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Programm · 1902-01-01 · 1902 · p. Seite 60

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Journal
Programm
Volume
1902
Date
1902-01-01
Page
Seite 60 (sequence 59)
Language
German
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— 60 — licher Weise die Pensionen der Witwen, die der Wohlthat des Pensionsgesetzes vorn 1. Juni 1887 nicht teilhaftig sind, in diesem Jahr bereits eine Kürzimg von 15 Prozent erfahren, die sich künftig noch steigern dürfte. Allen Ereunden unserer Schule sei daher die Förderung dieser Stiftung, die der Erfüllung einer Ehrenpflicht dient, aufs wärmste empfohlen. (Ein Verzeichnis der bei der Creizenach-Stiftung in diesem Jahr eingegangenen Gaben siehe im Anhang). Von den übrigen Stiftungen der Schule will die Joseph Rütten'sche Stiftung der wissenschaftlichen Fortbildung der Lebrer dienen; die Zinsen der Stiftung sind einer Lehrerin überwiesen worden. Die David und Emanuel Höchberg'sche Stiftung zahlte in diesem Jahre das Schulgeld iür 16 Zöglinge des Philanthropins; einige Freistellen gewährten ausserdem die Beer-Kann'sche, Freiherr A. M. von Rothschild'sche und die N. S. Schwab'sehe Stiftung. Die Adolf Samuel Maas- Stiftung zur Zahlung rückständiger Schulgelder erhielt im Laufe des Jahres folgende Zuwendungen: 1901. September 9. Zum Andenken an.den Todestag des sei. Vaters von Herrn Hch. Maas Berlin M. 50, Herrn Jul. Maas, Berlin M. 50, Herrn Dr. A. Linel M. 50, Herrn Hch. Lion M. 50. Dezember 11. von Herrn Karl Josefth.al und Frau Emil Hopf zum 13. Sept. und 9. Dezbr. M. 100. Dezember 16. von Frau H. L. am Todestage ihrer Mutter M. 25. Die Jacques Lauterbach-S tiftung bestritt für einen Schüler die Kosten des Schulunterrichts und Lebensunterhalts-, aus den Zinsen der Mich. Jos. Speyer'sehen Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Julius M a. y' s c h e S t i f t' u n g ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeits- und Stenographie-Unterrichts, die Zinsen der Lot mar-Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten für die Schüler- und Schülerinnenbibliothek. Mit der Schule stehen folgende Stiftungen in gewisser Verbindung: 1. Die Louis Mayer Maas'sche Stiftung; sie hat den milden Zweck, „jungen israelitischen Leuten die Wohlthat eines für sie geeigneten Unterrichts. zu verschaffen" und zahlte im Laufe des Jahres an 65 Schüler bez. Schülerinnen das Schulgeld. Von diesen besuchten 12 die israelitische Volksschule, 12 die Ostend-, 7 die Peters- und 1 die Pürstenbergerschule, 12 das Philanthropin, 1 das Kaiser Friedrichs-Gymnasium, 1 das Lessing-Gyninasium, 1 die Klingerschule, 1 die Handelsschule des Kaufmännischen Vereins, 2 die Kunstzeichenschule zu Hanau resp. Karlsruhe, 1 die Realschule in Glessen, 7 ein Polytechnikum bez. Technikum, 1 das Hoch'sche Gonservatorium, 2 das StädePsche Kunstinstitut, 2 die gewerbliche Fortbildungsschule, 2 die Handelsschule für Mädchen. Die Verwaltung besteht z. Z. aus den Herren. Rechtsanwalt P1 o t k e (Vorsitzender), Direktor Dr. Adler, August Goidschmidt, Leo Isaac, Heinr. Lion. — An Geschenken sind eingegangen: 1901. Febr. 28. von Herrn August Goidschmidt am Todestage der sei. Frau Louise Goldschmidt geb. St. Goar M. 75. März 2. von Herrn Charles Kisdorf am Todestage des sei. Herrn Adolf Kisdorf M. 50. März 26. von Herrn August Goidschmidt M. 50. April 17. Desgl. M. 40. April 17. von HeiTn Rechtsanwalt Plotke M. 40. April 23. v0n Herrn August Goidschmidt am Todestage des sei. Herrn Maximilian Goldschmidt M. 75; April 23. von Herrn Charl es /' " / - ■ - / / -

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