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Programm · 1902-01-01 · 1902 · p. Seite 52

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Journal
Programm
Volume
1902
Date
1902-01-01
Page
Seite 52 (sequence 51)
Language
German
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— 52 — b) Korrespondenz. Übertragung französischer Briefe in das Deutsche und umgekehrt. Ausarbeitung von Briefen nach gegebenen Dispositionen. Einübung der technischen Ausdrücke (2 Stunden wöchentlich). Cohn. 3. Englische Sprache und Handelskorrespondenz (5 Stunden wöchentlich). a) Ausgewählte Kapitel der Grammatik; schriftliche Übersetzungen und^ Aufsätze, Lektüre. Kenntnis der wichtigsten Literaturepochen. Auswahl aus Schmidt. Lehrbuch und Fison-Ziegler. Nacherzählen des Gelesenen, Gesprächsübungen unter Zugrundelegung von Krön, the little Londoner (3 Stunden wöchentlich). b) Korrespondenz. Übersetzung englischer Briefe in das Deutsche und umgekehrt, A usai'beitung von Briefen nach gegebenen Dispositionen. Einübung der technischen Ausdrücke (2 Stunden wöchentlich). Cohn. 4. Kaufmännisches Rechnen (4 Stunden wöchentlich). Prozent-, Zins-, Diskontrechnung. Kontokorrent-, Termin-, MXinzrechnung; Wechsel-und Effektenrechnung; Warenkalkulationen. ' Pollak. 5. Handels- und Wechseirecht. (2 Stunden wöchentlich). Lehre vom Wechsel. - Erklärung der deutschen Wechselordnung. Aus dem deutschen Handelsgesetzbuch die Abschnitte über den Handelsstand, kaufmännisches Hilfspersonal, die Handelsgesellschaften und die Handelsgeschäfte. Pollak. 6. Buch halt u ng (5 Stunden wöchentlich). Erklärung der Buchhaltungsarten und der gesetzlichen Bestimmungen über die Führung von Handelsbüchern. a) Einfache Buchhaltung. Einrichtung der Grund- und Hilfsbücher. Praktische Übungen in der buchhalterischen Darstellung von Geschäftsvorfällen aus dem Waren-, Wechsel- und Effektengeschäfte. b) Doppelte Buchhaltung, erläutert durch eine grössere Anzahl von Geschäftsgängen aus dem Kreise verschiedener Geschäftszweige. Im 2. Halbjahre Durchführung eines zweimonatlichen, Geschäftsplans in einem Musterkontor (die Buchungen erfolgten in die der Anstalt gehörenden Geschäftsbücher und wurden mit der einschlägigen Korrespondenz und den Kontorarbeiten verbunden). c) Amerikanische Buchhaltung. Erläuterung und Einübung an mehreren Geschäftsplänen.; . Pollak. 7. Yolkswirtschafts- und Handel siehre; Im. Sommer 2 St., im Winter 1 Stunde. a) Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre. Lehre von der Gütererzeugung, vom Geld und der Währung, vom Kredit, von den Yerkehrsanstalten. , b) Grundbegriffe des Handels. Der Handelsstand und seine Bedeutung. Einteilung des Handels und der Handelsgegenstände. Die Lehre von den Massen und Gewichten. Geld- und Kreditwesen, Wertpapiere. Bank- und Börsen wesen. Pollak. 8. Handelsgeschichte und Geographie. Im Sommer 2 Stunden, im Winter 1 Stunde wöchentlich. Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung, besonders von Deutschland. Das Wichtigste von den Handelsgütern und der Yerkehrskunde. Adler. 9. Warenkunde und Han d eis ehern i e. Im Sommer 3 Stunden, im Winter 2 Stunden wöchentlich. Heizung und Beleuchtung. (Besuch der hiesigen engl. Gasfabrik und der Kisten- und Eassfabrik von L. Filsinger, Wein, Bier (Besuch der Brauerei

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