats berufenen TITdnner h<*ben, jeber in feiner TDeife, mit großer Eingebung bie Sd)ule geförbert. Jfyxe Hamen ftnben fid) vollzählig im 2lnl)ang, fyex müffen mir uns barauf befchrdnken, einige ber h^vorragenbften aus ber #eü?e hrc<*us3uheben. Su einer fo umfaffenben Cdtigkeit maren gefd)ulte Jürdfte natürlich ge-- eigneter als Heulinge; bal)er mürben benn TUdnner, bie fid) im kirnte bemdhrt hatten, gewöhnlich fchon ein Jafyx nach 2lblauf ihrer 2lmtsperiobe miebergemdhlt. dteifenheimer mar von 1804 bis 1822, Daniel Hirfch JMy 1804-1824 Sd)ub ratsmitglieb, von anbexn 5d)ulrdten nod) aus ber Seit bes Philanthropins mirkte 3u\tus Miller bis 1822 unb von 1829 bis 3U feinem 1833 erfolgten Cobe, (Enoch Me bis 1822, 21, 25. niai? bis 1821, S. Slafchin, ffi. S. <öerotl)mohl unb lofeph Pfungft bis 1822; Warimitian (Emben mar 1822-1840, lofua (Berfon *) Seit 1836 mußten bie Sdjmlprogramme aud) bem ftäbttfd)en (Cenfor vorgelegt werben.

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