Programm
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- Volume
- 1904
- Date
- 1904-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 38)
- Language
- German
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32 (Srünbung ber TITä6chenfcf;ule. „2lufgeforbert von mehreren Samitienwtern unb 6reunben bes (öuten, unb befeett t>on bem TDunfche, auch für bas weibliche (Sefchlecht eine gemem* mutige Bilbungsanftatt grünben, fyaben Unkr$eid)nde befcf>toffen, eine (Töchter* fdnile -mit ber jRnabenfchute 311 uerbinben. Diefelbe wirb aus 3 Jittaffen hefteten, bie einen 3meckmäj3igen Unterricht unter ber Ceitung ber Herren Jnfpehtoren unferer 2lnftalt, bie bas Pertrauen bes * Publikums bereits befugen, ermatten werben. Die Cefyrer bes Phitanthropxns, meldpe bem Publikum bereits rühmtichf bekannt ftnb, werben an ber £öä)tep fd?ule ebenfalls arbeiten, unb was bas weibliche Perfonat betrifft, fo können Unterzeichnete mit 5ui?erfid)t perfid)ern, ba{$ bie IDa1)I, welche fie getroffen haben, aewife ben allgemeinen Beifall ber Jftenner ermatten werbe. Übrigens wirb ber ausführliche plan ber 2tnftatt vor (Eröffnung berfelben burd) ben Dvudi bekannt gemacht werben. Sobalb bie 3m: Dedkunq ber jRoften nötige 2ln3af;>t Zöglinge fiel? gemelbet haben, wirb man jur inneren (Einrichtung ber 2lnftatt fchreiten, um folche mit bem 1. Januar 1810 3U eröffnen. Das Scbutgetb ift folgenbermaßen feftgefe^t: in ber 3. Jütaffe fl. 30 jährlich, w w 2. „ „ 50 „ 1 70 ff ff x' ff ff fcV ff ntan fubfkribtert bei bem feerrn Dr. TITolttor unb Ü>errn J&ejjj, 3nfpektoren am jübifchen Philanthropin, fo wie bei Unte^eichneten. " Die Porfteher unb Deputierten bes jübifchen Philanthropie." Halbem eine ^ahl (Eltern ihre Jftinber für bie Cöchterfchute angemelbet hatten, peröffenttichte bie Direktion bes Philanthropins eine kur3e Darftetlung btefer (Eräiehungsanftatt. Danach föllte bie Schule ben Sweck haben, „auf alles hinarbeiten, was 3ur weiblichen Beftimmung gehört, künftige TITütter Unb Hauswirtinnen 3U biiben, ein (öegenftanb, ber gewiß eben fo fel)r bie Sorgfalt unb 2tufmerkfamkeit t?erbient, als bie dv^ie\)unq bes männlichen £eils(, ba von ber richtigen Ceitung bes weiblichen dkfchlechtes offenbar ber größte C'eil bes häuslichen (Stückes unb ber Segen einer jeben €r^ief)unq abhängt. (Eine einfache bürgerliche Bilbung wirb baffer unfer ewiges unb höchftes Beftreben fein, ben Jftinbern über jene in ben weibtid?en Jftreis gehörigen (Degenftänbe richtige Begriffe unb Jftennthiffe bei3ubringen, fie in allen Birten weiblicher Arbeiten 3U untere richten, befonbers aber ihren moratifch ^eligtöfen Sinn 3U entwickeln, fie fotnel wie mögtid) an bie Cugenben ber Peinlichkeit, (Drbnung unb Sparfamkeit 3U gewöhnen unb überhaupt mit ben pflichten bekannt 3U machen, bie ihnen ihre Beftimmung auferlegt." Bei jeber neuen Schulgrünbung erhoben in jenen Cagen bie 3nhaber ber fd?on beftehenben Prwatfchuten (Einfpruch, weit fie eine Schäbigung ihres eigenen Unternehmens befürchteten. Mer war es Jakob Sad)s, ber in einer Bütfdprift r an Jttftein perlangte, es folle entweber bie Saht ber Sdnitertnnen bes Philaw