Programm
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- Volume
- 1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 45)
- Language
- German
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3. Gaben beim Austritt von Zöglingen. Von den Herren: Max Bamberger Mk. 5, Bernh. Bischheim Mk. 10, Gebr. Straus Mk. 10, Nath. Hoexter Mk. 5, Carl Oppenheim Mk. 20, Nath. Bleibtreu Mk. 10; von Frau Hennine May Mk. 20; von den Herren: Ferd. Maier Mk. 2, Prof. Dr. Kuttner Mk. 10, Jac. Schwarz Mk. 10, Dav. Strauss Mk. 5, Jul. Heinemann Mk. 10, Abr. Simon Mk. 10, Bernh. Kahn Mk. 5, K. Bing Mk. 5, Herrn. Mandel Mk. 10; von Frau Fritz Stern Mk. 5. 4. Gaben für die Pensions-Zuschusskasse Von den Hinterbliebenen des sei. Herrn Kommerzienrat Marc. Mor. Goldschmidt Mk. 500> von Herrn Leop.; Ebstein Mk. 10, von Herrn Phil. Hainebach am Todestage seines sei. Sohnes Fritz, 4. Juni, Mk. 40, H. Leveson Mk. 10, von Herrn Phil. Heinebach am Geburtstage seines sei. Sohnes Fritz, 13. November, Mk. 50. 5. Gaben für die Perez und Auguste Sabel-Stiftung. März 7. von H. S. Mk. 100 Nov. 27. von H. Bechhold bei Gelegenheit des Jahrzeittages ' seines Vaters, des sei. Lehrers Herrn Jac. Bechhold, Mk. 20. B. In den Programmen der Schule ist satzuiigsgemäss über folgende Stiftungen Bericht zu erstatten: 1. Die Louis Mayer Maas'sehe Stiftung; sie hat den milden Zweck, „jungen israelitischen Leuten die Wohltat eines für sie geeigneten Unterrichts zu verschaffen" und zahlte im Laufe des Jahres an 64 Schüler bez. Schülerinnen das. ganze oder halbe Schulgeld. Ton diesen besuchten 12 die israelitische Volksschule, 9 die Ostend-, 7 die Peters- und 1 die lürstenbergerschule, 9 das Philanthröpin, 1 das Kaiser Eriedrichs- Gymnasiuni, 1 das Lessing-Grymnasium, 1 die Klingerschule, 1 die Handelsschule des Kaufmännischen Vereins, 1, das Lehrerseminar zu Cöln a. Eh, 2 das Elektrotechnische Institut zu Karlsruhe, 1 die Lithographenschule in Barmen, 1 das Gymnasium und 1 das zahnärztliche Institut zu Marburg, 8 ein Polytechnikum bez. Technikum, 1 das Hochsche Conservatoriüm, 2 das Städelsche Kunstinstitut, 2 die Kunstgewerbeschule, 1 die Handels^ schule für Mädchen, 2 die Fortbildungsschule des Erauenbildungs-Vereins; ausserdem erhielten mehrere Schüler hiesiger Lehranstalten die Lehrmittel. Eine dankenswerte Erweiterung ihrer Tätigkeit hat die Stiftung im vergangenen Jahre durch die Begründung der Max und Elise Heim'schen Beistiftung erfahren. Die Testamentsvollstrecker des Nachlasses des sei. Herrn Max Heim, die Herren Herrn. Heim, Heinr. Jung, Eechtsanwalt Plotke, haben durch Schreiben vom 17. November v. Js. der Verwaltung den Betrag von •Mk. 3400 überwiesen mit dem Ersuchen, diese Summe unter der vorhin erwähnten Bezeichnung anzunehmen und die "Einkünfte aus dieser Beistiftung „zur Beschaffung des Unterrichts für unbemittelte israelitische junge Leute, auch wenn solche nicht in Frankfurt a. M. oder im Umkreise von 4 Stunden davon leben" zu, verwenden. Die. StiftungsVerwaltung verfehlt nicht, den Herren Testamentsvollstreckern den herzlichen Dank für diese Zuwendung auszusprechen, die es ermöglicht, fortab wenigstens einem Teil der zahlreichen Gesuche zu entsprechen, die bisher —