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Programm · 1903-01-01 · 1903 · p. Seite 38

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Journal
Programm
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 38 (sequence 38)
Language
German
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begründeten Pensionszuschusskasse herangezogen worden wären. Gegenwärtig sind diese Mittel fast erschöpft; allen Freunden unserer Schule sei daher die Förderung dieser Stiftung und ihrer Zuschusskasse aufs wärmste empfohlen. (Ein Verzeichnis der hei der Creizenach-Stiftung in diesem Jahr eingegangenen Gaben siehe im Anhang). Ton.den übrigen Stiftungen der Schule will die Joseph. Rüttensche Stiftung der wissenschaftlichen Fortbildung der Lehrer dienen; die Zinsen der Stiftung sind einer Lehrerin überwiesen worden.. Die David und Emanuel Höchbergsche Stiftung zahlte in diesem Jahr das Schulgeld für 16 Zöglinge des Philanthropins; einige Freistellen gewährten ausserdem die Be er-Kann sehe, Freiherr A. M. vonRothschildsche und die N. S. Schwabsche. Stiftung. Die Adolf Samuel Maas- Stiftung zur Zahlung rückständiger Schulgelder erhielt im Laufe des Jahres folgende Zuwendungen: , - Zu Ehren des Stifters an dessen Todestage (13. September) von Frau Dr. Lin el hier, Herrn Heinr. Maas-Berlin, Herrn Jul. Maas-Berlin, Herrn und Frau Heinr. Lion hier je 50 Mk.5 am Todestag ihrer Mutter (16. September) von Frau Heinrich Lion hier, Frau Lili Hopf-Nürnberg, Herrn Karl Josephthal hier je 25 Mk. Die Jacques Lauterbach-Stiftung bestritt für einen ehemaligen Schüler dieKosten des Lebensunterhalts; aus den Zinsen der Mich. Jos. Speyerschen Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Julius May sehe Stiftung ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeitsr und Stenographie-Unterrichts, die Zinsen der Lotmar- Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten für die Schüler- und Schülerinhenbibliothek. VII. Mitteilungen an die Zöglinge und deren Eltern. 1. Zum Zwecke eines gedeihlichen Zusammenwirkens von Schule und Haus haben sämtliche Lehrer und Lehrerinnen der Anstalt bestimmte Stunden angesetzt, in denen sie, nach vorheriger Anmeldung von Seiten der Eltern, Anfragen und Wünsche entgegenzunehmen bereit sind. Die Eltern wollen sich gefälligst spätestens einen Tag vorher anmelden, damit die Ordinarien die erforderlichen Erkundigungen über die betreffenden Zöglinge rechtzeitig einziehen können. Die Sprechstunden werden zu Beginn jedes Halbjahres durch Anschlag auf dem Flur sowie in den Klassenzimmern des Schulgebäudes bekannt gemacht. Die Eltern werden dringend gebeten, soweit es sich nicht um Auskünfte allgemeiner Natur handelt, zunächst mit den Fachlehrern und Klassenlehrern bez. Lehrerinnen in Verbindung zu treten. Das Sprechzimmer befindet sich im ersten Stockwerk des Schulgebäudes, Zimmer -No. 13. '• : ■ . 2. Am Freitag der ersten Schulwoche nach den Sommerferien, am letzten-Freitag im Monat November und am ersten Freitag im Monat Februar haben die Zöglinge aller Klassen der Real- und höheren Mädchenschule den Eltern bez. Stellvertretern sämtliche Hef te zur Unterschrift vorzulegen. Jedesmal am Beginn der darauffolgenden Woche wird von den Ordinarien — gelegentlich der Prüfung der Unterschriften —. eine eingehende Revision der Bücher und Hefte vorgenommen. Ungeeignete und unsaubere Bücher und Hefte müssen sogleich durch neue ersetzt werden.

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