Programm
- Journal
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- Volume
- 1902
- Date
- 1902-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 27)
- Language
- German
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- 28 Physik. 2 St. Allgemeine Eigenschaften der Körper, Grundlehren des Gleichgewichts und der Bewegung der festen, flüssigen und gasförmigen Körper. Wärmelehre. Kurze schriftliche Ausarbeitungen. Epstein. Naturbeschreibung. 2 St. Im Sommer: Anthropologie. Im Winter: Niedere Tiere. Uberblick über das Tierreich. Tiergeographie. Levy. Tertia. Klassenlehrer: Oberlehrer Dr. Cohn. Religion. 3 St. a.; Biblische Geschichte. 1 St. Im Anschluss an die Königsgeschichte wurden ausgewählte Stücke aus den Propheten gelesen und erklärt. b. Hebräisch. 2 St. Einige Abschnitte aus Exodus; Gebete übersetzt und erklärt. Wiederholung der regelmässigen Konjugation, gelegentliche Hinweisung auf die unregelinässigen Zeitwörter. Kraeauer. Deutsch. 3 St. a. G r a m m a t i k. Zusammenfassender Überblick über die wichtigsten grammatischen Gesetze unter besonderer Berücksichtigung der Unregelmässigkeiten und Schwankungen , des Sprachgebrauchs. b. Lektüre. Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke (germanische Sagen, allgemein Geschichtliches, Kulturgeschichtliches. Geographisches,Naturgeschichtliches,Episches, insbesondere Balladen). Belehrungen über die persönlichen Verhältnisse der Dichter sowie über die poetischen Formen und Gattungen, soweit zur Erläuterung des Gelesenen erforderlich. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Deutsches Lesebuch von Muff für Untertertia. c. Häusliche Aufsätze. Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen. Alle 4 Wochen einen häuslichen oder Klassenaufsatz. Cohn. Französisch. 6 St. - a. Rossmann und Schmidt, Lehrbuch der französischen Sprache: S. 90—92, S. 108—110, S. 111—112, S. 164—205 und gelegentliche Wiederholung eines Teiles des Pensums der Quarta. b. Grammatik. Wiederholung und Beendigung der Formenlehre, § 23 bis § 101; sodann die wichtigsten syntaktischen Regeln über das Imperfekt und historische Perfekt, über den Indikativ und Konjunktiv, über das Partizip und über die Fragekonstruktion; § 102—109. c. Schriftliche Übersetzungen aus dem Deutschen ins Französische. Extemporalien und Diktate. Herz, im letzten Vierteljahr Lies a u. Englisch. 5 St. Schmidt, Lehrbuch der englischen Sprache, Stück I—XXVIII. Einübung der Laute, die regelmässige und das Wichtigste aus der unregelmässigen Formenlehre unter Berücksichtigung der Syntax, insoweit sie zur Erklärung der Formen sowie zum Verständnis der Lektüre dient. Diktate, Übersetzungen und stilistische Übungen. Cohn. Geschichte. 2 St. Die Blütezeit des römischen Reiches unter den grossen Kaisern. Deutsche Geschichte von dem ersten Zusämmenstosse der Deutschen mit den Römern bis zum Ausgang des Mittelalters. (Eckertz, Hilfsbuch, Cauer* Geschichtstabellen). Kraeauer. Erdkunde. 2 St. Länderkunde der aussereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien. Kartenskizzen. Kraeauer. Mathematik. 6 St. a. A r i t h in e t i k: Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten. Quadratwurzeln. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dein sogenannten kaufmännischen Rechnen. (Bardey, Aufgabensammlung und Fölsing, Rechenbuch Theil II). b. Planimetrie: Lehre von den Parallelogrammen. Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit der Figuren (Pythagoreischer Lehrsatz). Berechnung der Fläche geradliniger Figuren. Kon struktions-Auf gaben. (Kambly, Planimetrie). D o b r i n e r. Naturbeschreibung. 2 St. Im Sommer: Wiederholung und Erweiterung des botanischen Lehrstoffes der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natürlichen Systems der Phanerogamen. Getreidearten. Vertreter der Kryptogamen. Das Wichtigste über' Bau, Wachstum und Ernährung der